Wissenschaftliches Fehlverhalten im Forschungsalltag

Wissenschaftliches Fehlverhalten im Forschungsalltag


Wissenschaftliches Arbeiten, so wird postuliert, folgt streng logischen Regeln, die auf den Prinzipien der Objektivität und Transparenz sowie auf Fairness, Ehrlichkeit und Selbstkritik basieren. Jedoch wird immer wieder von z.T. aufsehenerregenden Verstößen dagegen berichtet.

 

Die Ursachen von wissenschaftlichem Fehlverhalten sind vielfältig, sie sind nicht immer ohne weiteres zu erkennen oder zu beheben. Deshalb ist es wichtig, Nachwuchswissenschaftler frühzeitig auf diese Problematik hinzuweisen, damit sie nicht allzu leicht in Konflikte hineingezogen oder gar um ihre Verdienste gebracht werden.

 

Anhand von Fallbeispielen und aktuellen Informationen werden folgende Themen bearbeitet:

• Was ist gute wissenschaftliche Praxis im Umgang mit Daten bzw. Quellen, im Publikationsprozess, in der Betreuung und in der Organisationskultur?


• Wie sehen die Problemfelder in diesen Bereichen aus?


• Was ist wissenschaftliches Fehlverhalten?


• Welche Konsequenzen hat wissenschaftliches Fehlverhalten?


• Welche Hilfestellungen gibt es für Konfliktsituationen?

 

Zielgruppe: Dieser Workshop richtet sich v.a. an Promovierende aus den Geistes-, Sozial-, Kultur- und Sprachwissenschaften.

 

Der Workshop wird von GradUS in Kooperation mit dem Doktorandenprogramm "Multidimensionale Translation" (MuTra) organisiert.


 

 

Infos zur Veranstaltung



Datum
Freitag, 25. Februar 2011


Uhrzeit
: 10:00 – 19:00 Uhr


Ort
: Geb. A2 4, Seminarraum IIa (Raum 2.16)


Kosten
:40 Euro (abzgl. GradUS-Qualifikationsguthaben; s.u.)


Anmeldung
: siehe Infos rechts oben (max. 18 Teilnehmer)



Wichtig
:

 

  • Die Teilnahme an den GradUS-Workshops wird von der Universität des Saarlandes finanziell unterstützt: Doktorand/inn/en der Universität verfügen über ein Qualifikationsguthaben von 100 € pro Studienjahr, das bei der Erhebung der Teilnahmegebühr angerechnet wird (Anrechnung von 50 € pro Semester).

  • Die Teilnahme an den Workshops wird mit einem GradUS-Zertifikat bescheinigt. Gegen Ende der Promotion kann auf Anfrage auch ein Gesamtzertifikat ausgestellt werden.

  • Promovierende mit Kindern können eine kostenlose Kinderbetreuung für die Dauer der jeweiligen GradUS-Veranstaltung beantragen (siehe Unterseite Kinderbetreuung).

  • Steuerliche Absetzbarkeit: Wir empfehlen Ihnen den Versuch, die Teilnahmegebühren der GradUS-Workshops als Werbungskosten (Fortbildungskosten) von der Einkommenssteuer abzusetzen. In der Regel werden Gebühren für berufliche Fortbildungen als Werbungskosten anerkannt. Über diese Anerkennung wird aber im Einzelfall entschieden, so dass hier keine allgemeingültige Aussage getroffen werden kann und die Universität des Saarlandes keine diesbezüglichen Auskünfte erteilt.

Referentin:


PD Dr. Dr. Gerlinde Sponholz
, Privatdozentin für Ethik in der Medizin und ihre Didaktik an der Universität Ulm, Promotionen in Humanbiologie und Medizin, Durchführung von Kursen zur "Guten wissenschaftlichen Praxis" an Forschungseinrichtungen, Entwicklung eines  Curriculums zur "Guten wissenschaftliche Praxis" für die DFG.