02.06.2026

Inszenierung von Jean-Paul Schintu der „Cahier de Douai“ von Rimbaud

Die Aufführung verbindet gelesene Gedichte, szenische Elemente und musikalische Begleitung. Sie folgt Rimbaud durch die Jahre seines Umherziehens: von Charleville über Douai, Paris, Charleroi und Brüssel bis nach London und Ostende gemeinsam mit Paul Verlaine – und schließlich allein weiter in den Nahen Osten.

„Le Cahier de Douai“ ist eine Sammlung von zweiundzwanzig Gedichten, die Arthur Rimbaud im Jahr 1870 verfasste. Während zweier Aufenthalte in Douai übergab er Abschriften an Paul Demeny, bat ihn jedoch einige Monate später, diese zu verbrennen – eine Aufforderung, der Demeny nicht nachkam. Veröffentlicht wurden die Texte schließlich erst 1895.

Über Arthur Rimbaud wurde viel geschrieben: über das Kind, den Jugendlichen, den Mann, den Dichter, den Reisenden oder Waffenhändler. Geblieben ist vor allem ein einzigartiges Werk der französischen Literatur – kurz, dicht, intensiv und von außergewöhnlicher Kraft. Seine Texte begleiten Generationen von Leserinnen und Lesern seit ihrer Jugend und verkörpern bis heute Aufbegehren, Freiheitsdrang, Sinnlichkeit und eine grenzenlose Vorstellungskraft.

Die Aufführung verbindet gelesene Gedichte, szenische Elemente und musikalische Begleitung. Sie folgt Rimbaud durch die Jahre seines Umherziehens: von Charleville über Douai, Paris, Charleroi und Brüssel bis nach London und Ostende gemeinsam mit Paul Verlaine – und schließlich allein weiter in den Nahen Osten.

Der ehemalige Student des Conservatoire National Supérieur de Paris, Jean‑Paul Schintu, ist Autor zahlreicher literarisch-musikalischer Programme zu Charles Baudelaire, George Sand, Gustave Flaubert, Guillaume Apollinaire, Antoine de Saint-Exupéry, Jacques Prévert, Jean Cocteau, Louis Aragon, Albert Camus, Paul Celan und Arthur Rimbaud.

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