Abschlussarbeiten

 

Das IWi bietet ständig Themen für Abschlussarbeiten (Diplomarbeit, Bachelor Thesis, Master Thesis) an in den Bereichen allgemeine Betriebswirtschaftslehre (BWL) und Wirtschaftsinformatik (WINFO), auch in Zusammenarbeit mit Unternehmen.

Die Mitarbeiter des Instituts vergeben grundsätzlich Arbeiten zu den unten angeführten Themenbereichen. Darüber hinaus liegt auch ständig eine Liste mit aktuellen Themen vor. Die Themen sind 

Es besteht auch die Möglichkeit, sich mit einem eigenen Themenvorschlag an einen Betreuer zu wenden.

Themenbereiche

  • Referenzmodellierung, insbesondere induktive Referenzmodellierung
  • Process Mining und Reference Model Mining
  • Anwendungen von Graphentheorie im Geschäftsprozessmanagement
  • Algorithmen und Methoden zum Geschäftsprozessmanagement
  • Process Prediction und Process Recommendation
  • Nachverfolgbarkeit (Traceability) im Geschäftsprozessmanagement
  • Semantisches Geschäftsprozessmanagement
  • Recommender Systems
  • Geschäftsmodelle und Geschäftsmodellinnovation
  • Einfluss von Industrie 4.0-Technologien auf Geschäftsmodellelemente
  • Digitalisierung und Automatisierung von Geschäftsprozessen
  • Industrie 4.0 Reifegradmodelle
  • Schnittstellen von Prozessen und Geschäftsmodellen
  • Unternehmensmodellierung, insb. Referenzmodellierung, Identifikation von Strukturanalogien, Modellevaluation
  • Geschäftsprozessmanagement, Business (Process) Engineering, BPM-in-the-large, BPM-as-a-Service, Process Mining
  • innovative Techniken des Geschäftsprozessmanagements, serviceorientierte Architekturen, semantische Technologien, BPM 3.0
  • Collaborative Process Management und Supply Chain Management
  • Empirische Forschung, insbesondere experimentelle Forschungsansätze
  • Wissenschaftstheorie der Wirtschaftsinformatik, insbesondere Forschungsmethoden und Theoriebildung
  • Deep Learning: Process Matching
  • Deep Learning: Process Model Extraction
  • Anwendungen der Blockchain-Technologie
  • Business Process Similarity und Matching
  • Natural Language Processing
  • Information Extraction
  • Process Model Enhancement
  • Reference Model Mining
  • Unternehmensmodellierung („conceptual modeling“), insbesondere Verständlichkeit von konzeptuellen Modellen (Prozessmodellen, Datenmodellen etc.)
  • Argumentation Mining, Argumentation Analysis, Argumentation Synthesis
  • Geschäftsprozessmanagement (GPM) und Geschäftsprozessmodellierung
  • Geschäftsprozesssimulation
  • Cloud Computing
  • Informationssysteme im Gesundheits- und Fitnessbereich
  • Green Business Process Management
  • Augmented und Mixed Reality
  • Business Models (Konzepte, Ontologien)
  • Process Mining / Model Mining
  • Machine-Learning-Techniken für das Process Mining
  • Geschäftsprozessmanagement und Geschäftsprozessmodellierung
  • Neue Konzepte für Steuerinformationssysteme (TaxTech)

Themen

Folgende Themen werden derzeit angeboten. Bei Interesse nehmen Sie bitte mit dem betreuenden Assistenten Kontakt auf. Wenn nicht anders vermerkt, eignen sich alle Themen als Bachelor-, Master- oder Diplomarbeit. Zusätzlich ist die Ausrichtung des Themas (BWL, WINFO) vermerkt.

 

 

Deep Learning in der Geschäftsprozessmodellierung - Ansätze zur Generierung von Geschäftsprozessgraphen

Studiengänge: Informatik und Wirtschaftsinformatik (Master)

 

Maschinelles Lernen und Deep Learning im Speziellen wird im Geschäftsprozessmanagement bereits erfolgreich zur Vorhersage von Prozesschritten und Ausführungszeiten eingesetzt. Ausgangslage sind sequentielle Log-Daten aus der Prozessausführung. Ziel dieser Arbeit ist es auf Grundlage bestehender Literatur ein neuronales Netz zu entwickeln, dass in der Lage ist Geschäftsprozessgraphen zu erstellen. Dabei sollen unterschiedliche Datengrundlagen wie Geschäftsprozessmodellkorpora oder Geschäftsprozessbeschreibungen in Betracht gezogen werden.

 

Voraussetzungen:

  • Grundkenntnisse im Bereich Machine Learning
  • Programmierkenntnisse

 

Betreuer: Philip Hake

Deep Learning in der Geschäftsprozessmodellierung - Embeddings für Geschäftsprozessmodelle

Studiengänge: Informatik und Wirtschaftsinformatik (Bachelor und Master)

Maschinelles Lernen und Deep Learning im Speziellen wird im Geschäftsprozessmanagement bereits erfolgreich zur Vorhersage von Prozesschritten und Ausführungszeiten eingesetzt. Ausgangslage sind sequentielle Log-Daten aus der Prozessausführung. Die sequentiellen Log-Daten lassen sich analog zu sprachverarbeitenden Ansätzen in eine Vektor-Repräsentation überführen. Für Geschäftsprozessmodelle gibt es bisher keinen Ansatz, der die Informationen in eine Vektor-Repräsentation überführt. Ziel dieser Arbeit ist es auf Grundlage bestehender Literatur einen Ansatz zur Vektorisierung von Geschäftsprozessmodellen zu entwickeln. Dabei soll ähnlich zum etablierten Word2Vec-Verfahren aus dem Natural Language Processing die Prozesssemantik in die Vektor-Repräsentation integriert werden.

 

Voraussetzungen:

  • Grundkenntnisse im Bereich Machine Learning
  • Programmierkenntnisse

 

Betreuer: Philip Hake

Konzeption einer Plattform zur Entwicklung von mobilen IoT-Apps und Implementierung ausgewählter Anwendungsfälle

Studiengänge: WINFO / INFORMATIK

Die Vernetzung von Gegenständen und Geräten hat in den vergangenen Jahren in der produzierenden Industrie und in anderen Bereiche eine immer stärkere Bedeutung erlangt. Zur sinnvollen Nutzung der durch vernetzte Gegenstände generierten Daten ist jedoch ein neuer Typus an Informationssystemen notwendig. Unter anderem gewinnen mobile Anwendungsszenarien auf Fertigungsebene zunehmend an Bedeutung. Da es in diesem Bereich noch keine Standardsoftware wie z. B. SAP für das Backoffice gibt, sind Forschungs- und Entwicklungsarbeiten notwendig, um diese Lücke zu schließen.

Ihre Aufgabe ist es, mögliche Einsatzszenarien für  mobile Apps im Bereich der Industrie 4.0 zu identifizieren, einen strukturierten Anforderungskatalog für eine Entwicklungsumgebung für solche Apps zu erstellen, die Entwicklungsumgebung zu konzipieren und ausgewählte Anwendungsfälle prototypisch zu implementieren.

Anforderungen:

  • Studium in Informatik oder Wirtschaftsinformatik
  • Gute bis sehr gute Kenntnisse in einer oder mehreren gängigen Web-Technologien: HTML 5, Javascript, Java EE, PHP, etc.

 

Betreuer: Patrick Lübbecke

Methoden des Prozessmanagements für kleine und Kleinstunternehmen

 

Studiengänge: BWL/WINFO

Um Arbeitsabläufe eines Unternehmens zu strukturieren bedient man sich der Methoden des Geschäftsprozessmanagements. Durch die Optimierung und eventuelle Automatisierung von Geschäftsprozessen können Unternehmen ihre Leistung und Effizienz deutlich steigern. Somit eignet sich Geschäftsprozessmanagement nicht nur für Großunternehmen, es können vielmehr auch kleine Unternehmen und Handwerksbetriebe von den Ansätzen profitieren. Es sollen daher Möglichkeiten des Geschäftsprozessmanagements insbesondere mit Fokus auf Automatisierbarkeit einzelner Abläufe oder Kernprozesse untersucht und beschrieben werden.

Betreuer: Sabine Klein

Reifegradmodelle für Industrie 4.0

Studiengänge: BWL/WINFO

Die digitale Transformation in der Produktion (Industrie 4.0) gewinnt als Thema in Unternehmen weiter an Bedeutung. Um eine Einschätzung des eigenen Standpunkts bezüglich Digitalisierung und Industrie 4.0 zu erhalten, bietet sich eine ganze Reihe an Checks und Modellen an. Insbesondere Online-Checks und Digitalisierungsindizes gehören zu viel genutzten Tools der Selbsteinschätzung.

Ziel der Arbeit soll es sein die unterschiedlichen Checks und Modelle unter Einbeziehen bereits bestehender Kategorisierungen und Bewertungen zu sammeln und einen eigenen Vergleich vorzunehmen. Zentral sind dabei die Fragestellungen: Welche Branchen werden jeweils angesprochen? Welche Elemente sind in allen Modellen enthalten und warum? Was sind Herausforderungen der Modelle?

Betreuer: Sabine Klein

Eine Untersuchung von Generalisierbarkeitsmaßen im Process Mining

Studiengänge: WINFO

Im Process Mining wird die Qualität eines identifizierten Prozessmodells typischerweise anhand der vier Kriterien Fitness (fitness), Präzision (precision), Generalisierbarkeit (generalization) und Einfachheit (simplicity) gemessen. Dabei soll die Generalisierbarkeit eines Modells eine zu starke Orientierung des Modells an dem beobachteten Prozessverhalten verhindern, indem auch unbeobachtetes Prozessverhalten in das Modell integriert wird. Eine präzise Definition dieser Dimension stellt dabei eine Herausforderung dar.

Ziel der Arbeit ist es, existierende Konzeptualisierungen der Generalisierbarkeit in der Literatur zu identifizieren und hinsichtlich ihrer Implikationen für die Modellanalyse zu untersuchen. Dabei sollen sowohl die zur Quantifizierung der Modellqualität angewendeten Metriken als auch die dafür zugrunde gelegten Definitionen der Generalisierbarkeit mit einbezogen werden.

Betreuer: Jana Rehse

Erweiterung eines Workflow-Management-Systems um Nachhaltigkeitsaspekte

Studiengänge: WINFO

Ziel der Arbeit ist die Erweiterung des Open-Source Workflow-Managementsystems jBPM um eine Funktionalität zur Energieverbrauchsmessung einzelner Geschäftsprozesse und Prozessschritte in Kombination mit einem Smart-Meter. Die Konzepte der Energieverbrauchsmessung sind bereits in der Standalone-Software „Energy Manager“ umgesetzt und müssen nun in jBPM eingebunden werden. Hierzu entwickeln Sie notwendige Konzepte zur Erweiterung des WfMS und setzen diese um. Hierzu gehören beispielsweise die Anpassung des Loggings zur Erzeugung von Energiedaten oder die Gestaltung von Schnittstellen zur Kommunikation mit dem Energy Manager.

Zielgruppe: Master Informatik oder Wirtschaftsinformatik (Teilaspekte des Themas können jedoch auch durch Bachelor Informatik/Wirtschaftsinformatik bearbeitet werden)

Anforderungen: Programmierkenntnisse in Java EE, optional zusätzlich in C# oder Visual Basic, Kenntnisse im Umgang mit der Modellierungssprache BPMN

Patrick Lübbecke

 

 

Potentials of Semantic Web in Integrated Information Systems

Studiengänge: BWL/WINFO

The semantic web idea creates coherent links between different types of models and formalizations. For the Information Systems discipline, with its multitude of model types (process models, data models, resource models, etc.) and multitude of model descriptions (e.g. BPMN, BPEL, EPC for process models), there is a large need for semantic integration of those views on a design-time and run-time level. The master thesis should develop a conceptual framework of semantic web technologies and classify them according to their potential use for different Information Systems models and development processes. It should finally result in an adoption guide for enterprises to recommend them, how to use Semantic Web technologies effectively.

Betreuer: Andreas Emrich

 

 

Automatische Generierung von Prozessbeschreibungen aus Geschäftsprozessmodellen

Studiengänge: WINFO

Betreuer: Philip Hake

 

 

Automatische Generierung von Prozessmodellen aus natürlichsprachlichen Texte

Studiengänge: WINFO

Betreuer: Philip Hake

 

 

Anwendungspotenziale der Blockchain-Technologie im Supply-Chain-Managment

Studiengänge: BWL/WINFO

Betreuer: Philip Hake

 

 

Anwendungspotenziale der Blockchain-Technologie zur dezentralen Überwachung von Zoll- und Steuerabgaben

Studiengänge: BWL/WINFO

Betreuer: Philip Hake

 

 

Erfahrungen mit der ereignisgesteuerten Prozesskette (BWL/WINFO)

Peter Fettke

 

 

Evaluation der Leistungsfähigkeit einer interaktiven Geschäftsprozessmodellierung (BWL/WINFO)

Peter Fettke

 

 

Entwicklungsperspektiven der Referenzmodellierung (BWL/WINFO)

Peter Fettke

 

 

Geschäftsprozessmanagement und Web 2.0 (BWL/WINFO)

Peter Fettke

 

 

Nutzung von Referenzmodellen im E-Government (BWL/WINFO)

Peter Fettke

 

 

Modellierungsregeln in der Informationsmodellierung - Bewertung mithilfe eines Laborexperiments (BWL/WINFO)

Peter Fettke

 

 

Erfahrungen mit dem Supply Chain Management und dem SCOR-Modell (BWL/WINFO)

Peter Fettke



Erfahrungen mit dem Geschäftsprozessmanagement (BWL/WINFO)

Peter Fettke

 

 

Erfahrungen mit der Unified Modeling Language (BWL/WINFO)

Peter Fettke