Hypertrophe Kardiomyopathie

Die hypertrophe Kardiomyopathie (HCM) ist eine familiär gehäuft vorkommende Herzmuskelerkrankung, gekennzeichnet durch eine meist asymmetrische Verdickung (Hypertrophie) der Muskulatur der linken Herzkammer. Bei ca. 25 % der Patienten kommt es zu einer Einengung (Obstruktion) des linksventrikulären Ausflusstraktes. Die Erkrankung tritt mit einer Häufigkeit von etwa 1:500 auf und wird in ca. 50% der Fälle autosomal-dominant vererbt. Männer und Frauen sind gleich häufig betroffen. Die meisten Patienten sind beschwerdefrei. Luftnot, Brustschmerzen, Herzstolpern oder Ohnmachtsanfälle können auftreten. Belastungsabhängige Herzrhythmusstörungen können zu plötzlichen Todesfällen führen. Athleten mit einer HCM wird in der Regel vom Leistungssport abgeraten.

 


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Dr. med. Philipp Bohm

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Institut für Sport- und Präventivmedizin 

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