Interkulturelles Know-how. Strategien und Tools für das Studium an der UdS

(Basisveranstaltung für das SK Zertifikat „Interkulturelle Kompetenz“/10 AE)
FormatOnline-Kurs mit interaktiven Selbstlerneinheiten per E-Learning-Modul
Detaillierte Informationen zum Kursablauf und den Online-Zugangsdaten (u.a. Einladung zu Microsoft Teams) erhalten Sie per E-Mail nach Ihrer Anmeldung.
KursspracheDeutsch (Niveau B2 empfohlen)
Kurzzeitig kann ins Englische gewechselt werden.
Kurstermin und UnterrichtszeitFreitag, 07.01.2022 und Freitag, 14.01.2022, jeweils 9:00 – 13:00 Uhr
Anmeldungbis zum Mittwoch, 05.01.2022, 12:00 Uhr über das

Anmeldeformular (hier klicken)
Weitere Informationensarah.gisch(at)uni-saarland.de
Kursgebührkostenfrei für internationale Bachelor- und Masterstudierende sowie Doktorand*innen aller Fakultäten der Universität des Saarlandes
ECTS-Punkte1 ECTS-Punkt (Bedingungen)

Wenn Sie ECTS Punkte und/oder das SK Zertifikat erwerben möchten, ist die Teilnahme an beiden Terminen und die Absolvierung einer Selbstlernaktivität erforderlich.

Ein Studium im Ausland ist eine komplexe Aufgabe und mit mehrfachen Herausforderungen verbunden. Die Erfahrungen mit einem neuen kulturellen Lebensumfeld und einem ungewohnten universitären System mit seinen spezifischen Merkmalen und Funktionsweisen, impliziten Wertepräferenzen, Denk- und Kommunikationsstilen stellen uns häufig vor unerwartete Situationen – und auch vor Irritationen und Missverständnisse, die wir jedoch nicht immer als solche erkennen und reflektieren. Trotz der bestehenden vielfältigen Integrationsangebote an der UdS können kulturelle Unterschiede so den Aufenthalt und auch den Studienerfolg erschweren.
Dieser Workshop hat das Ziel, Kulturstress zu minimieren und zu einem erfolgreichen Studienaufenthalt beizutragen. Die Teilnehmer*innen werden die deutsche (akademische) Kultur, sich selbst und andere besser verstehen und gleichzeitig übergreifende transkulturelle Strategien kennenlernen, die auch für die Bewältigung künftiger interkultureller Kontaktsituationen in Alltag, Studium und Beruf nützlich sind.

Mithilfe verschiedener interaktiver Methoden (praktische Übungen, Filmbeispiele) werden folgende Themen und Leitfragen behandelt:
• Kultur: Was ist Kultur und wie beeinflusst sie unser Wahrnehmen, Denken und Handeln?
• Akademische Kultur(en): Was hat Kultur mit studieren zu tun? Welche Unterschiede (und Gemeinsamkeiten) bestehen zwischen den Standards der akademischen Kultur an der UdS und meiner eigenen Lehr- und Lernkultur? Was wird an deutschen Universitäten von Studierenden erwartet? Wie funktioniert die Kommunikation mit Dozent*innen? Was sollte ich über Sprechstunden wissen?
• ꞌKulturgrammatikꞌ: Wie lassen sich kulturelle Unterschiede beschreiben und welche gibt es? Welche Rolle spielen sie in der interpersonalen Interaktion?
• Irritationen und Missverständnisse: Wie kann ich (kulturelle) Missverständnisse systematisch erkennen und lösen? (Diskussion und Analyse praktischer Beispiele im universitären Kontext: Filmanalyse, Critical Incidents, eigene Erfahrungen)
• Mein Aufenthalt in Deutschland: Wie kann ich persönliche Stressoren identifizieren und Strategien entwickeln, um meinen Aufenthalt zu optimieren? 
• Interkulturelle Kompetenz
(Virtuelle) Kontaktmöglichkeitenauf dem Campus   

Die Inhalte des Workshops sind variabel und werden flexibel an die Erfahrungen, Interessen und Bedürfnisse der Teilnehmer*innen angepasst.

Im Rahmen des Workshops sollen folgende Lernziele erreicht werden:

  • Die Teilnehmer*innen (er-) kennen die kulturelle Geprägtheit des eigenen und fremden Denkens, Wahrnehmens und Handelns, besonders auch in den Bereichen des Lehrens und Lernens. 
  • Die Teilnehmer*innen erfassen die Komplexität und Dynamik kultureller Zugehörigkeit und Identitätsbildung.
  • Die Teilnehmer*innen werden sich ihrer eigenen Lehr- und Lernkultur bewusst und kennen die fachübergreifenden Leitziele und Standards der deutschen Wissenschaftstradition.
  •  Die Teilnehmer*innen können ihren persönlichen Akkulturationsprozesses reflektieren und ihre bisher angewandten Strategien beurteilen und erweitern.  
  • Die Teilnehmer*innen erkennen die Faktorenkomplexität interkultureller Interaktion und können (erlebte) Irritationssituationen systematisch analysieren, Handlungsalternativen entwickeln und somit ihr Handlungsrepertoire erweitern.


Der Workshop wird in deutscher Sprache angeboten. Es besteht jederzeit die Möglichkeit, für Fragen und Zusammenfassungen kurzzeitig ins Englische zu wechseln, um sprachlich bedingte Verständnisprobleme soweit wie möglich zu vermeiden.

 

Referent/in:

Sarah Gisch ist als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Internationalen Studienzentrum Saar (ISZ Saar) der Universität des Saarlandes tätig. Neben der Lehre für Deutsch als Fremdsprache und Interkulturelle Kommunikation ist sie mit dem Projekt „Wissenschaft und Wissenschaftskulturen international“ betraut, das zum Ziel hat, den Studienerfolg internationaler Studierender an der UdS zu optimieren. Sie verfügt über langjährige Erfahrung als interkulturelle Trainerin in verschiedenen v.a. hochschulbezogenen Kontexten und (Kooperations-)Projekten.

** Aktuelle Kontaktmöglichkeiten **

Um der weiteren Ausbreitung des Coronavirus entgegenzuwirken, arbeitet das ISZ Saar zurzeit im eingeschränkten Betrieb.
Das Sekretariat ist Montag und Freitag von 10 bis 12 Uhr, Dienstag und Donnerstag von 13.30 bis 15.30 Uhr telefonisch erreichbar unter Tel.: +49 (0) 681 - 302 2850.
Bitte kontaktieren Sie uns ansonsten per E-Mail bei Fragen

Allgemeine Anliegen schreiben Sie bitte an Frau Keller: info-isz(at)uni-saarland.de

Fragen zur Bewerbung/Einschreibung in studienvorbereitende DSH- und VSiMINT-Kurse

Kontakt

Internationales Studienzentrum Saar (ISZ Saar)

Leiter: Dr. Michael Aulbach
Sekretariat: Elisabeth Keller
Tel.: +49 (0) 681 302-2850
Fax: +49 (0) 681 302-2824
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