10.02.2017

Ehrensenator Wolfgang Kühborth verstorben

Dr. Dipl.-Ing. Wolfgang Kühborth

Die Universität des Saarlandes trauert um ihren am 31. Januar in Ludwigshafen im Alter von 92 Jahren verstorbenen Ehrensenator Dr. Dipl.-Ing. Wolfgang Kühborth (Foto: obs/KSB AG). Er war der  Universität des Saarlandes seit vielen Jahren als unermüdlicher Förderer verbunden und hatte bereits im Herbst 1948 an der gerade gegründeten Saarbrücker Universität zu den ersten Studierenden der Volkswirtschaftslehre gehört. Der pfälzische Industrielle hat nicht nur den traditionsreichen Frankenthaler Pumpen- und Armaturenkonzern KSB zu einem weltweit agierenden Marktführer entwickelt, sondern gründete bereits 1964 mit seinem Vater Dr. Otto Klein-Kühborth die KSB-Stiftung, um durch die Vergabe von Stipendien an begabte Studierende aus dem In- und Ausland Forschungen in den Wirtschafts- und Ingenieurwissenschaften zu fördern.

Neben den Universitäten Stuttgart, Karlsruhe und Mannheim erhielten seit 1965 auch Studierende unserer Universität jährlich Zuwendungen in Höhe von 15.000 DM. Seit Ende der 70er Jahre verlieh die KSB-Stiftung außerdem zwei Stipendien an Studierende der Wirtschafts- oder Ingenieurwissenschaften. In der Nachfolge seines Vaters hat Dr. Wolfgang Kühborth seit 1976 diese Förderung fortgesetzt. 1987 zum Ehrensenator ernannt, ermöglichte er auch weiterhin kontinuierliche Zuwendungen an unsere Universität. So wurden beispielsweise durch die von ihm gegründete gemeinnützige Kühborth-Stiftung von 2007 bis 2015 ausschließlich Saarbrücker Absolventen gefördert.

Universitätspräsident Volker Linneweber wird in der Sondersitzung des Senats am 21. Februar die Verdienste des Verstorbenen um die Universität des Saarlandes würdigen.