Riccardo Guiglia

Studiengang: Studium der Rechtswissenschaften an der Sapienza Università di Roma

Aufenthalt an der Universität des Saarlandes: Erasmus+ Austauschprogramm von Oktober 2016 bis August 2017

Aktuelle Tätigkeit: Zurzeit absolviere ich mein juristisches Refendariat und arbeite am Lehrstuhl für parlamentarisches Recht an der juristischen Fakultät der Sapienza Universität in Rom. 

"Es gibt vor allem zwei Punkte, die ich bei der Universität des Saarlandes hervorheben möchte: Die Organisation sowie der Empfang der Erasmus-Studierenden. Ich kam nach Saarbrücken, konnte praktisch kein Wort Deutsch und als ich das Land verließ, habe ich mein Niveau mithilfe von mehreren Sprachkursen erheblich verbessern können. Dies wäre ohne das starke Engagement der Lehrenden die mir ebenfalls bei schwierigen Momenten zur Seite standen, nicht möglich gewesen. Sowohl die DaF-Kurse als auch der allgemeine Unterricht an der juristischen Fakultät waren gut organisiert. So wurden Kurse und Prüfungen speziell für Erasmus-Studenten konzipiert, was mich sehr berührt hat. 
Zu meinem Empfang in Saarbrücken kann ich nur sagen: Ich fühlte mich an der Universität des Saarlandes wie zu Hause. Dazu hat u.a. das Zentrum für internationale Studierende (ZiS) beigetragen und organisierte jeden Monat Ausflüge und Treffen, oft auch außerhalb des Saarlandes – was ich sehr schön fand. Ich bin zum Teil immer noch in Kontakt mit vielen wunderbaren Menschen, die ich bei diesen besonderen Gelegenheiten kennengelernt habe. Ich habe so viele schöne Erinnerungen an meine Zeit in Saarbrücken, ich weiß nicht einmal, wo ich anfangen soll. Das Lächeln der ZiS-Mitarbeitenden kommt mir beispielsweise in den Sinn, die mich im Flur warten sahen, weil ich mich rechtszeitig für jede mögliche Veranstaltung anmelden wollte. Durch meine ständige Teilnahme an Events war ich sowohl unter den Studierenden als auch unter den Mitarbeitenden bekannt. Ich weiß nicht, ob diese Geborgenheit auch an anderen Universitäten zu finden ist. In Saarbrücken ist sie jedoch allgegenwärtig und stellt einen wichtigen Bestandteil der Identität der Universität des Saarlandes dar. Das werde ich niemals vergessen."