21.01.2017

Professoren legen auf: Über 600 Studenten tanzten auf dem Campus nach der Lieblings-Musik ihrer Dozenten

Saarbrücker Zeitung

Bei der alljährlichen „Night of the Profs“ haben sich am Donnerstagabend wieder einige Dozenten und auch Uni-Präsident Volker Linneweber ans Mischpult gewagt – und ihre Lieblingsplatten aufgelegt.

Saarbrücken.
Das Foyer des Günter-Hotz-Hörsaals auf dem Saarbrücker Uni-Campus war rappelvoll. Über 600 Feierfreudige drängten sich im Laufe des Donnerstagabends bei der „Night of the Profs“ auf der Tanzfläche. Sie wollten sich nicht entgehen lassen, was die Professoren und vor allem Uni-Präsident Volker Linneweber an den Plattentellern zu bieten hatten. Und die legten vor allem Klassiker wie Falco, Queen, Elvis Presley und David Bowie auf. Eine gute Wahl, denn auch die jüngeren Partygäste konnten bei „Don't stop me now“ von Queen aus den 70ern oder dem 80er Jahre Hit „Rock me Amadeus“ von Falco mitsingen.

Veranstaltet wurde die Party vom Allgemeinen Studierenen Ausschuss (AStA), der Universität des Saarlandes und 103.7 Unser Ding, dem Jugendsender des Saarländischen Rundfunks. Schon zum siebten Mal lief die Party auf dem Campus, bei der sich die Professoren am Mischpult beweisen dürfen. Bis auf Medizin-Professor Sven Gottschling waren alle Professoren schon in den Vorjahren als DJs dabei. Auch Uni-Präsident Linneweber ließ sich vor ein paar Jahren schon einmal dazu hinreißen. Nun hat er seinen „Abschiedsauftritt“ hingelegt, denn im März übernimmt Professor Manfred Schmitt den Posten des Präsidenten an der Saar-Uni.

Linnewebers Auftritt war dann auch ein Höhepunkt des Abends. Er lies die Partygäste zu Musik aus den 60er bis 80er Jahren tanzen. Titel von Joe Cocker, Bob Marley, Bryan Adams, Queen und anderen sorgten für gute Stimmung. Mit Hits wie „We are the champions“ oder „Summer of '69“ brachte Linneweber viele zum Mitsingen. Chemie-Professor Gregor Jung startete zuvor mit Frank Zappas „Bobby Brown“ von 1979. Jura-Professorin Annemarie Matusche-Beckmann legte hingegen Musik der 90er und 2000er auf. ska

Quelle:Saarbrücker Zeitung