19.02.2021

Ausgediente Brillen werden auch auf dem Homburger Campus gesammelt

© Saar-UniDiese Sammelboxen für gebrauchte Brillen stehen in mehreren Foyers auf dem Campus

Die Universität des Saarlandes unterstützt das deutsch-französische Projekt “Brillen ohne Grenzen”. Dabei geht es darum, ausgediente Sehhilfen aufzuarbeiten und in aller Welt an Bedürftige zu verteilen. Auf dem Campus Saarbrücken können seit einigen Wochen nicht mehr genutzte Brillen in öffentlichen Sammelboxen abgegeben werden, jetzt ist das auch auf dem Campus Homburg möglich. Die Boxen wurden dauerhaft ausgestellt und werden regelmäßig geleert.

Die Sammelboxen sind an folgenden Stellen zu finden:

Campus Homburg (Speisesaal der Mensa, derzeit im To-Go-Modus geöffnet)

Saarbrücker Uni-Campus:

- Welcome Center (vorerst im Vorraum bei der Kartenvalidierung, Campus Center, Gebäude A4 4)

 - Mensa (vorerst vor dem FORUM international im Untergeschoss, nach Wiederaufnahme des Mensabetriebs im Foyer im Erdgeschoss)

- Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek (SULB, Foyer)

- Informatik (im Durchgang von Gebäude E1 1 zu E1 3)

Die Initiative geht von Rotary International aus. Die Organisation arbeitet dabei mit der „Gudd-Zweck UG“ und der Aktion „Lunettes sans Frontieres“ aus dem Elsass zusammen. Die Helfer dort reinigen die gespendeten Brillen und biegen sie wieder gerade. Der Stärke der Gläser nach sortiert, kommen sie nach Hirsingue im Elsass. Von dort aus werden die Brillen an sehbehinderte Menschen aus ärmeren Regionen in 56 Ländern verteilt. Sie helfen somit jemandem, der sich keine neue Sehhilfe leisten kann. In manchen Ländern sind für Brillen zwei bis acht Monatslöhne zu zahlen. Durch die Hilfe der deutsch-französischen Brillen-Initiative wird es den Menschen dort ermöglicht, wieder am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen.

Das Projekt wird auch von der Technischen Universität Kaiserslautern, der Universität Trier, den Max-Planck-Instituten in Saarbrücken und Kaiserslautern, dem Helmholtz-Zentrum für Informationssicherheit (Cispa) sowie dem Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz unterstützt.