In öffentlichen Räumen lässt sich häufig beobachten, dass Debatten eskalieren oder die Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartner aneinander vorbeireden. Besonders deutlich zeigt sich dies in Debatten, die das Thema Gender berühren. Die Gründe dafür sind vielfältig: populistische Vereinfachungen, das Beharren auf der eigenen Position, eingeschränkte Perspektiven sowie persönliche Abneigungen und Abwertungen gegenüber dem Gegenüber.
Die Veranstaltung setzt an diesem Punkt an – nicht mit dem Ziel, eine umfassende Analyse dieser Dynamiken zu leisten, sondern um davon zu lernen, wie Diskursräume anders gestaltet werden können. Dazu werfen wir einen gezielten Blick in einzelne wissenschaftliche Disziplinen: Wir fragen, wie Diskussionen auf wissenschaftlicher Ebene einzuordnen sind, welche Methoden sich für den alltäglichen Diskurs fruchtbar machen lassen und wo der wissenschaftliche Diskurs selbst an seine Grenzen stößt.
Das Thema Gender wird dabei aus verschiedenen Perspektiven aufgegriffen: als Forschungsgegenstand, über den innerhalb der Wissenschaft Diskurs geführt wird, und als gesellschaftliche Dimension, die beeinflusst, welche Stimmen gehört werden und welche nicht.
Durch den Abend führenNicole Scharf und Ronja Hildebrandt vom Gleichstellungsbüro, die gemeinsam mit Prof. Dr. Cristina Andenna, Prof. Dr. Daniela Braun, Prof. Dr. Astrid M. Fellner und Dr. Viktoria Knoll von der Universität des Saarlandes eine Diskussion gestalten, die zum Mitdenken und Nachfragen einlädt.
Im Anschluss laden wir auf die Dachterrasse ein, wo bei kühlen Getränken noch Zeit bleibt, ins Gespräch zu kommen und den Abend gemeinsam ausklingen zu lassen.
Kontakt:
ronja.hildebrandt@uni-saarland.de
uni-saarland.de/gleichstellung