Prof. Dr. Georg Borges

Inhaber des Lehrstuhls für Bürgerliches Recht, Rechtsinformatik, deutsches und internationales Wirtschaftsrecht sowie Rechtstheorie
der Universität des Saarlandes

 

Zur Person

Nach Abitur und Wehrdienst studierte Prof. Dr. Georg Borges Rechtswissenschaften an den Universitäten Frankfurt/Main, Genf und Bonn, sowie Wirtschaftswissenschaften an der FernUniversität Hagen. Daneben war er von 1984 bis 1986 als Steuerfachgehilfe (Abschluss 1987) tätig. Nach dem zweiten juristischem Staatsexamen (1994) war Prof. Dr. Borges von November 1994 bis Januar 1997 bei der international ausgerichteten Sozietät Gleiss Lutz tätig. Anschließend war er Assistent von Prof. Dr. Norbert Horn am Institut für Bankrecht der Universität zu Köln.

Die Promotion erfolgte im Jahre 1996 zum Thema Das Doppelexequatur von Schiedssprüchen. Die Anerkennung ausländischer Schiedssprüche und Exequaturentscheidungen an der Universität Konstanz. Die Habilitation erfolgte im Jahre 2002 mit der Schrift Verträge im elektronischen Geschäftsverkehr. Vertragsabschluß, Beweis, Form, Lokalisierung, anwendbares Recht an der Universität zu Köln.

Anschließend folgten Lehrstuhlvertretungen an der Universitäten Augsburg, Bochum und Kassel. Im Wintersemester 2003 erfolgte ein Ruf an die Universität Kassel. Im Sommersemester 2004 folgte ein Ruf an die Ruhr-Universität Bochum, an welcher Prof. Dr. Borges bis zum Sommmersemster 2014 den Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, deutsches und internationales Wirtschaftsrecht, inbs. IT-Recht innehatte. Sodann erfolgte ein Ruf an die Universität des Saarlandes, an der er gegenwärtig Inhaber des Lehrstuhls für Bürgerliches Recht, Rechtsinformatik, deutsches und internationales Wirtschaftsrecht sowie Rechtstheorie ist.

Von April 2012 bis August 2015 war Prof. Dr. Borges Richter am Oberlandesgericht Hamm. Als Universitätsprofessor war er am OLG Hamm als Richter im sogenannten zweiten Hauptamt (mit deutlich reduziertem Arbeitsumfang) tätig. Prof. Dr. Borges war dem 27. Zivilsenat des OLG Hamm zugewiesen, der seinen Schwerpunkt im Gesellschaftsrecht und im Insolvenzrecht hat.

Akademischer Werdegang

Studium der Rechtswissenschaften

  • Universität Frankfurt am Main, WS 1984/1985 bis SS 1986
  • Université de Genève, WS 1986/1987 und SS 1987
  • Universität Bonn, WS 1987/1988 bis WS 1989/1990
  • Faculté Internationale de Droit Comparé Strasbourg, 1er cycle, April 1987
  • London School of Economics and Political Science, Sommerkurs Introduction to English Law, Juli 1987

Studium der Wirtschaftswissenschaften

  • FernUniversität Hagen, WS 1983/1984 bis SS 1998
  • Vordiplom Wirtschaftswissenschaften, September 1998

Erstes juristisches Staatsexamen, April 1990, OLG Köln

Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Nov. 1990 bis April 1993

  • Institut für Internationales Privatrecht und Rechtsvergleichung der Universität Bonn, Lehrstuhl Prof. Dr. Wulf-Henning Roth
  • ab Juli 1991: wissenschaftliche Hilfskraft

Referendariat, Oktober 1991 bis September 1994, OLG Köln; Stationen u. a.

  • Hochschule für Verwaltungswissenschaften Speyer,
  • Hengeler Mueller Weitzel Wirtz, Düsseldorf,
  • KPMG Deutsche Treuhand AG, Düsseldorf,
  • PXK PreedeeXuxoetKasem Law Office, Bangkok, Januar bis März 1992

Zweites juristisches Staatsexamen, September 1994, LJPA Düsseldorf

Promotion, Universität Konstanz, Dezember 1996

  • Dissertation: Das Doppelexequatur von Schiedssprüchen. Die Anerkennung ausländischer Schiedssprüche und Exequaturentscheidungen
  • betreut von Prof. Dr. Rolf Stürner

Habilitation, Universität zu Köln, Juni 2002

  • Habilitationsschrift: Verträge im elektronischen Geschäftsverkehr. Vertragsabschluß, Beweis, Form, Lokalisierung, anwendbares Recht
  • Erstgutachter: Prof. Dr. Norbert Horn
  • Zweitgutacher: Prof. Dr. Hanns Prütting
  • Verleihung der Lehrbefugnis für die Fächer Bürgerliches Recht, Handels- und Wirtschaftsrecht, Zivilprozessrecht, Internationales Privatrecht und Rechtsvergleichung, Juni 2002

Ämter und Mitgliedschaften (Auswahl)