"Künstliche Intelligenz" und Strafrecht (Seminar)

Inwieweit geraten strafrechtliche Zurechnungsmodelle angesichts "Künstlicher Intelligenz" auf den Prüfstand? Welche Einsatzmöglichkeiten bieten sich für "Künstliche Intelligenz" im Strafverfahren und auch für die Verhinderung von Straftaten ("predictive policing")? Sollte Strafrecht auch gegenüber "intelligenten Systemen" eingesetzt werden? Diese und weitere Fragestellungen der Auswirkungen von sogenannter "Künstlichen Intelligenz" auf das Strafrecht widmet sich ein Seminar im Sommersemester 2021. Das Seminar richtet sich an alle Studierende der Rechtswissenschaften, insbesondere an Studierende der Schwerpunktbereiche 6 und 9, an Studierende des LL.M.-Studiengangs "Informationstechnologie und Recht" und an IT-affine Jurastudent*innen aller Semester. Nähere Informationen zum Seimar finden Sie hier.

Die Themenvergabe erfolgt im Rahmen einer Vorbesprechung (online) am 21.04.2021. Hierzu ist eine unverbindliche Voranmeldung per E-Mail an dominik.brodowski(at)uni-saarland.de erforderlich; auch weitere Anfragen richten Sie bitte per E-Mail an diese Adresse.

Themengebiete

Zu den Themengebieten des Seminars zählen u.a.:

  • »Lieber den alten Opa statt das junge Mädchen!« – zur Programmierung selbstfahrender Kraftfahrzeuge im Hinblick auf Dilemma-Situationen
  • Die Generierung täuschend echter Videodateien durch »Künstlich Intelligenz« – ein strafrechtliches Problem?
  • »Künstliche Intelligenz« als Richter? – Grenzen technischer Entscheidungsfindung im Strafprozess (ohne Strafzumessung
  • »Künstliche Intelligenz« und Strafzumessung – Zum Einsatz von »Künstlicher Intelligenz« für Gefährdungsprognosen und zur Strafzumessung
  • »Künstliche Intelligenz« und »predictive policing«