Dr. Daniel Kazmaier

Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Vita

2003–2010: Studium der Germanistik und Romanistik in Tübingen

2006/2007: Studium der Lettres modernes und der Langues étrangères appliquées an der Université Lumière Lyon 2

2010: Erstes Staatsexamen für die Fächer Deutsch und Französisch

2011–2014: Promotion im Graduiertenkolleg Religiöses Wissen im vormodernen Europa (800–1800) an der Eberhard Karls Universität Tübingen

seit 2014: Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Frankophone Germanistik der Universität des Saarlandes

seit 2018: Wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Redaktion des Frankreichzentrums der Universität des Saarlandes

Publikationen

Monographie:

  • Poetik des Abbruchs. Literarische Figurationen von Negativität im 17. und 18. Jahrhundert (Pascal - Greiffenberg - Pyra). Würzburg: Königshausen & Neumann 2016.

 

 

Herausgeberschaften:

  • zusammen mit Caroline Frank und Markus Schleich: An den Grenzen der Disziplinen. Literatur und Interdisziplinarität. Hannover: Wehrhahn 2018.

  • zusammen mit Julia Kerscher und Xenia Wotschal: Warten als Kulturmuster. Würzburg: Königshausen & Neumann 2016.

 

 

Aufsätze:

  • Vom Bann zum singulär plural sein – Giorgio Agambens Auseinandersetzung mit Jean-Luc Nancy von Homo sacer zu The Use of Bodies. In: Martin Kirschner: (Hrsg.): Subversiver Messianismus. Interdisziplinäre Agamben-Lektüren. Freiburg/Br.: Herder 2019 [Manuskript 21 Seiten eingereicht].

  • Was bedeutet « prendre de la parole »? Michel de Certeaus Gleichnisreden über die 68er Bewegung. In: Sikander Singh (Hrsg.): 1968. Literatur und Revolution. Hannover: Wehrhahn 2019, S. 229–262.

  • Julien Sorel, Travis Bickle, Carl Gross und Isa Schmidt. Zu intertextuellen und intermedialen Aspekten in Wolfgang Herrndorfs Schreiben. In: Matthias N. Lorenz (Hrsg.): "Germanistenscheiß." Beiträge zur Werkpolitik Wolfgang Herrndorfs. Berlin: Frank&Timme 2018, S. 163-180.

  • Bordertexturen als transdisziplinärer Ansatz zur Untersuchung von Grenzen. Ein Werkstattbericht. In: Berliner Debatte Initial 29-1 (2018), Komplexe Grenzen, S. 73–83, mit Sebastian Weier, Astrid Fellner, Joachim Frenk, Eva Michely, Christoph Vatter, Romana Weiershausen und Christian Wille.

  • zusammen mit Caroline Frank und Markus Schleich: An den Grenzen der Disziplinen. Literatur und Interdisziplinarität. Einleitung. Hannover: Wehrhahn 2018, S. 7-28.

  • Der Tempel der queeren Dichtkunst. Immanuel Jakob Pyras Lehrgedicht Der Tempel der wahren Dichtkunst queer gelesen. In: Frauke Berndt, Daniel Fulda (Hrsg.): Die Erzählung der Aufklärung. Hamburg: Meiner 2018, S. 500-509.

  • (zus. mit Romana Weiershausen): Lemma „Gender“. In: Handbuch „Literatur und Religion“. Hrsg. von Daniel Weidner. Stuttgart 2016, S. 62-69. [Lexikonartikel]

  • Handhabung Gottes. Catharina Regina von Greiffenbergs poetische Praxis der Unbegreiflichkeit und Hans Blumenbergs Theorie der Unbegrifflichkeit. In: Florian Bock, Steffen Patzold (Hrsg.): Gott handhaben - religiöses Wissen im Konflikt um Mythisierung und Rationalisierung. Berlin / New York: de Gruyter 2016, S. 93-112.

  • Zusammen mit Julia Kerscher und Xenia Wotschal: Warten als Kulturmuster - eine Einführung. In: DK, Julia Kerscher, Xenia Wotschal (Hrsg.): Warten als Kulturmuster. Würzburg: Königshausen & Neumann 2016, S. 7-20.

  • (How) leisure works. Writing as an ethical practice in Pascal. In: MLN 130-4 (2015), S. 791-806.

  • The One where Everyone is Waiting. Latenz in Friends. In: Jonas Nesselhauf, Markus Schleich (Hrsg.): Das andere Fernsehen?! Eine Bestandsaufnahme des 'Quality-Television'. Bielefeld: transcript 2015, S. 229–242.

  • Akte(n) der Gewalt. Pascals literarische Figuration der Hand Gottes in den Pensées und den Lettres Provinciales. In: Thomas Erthel u.a. (Hrsg.): Spannungsfelder: Literatur und Gewalt: Tagungsband des 3. Studierendenkongresses der Komparatistik 27. bis 29. April 2012 in München (Münchener Studien zur literarischen Kultur in Deutschland 46). Frankfurt/M.: Peter Lang 2013, S. 57–67.

 

 

Rezensionen:

  • Interdisziplinärer Überblick und Re-entry. Rezension zu Stefanie Samida/Manfred K.H. Eggert/Hans Peter Hahn (Hrsg.): Handbuch Materielle Kultur. Bedeutungen - Konzepte - Disziplinen, Stuttgart: Metzler 2014. In: Kulturpoetik 15-2 (2015), S. 290-294.

  • Rezension zu OTTO WEISS: „Der erste aller Christen“. Zur deutschen Pascal-Rezeption von Friedrich Nietzsche bis Hans Urs von Balthasar. Regensburg: Friedrich Pustet 2012. In: Rottenburger Jahrbuch für Kirchengeschichte 31, 2012, S. 228-230.

Forschungsschwerpunkte

Deutsch-französische Komparatistik

Beziehungen zwischen Philosophie, Religion und Literatur

Literaturtheorie (insbesondere französische)

Materielle Dimensionen von Literatur

Schreibprozesse und Mediologie

Literarische Negativität

 

Mitglied im DFG-Netzwerk "Berühren. Literarische, mediale und politische Figurationen"

website des Netzwerks

Kontakt

Geb. A 2.2, Raum 0.14.1

Tel. +49 (0)681 302-4514

Fax. +49 (0)681 302-3394

daniel.kazmaier(at)uni-saarland.de 

Sprechstunde im Semester: Dienstags 16-17 Uhr,

in der vorlesungsfreien Zeit: nach Vereinbarung.

Bitte melden Sie sich vorher per mail zur Sprechstunde an.