Über das Kolleg

Deutsch-französisch-luxemburgisches Doktorandenkolleg: Internationale Geschichte interdisziplinär - Deutsch-französisch-europäische Perspektiven im 20. Jahrhundert (Universität des Saarlandes │Sorbonne Université │Universität Luxemburg)

Am 1. Januar 2017 startete das Deutsch-französisch-luxemburgische Doktorandenkolleg unter dem Titel "Internationale Geschichte interdisziplinär: Deutsch-französisch-europäische Perspektiven im 20. Jahrhundert".

Das Kolleg
Gemeinsam, regelmäßig und eng vernetzt mit Promovierenden aus Deutschland, Frankreich, Luxemburg und anderen Ländern über Themenfelder der internationalen und europäischen Geschichte des 20. Jahrhunderts nachdenken: darin besteht ein zentrales Anliegen des trinationalen Doktorandenkollegs, das die Deutsch-Französische Hochschule bewilligt hat und finanziell fördert. Besonders attraktiv sind die Mobilitätshilfen in Höhe von 600 Euro monatlich, die jedes Kolleg-Mitglied maximal 18 Monate zum Forschen im Partnerland in Anspruch nehmen kann. Die Laufzeit des Programms betrug zunächst vier Jahre von 2017 bis 2020, der Zugang erfolgt über jährlich wechselnde "Diagnose-Formate": Raumdiagnosen - Nationales und Transnationales für 2017; Gesellschaftsdiagnosen - Diversität und Transversalität für 2018; Zeitdiagnosen - Krisen und Aufbrüche für 2019; Kulturdiagnosen - Politische Kulturen und Wertewandel für 2020. Die Deutsch-Französische Hochschule hat im April 2020 das Deutsch-französisch-luxemburgische Doktorandenkolleg um eine weitere Förderphase von vier Jahren (Januar 2021 bis Dezember 2024) verlängert.

Der Zuschnitt
Bislang sind es über 30 Doktorandinnen und Doktoranden aus verschiedenen Fachdisziplinen, die sich durchweg transnational dimensionierten Projekten der neueren Politik-, der Gesellschafts- oder der modernen Kulturgeschichte widmen. Zweimal jährlich kommen die Kolleg-Mitglieder für jeweils drei Tage an einer der Partnerhochschulen zusammen, um mit dem Leitungsteam - Dietmar Hüser (Universität des Saarlandes), Hélène Miard-Delacroix ( Sorbonne Université), Andreas Fickers (Universität Luxemburg) - sowie auswärtigen Experten und Gästen zu diskutieren. Unterschiedliche Formate wie Doktorandenforen, Arbeitsgruppen oder Ateliers erlauben es zum einen, vielfältige andere Themen, Zugänge und Methoden sowie Ähnlichkeiten und Unterschiede in den Forschungsbedingungen und Wissenschaftskulturen der Partnerländer kennenzulernen. Zum anderen bieten sich gleich mehrfache Chancen, ein Feedback in verschiedenen Stadien des eigenen Promotionsvorhabens zu erhalten. Da das Kolleg einen konstanten interkulturellen Austausch in wissenschaftlichen wie informellen Kontexten gewährleistet, versteht es sich ausdrücklich als Plattform verstärkter Netzwerkbildung und Nachwuchsförderung, die durch das stete Einbinden promovierter, heute auf diversen Arbeitsfeldern aktiver Historikerinnen und Historiker auch berufspraktischen Belangen angemessen Rechnung trägt.

Die Verantwortlichen
Prof. Dr. Dietmar Hüser, Universität des Saarlandes: dietmar.hueser@uni-saarland.de
Prof. Dr. Hélène Miard-Delacroix, Sorbonne Université: helene.miard-delacroix@paris-sorbonne.fr
Prof. Dr. Andreas Fickers, Universität Luxemburg: andreas.fickers@uni.lu

Die Koordination
Melanie Bardian, Universität des Saarlandes: melanie.bardian@uni-saarland.de

Das Programm
2017: Raumdiagnosen - Nationales und Transnationales
2018: Gesellschaftsdiagnosen - Diversität und Transversalität
2019: Zeitdiagnosen - Krisen und Aufbrüche
2020: Kulturdiagnosen - Politische Kulturen und Wertewandel

Die Module
Modul 1: Doktorandenforum
Modul 2: Theorie trifft Praxis: Seminar und wissenschaftliches Atelier
Modul 3: Seminar - wissenschaftliches Kolloquium
Modul 4: Auslandsforschungsaufenthalt
Modul 5: Fach- und Schlüsselkompetenzen

Die offizielle Teilnahmebescheinigung
Eingeschriebene Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Doktorandenkollegs erhalten eine offizielle Teilnahmebescheinigung, wenn sie aktiv an den Modulen 1 und 2 als Referenten und Organisatoren mitgewirkt, einen insgesamt mindestens vierwöchigen Auslandsforschungsaufenthalt absolviert und drei Veranstaltungen aus den Bereichen Fach- und Schlüsselkompetenzen an der Heimatuniversität oder anderen Einrichtungen besucht haben.
Interessierte Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler wenden sich für nähere Informationen bitte an Prof. Dr. Dietmar Hüser (dietmar.hueser@uni-saarland.de).

Die Homepage
Nähere Informationen finden Sie auf der Homepage des Kollegs:
www.docteuropa.eu

 

Veranstalter:

Förderer und Unterstützer: