Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

 

Daniel Ludwig

d.w.ludwig(at)arcor.de


zur Person:

 

Geboren 1984

2005-2011: Studium der Geschichte und der französischen Sprach- und Literaturwissenschaft für das Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen an der Universität des Saarlandes und der Université Paul Verlaine Metz.

2011: Erstes Staatsexamen.

Mai 2012-September 2012: Wissenschaftliche Hilfskraft am Lehrstuhl für Geschichte des Mittelalters.

Oktober 2012-September 2013: Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Geschichte des Spätmittelalters.

Oktober 2013-September 2015: Wissenschaftliche Hilfskraft am Lehrstuhl für Geschichte des Mittelalters und Stipendiat der Graduiertenförderung der Universität des Saarlandes.

Oktober 2015-September 2018: Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Geschichte des Mittelalters im Rahmen des DFG-Projektes "Die Bedeutung von Tausch als sozio-ökonomisches Phänomen in ländlichen Gesellschaften zur Zeit der Franken".

Mai 2018: Abschluss der Promotion durch Disputatio


 

Dissertationsprojekt

„Tausch und Tauschsysteme im fränkischen Frühmittelalter. Vergleichende Analyse der Regionen Lotharingien, Baiern und Alemannien (bis ca. 900)“

 

Tausch nahm im mittelalterlichen Europa in verschiedenen Kontexten eine wichtige Rolle ein, wie die große Anzahl überlieferter Tauschurkunden sowie rechtliche Bestimmungen über Tauschgeschäfte, unter anderem auch von Seiten der fränkischen Könige, verdeutlichen. Über den zeitlich wie geographisch breit gestreuten Einblick in das Phänomen des mittelalterlichen Tausches hinaus, den der 2013 erschienene Sammelband über „Tauschgeschäft und Tauschurkunde vom 8. bis zum 12. Jahrhundert“ (herausgegeben von Irmgard Fees und Philippe Depreux; Archiv für Diplomatik, Schriftgeschichte, Siegel- und Wappenkunde, Beiheft 13) bietet, existiert jedoch keine umfassende monographische Studie zu dieser Thematik. Ziel des Dissertationsprojektes ist daher die systematische Erforschung von Tausch im fränkischen Frühmittelalter insbesondere anhand der urkundlichen Quellen und die Beurteilung seiner Rolle im Kontext anderer üblicher Transaktionsmöglichkeiten wie Kauf, Leihe und Schenkung. Hierfür werden auch kulturwissenschaftliche Theorien des Tauschens berücksichtigt und hinsichtlich ihrer Anwendbarkeit auf die frühmittelalterliche Gesellschaft bzw. deren Tauschpraktiken überprüft.

Das fränkische Reich im Frühmittelalter bietet sich nicht zuletzt deswegen als Untersuchungsraum an, weil es sich trotz Dynastiewechsel und Reichsteilungen als politisches Gebilde von großer Kontinuität erwies, was eine Analyse von Verfahrensweisen, Häufigkeit und Inhalt von Tauschgeschäften über mehrere Jahrhunderte ermöglicht. Der konkrete geographische Rahmen der Untersuchung, für welchen sämtliche urkundlichen Quellen untersucht werden, umfasst mit Lotharingien, Alemannien und Baiern drei Regionen des fränkischen Großreiches. Hierdurch eröffnen sich wiederum Untersuchungsansätze hinsichtlich regional unterschiedlicher Merkmale des Tauschens. Die anhand der Regionalstudien gewonnenen Erkenntnisse werden abschließend im Kontext des fränkischen Großreiches einer vergleichenden Bewertung bezüglich der Bedeutung von Tausch und Tauschsystemen im frühen Mittelalter unterzogen.

 

 

Dr. Katharina Groß, verh. Smola, Dipl. Kulturwiss.

 

zur Person:

 

Geboren 1981

2000-2001 Studium der Kulturwissenschaften an der Universität Leipzig

2001-2006 Studium der Historisch orientierten Kulturwissenschaften an der Universität des Saarlandes mit den Fächern Kultur- und Mediengeschichte, Zeitgeschichte, Kulturgeographie und Sozialethik, Ergänzungsfach Interkulturelle Kommunikation

Oktober 2003 bis März 2004 Studium an der Université de Nantes

2006 Diplom der Historisch orientierten Kulturwissenschaften

April bis Dezember 2007 Wissenschaftliche Hilfskraft (Förderung durch den Forschungsausschuss der Universität des Saarlandes)

Januar 2008 bis August 2010 Wissenschaftliche Mitarbeiterin und Bearbeiterin des DFG-Teilprojektes „Innovative Impulse bischöflicher Kanzleien und Herrschaftspraxis in Lothringen im 10. und 11. Jh. am Beispiel von Teilurkunde und Prekarie“

Mai 2012 Abschluss der Promotion durch Disputatio

28. Oktober 2013  Dr. Eduard-Martin-Preis der Freunde der Universität des Saarlandes für die mit "summa cum laude" ausgezeichnete Dissertation über "Visualisierte Gegenseitigkeit. Prekarien und Teilurkunden in Lotharingien im 10. und 11. Jahrhundert (Trier, Metz, Toul, Verdun, Lüttich)".

 

Dissertation:

 

„Visualisierte Gegenseitigkeit. Prekarien und Teilurkunden in Lotharingien im 10. und 11. Jh. (Trier, Metz, Toul, Verdun, Lüttich)“. Betreuerin: Prof. Dr. Brigitte Kasten (Cotutelle gemeinsam mit Dr. Laurent Morelle, École pratique des Hautes Études, Paris)

 

Lotharingien war im 10. und 11. Jh. eine politisch (Bischofsherrschaft, Investiturstreit), sozial (Formierung der Ministerialität), wirtschaftlich (Entwicklung der Städte, Umwandlung der Grundherrschaft) und kulturell (Klosterreform) interessante und sich verändernde Region. Abgesehen von England war Lotharingien die erste Region, in der chirographierte Teilurkunden beim Abschluss von Prekarieverträgen verwendet wurden. Die Bischöfe übten maßgeblichen Einfluss auf die Kanzleipraxis aber auch auf die Klöster ihrer Diözese aus, verbunden mit dem gleichzeitigen Versuch einer wirtschaftlichen Evaluierung und der geistlichen Reformierung der Klöster. Daher bieten diplomatischen Studien zu lotharingischen Prekarien, Doppel- und Teilurkunden neue Einblicke in die Binnenstruktur bischöflicher Herrschaft.
Die Ausstellung von Urkunden als Akt der Herrschaft zu begreifen, ist sowohl für politische und verfassungsgeschichtliche Fragestellungen, als auch für kulturhistorische Ansätze bedeutsam, da die Redaktion von Urkunden pragmatische Schriftlichkeit, literarisches und kulturelles Wissen erfordert. Original überlieferte Urkunden verraten deshalb viel über die Mechanismen mittelalterlicher Herrschaft.
Ziel des Forschungsprojektes ist die Erfassung des originalen Urkundenmaterials der lotharingischen Diözesen (Trier, Metz, Toul, Verdun, Lüttich) im Hinblick auf die Verhandelbarkeit von Herrschaftsbeziehungen im 10. und 11. Jahrhundert. Dabei wird zugleich eine Forschungslücke im Bereich der früh- und hochmittelalterlichen Diplomatik ausgefüllt, wo die Chirographierung und Teilung von Urkunden bisher weitgehend ausgespart wurde.

 

 

Aufsätze:

 

1. Tausch- und Prekarieurkunden in Lotharingien bis 1100 (zusammen mit Prof. Dr. Brigitte Kasten), in: Tauschgeschäft und Tauschurkunde vom 8. bis zum 12. Jahrhundert (Archiv für Diplomatik, 13), hg. v. Irmgard Fees und Philippe Depreux, Köln-Weimar-Wien 2013, S. 325-380

2. Katharina Groß, La représentation des chirographes dans les cartulaires lotharingiens, in: Originaux et cartulaires dans la Lorraine médiévale (XIIe - XVIe siècles). Recueil d'études (ARTEM = Atelier de Recherches sur les Textes Médiévaux), hg. von Jean-Baptiste Renault, Turnhout 2016, S. 163-173

 

  

vorträge:

 

1. „Prekarien und Teilurkunden in Lotharingien (10. und 11. Jh.) - Ein Werkstattbericht“

Kloster Marienstatt, 2/2009, Veranstaltung: Oberseminar von Prof. Dr. Theo Kölzer

2. „Tausch- und Prekarieurkunden in Lotharingen bis 1100“ (zusammen mit Prof. Dr. Brigitte Kasten)

Limoges, 3/2010, internationale Tagung: „L’acte d’échange, du VIIIe au XIIe siècle /Tauschgeschäft und Tauschurkunde vom 8. bis zum 12. Jh.“

3. „Visualisierte Gegenseitigkeit: Prekarien und Teilurkunden in Lotharingien (10./11. Jahrhundert)“

Saarbrücken, 7/2010, Veranstaltung: Institutskolloquium des Historischen Instituts der UdS

4. „La représentation des chirographes dans les cartulaires lotharingiens“

Nancy, 8/2010, Tagung: Journée d’études „Originaux et cartulaires dans la Lorraine médiévale (XIIe-XVe siècle)“, veranstaltet von Prof. Dr. Benoît-Michel Tock

5. „Zwischen Beweismittel und Symbol: Geteilte Urkunden aus dem mittelalterlichen Lotharingien“

Homburg, 11/2010, Vortragsreihe des Historischen Vereins für die Saargegend

6. "Zwischen Beweismittel und Symbol: Frühe Teilurkunden aus Lotharingien", Vortrag am 4.12.2012, im Rahmen des hilfswissenschaftlichen Doktorandenkolloquiums von Frau Prof. Dr. Irmgard Fees (Ludwig-Maximilians-Universität München, Historisches Seminar, Abt. Historische Grundwissenschaften und Historische Medienkunde, Oberseminar für Doktoranden, Magistranden und fortgeschrittene Studierende)

 

 

Flora Hirt, M. A.

 

Das wissenschaftliche Profil von Frau Hirt finden Sie unter der Rubrik

Doktorandinnen und Doktoranden

 

Dr. Gesine Jordan

 

1994-2001 Studium der Fächer Chemie, Altgermanistik, Mittelalterliche Geschichte und Niederlandistik an den Universitäten Aachen und Bonn, Magister Artium in den Fächern Deutsch und Geschichte an der Universität Bremen.

2001-2002 Promotionsstudium an der Universität Bielefeld

2002-2008 Wissenschaftliche Assistentin am Lehrstuhl für Geschichte des Mittelalters.

2005 Promotion im Fach Mittelalterliche Geschichte im Juli 2005 mit der Arbeit "Nichts als Nahrung und Kleidung. Laien und Kleriker als Wohngäste bei den Mönchen von St. Gallen und Redon". (=Europa im Mittelalter, Bd. 9), Berlin 2007.

 

Forschungsschwerpunkte:
 • Krankheit des Herrschers und Herrschaft des Kranken
 • Religiöse und semireligiöse Lebensformen von Frauen im Frühmittelalter
 • Verwandtschaft und Nepotismus im ländlichen Pfarrklerus
 • Diplomatik frühmittelalterlichen Privaturkunden

2008 Erstes Staatsexamen für das Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen

 

Publikationen:

 Hoffnungslos siech, missgestaltet und untüchtig? Kranke Herrscher und Herrschaftsanwärter in der Karolingerzeit, in: Homo debilis. Behinderte - Kranke - Versehrte in der Gesellschaft des Mittelaltershg. v.Cordula Nolte, Korb 2009, S. 245-262.

Kein "Urkundenterritorium" - Zur Diplomatik der bretonischen Privaturkunden im 9. und 10. Jahrhundert, in: Die Privaturkunden der Karolingerzeit, hg. von Peter Erhart/ Karl Josef Heidecker/ Bernhard Zeller, Dietikon-Zürich u.a. 2009, S. 213-228.

"Nichts als Nahrung und Kleidung": Laien und Kleriker als Wohngäste bei den Mönchen von St. Gallen und Redon (8. und 9. Jahrhundert), Berlin 2007.

Wer war der Tradent?: Methodische Überlegungen zur sozialgeschichtlichen Untersuchung von Privaturkunden des Frühen Mittelalters, besonders der St. Galler Urkunden, in: Tätigkeitsfelder und Erfahrungshorizonte des ländlichen Menschen in der frühmittelalterlichen Grundherrschaft (bis ca. 1000): Festschrift für Dieter Hägermann zum 65. Geburtstag, hg. von Brigitte Kasten, München 2006, S. 155-174.

Wohnen am heiligen Ort. Besitz und Handlungsspielraum von Frauen im frühen Mittelalter am Beispiel einer quasimonastischen Lebensform, in: Blickpunkt. Frauen- und Geschlechterstudien, hg. von Anne Altmayer (Bearb.) und Bärbel Miemetz, St. Ingbert 2004, S. 161-173.

 

Nach dem Abschluss ihrer Tätigkeit am Lehrstuhl für Geschichte des Mittelalters ist Frau Jordan künftig über die Adresse gesine.jordan(at)t-online.de zu erreichen.

 

 

Dr. Hans-Joachim Kühn

 

zur Person:

1958 geboren

1978-1980 Grundstudium der Geschichte und der Klassischen Philologie an der Universität des Saarlandes

1980-1984 Hauptstudium der Geschichte und der Klassischen Philologie an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen, 1. Staatsexamen (Geschichte 1983, Griechisch 1984)

1984-1987 Aufbaustudium, Dissertation „Die Tágmata. Studien zur Organisation der byzantinischen Landstreitkräfte vom 9. bis zum 11. Jahrhundert“

1988 Promotion zum Dr. phil.

 

Beruflicher Werdegang:

1984-1985 Studentische Hilfskraft beim Sonderforschungsbereich 19 „Tübinger Atlas des Vorderen Orients“

1985-1988 Stadtarchivar in Püttlingen

1989-1999 Museumsberater für die nichtstaatlichen Museen im Saarland (bei der Arbeit und Kultur Saarland GmbH [1989-1991], dem Verband Saarländischer Heimatmuseen e.V. [1991-1994] und dem Saarländischen Museumsverband e.V. [1994-1999])

Ab 2000 freiberufliche Tätigkeit als Historiker

Januar 2010 - Dezember 2012 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Geschichte des Mittelalters an der Universität des Saarlandes, Prof. Dr. Brigitte Kasten, im Rahmen des DFG-Projektes „Landesherrliches Rechnungswesen im westlichen Deutschland des 15. Jahrhunderts am Beispiel der Kellereirechnungen der Burg Kirkel im Herzogtum Pfalz-Zweibrücken“

 

Projektbeschreibung:

Das Ziel des Projektes besteht darin, einen einzigartig umfangreichen Rechnungsbestand aus Spätmittelalter und Frühneuzeit (15.-18. Jh.) für den auf das 15. Jh. entfallenen Teil zu erforschen und weiterer vergleichender Forschung zugänglich zu machen. Es handelt sich um die Kellerei- und Amtsrechnungen der ehemaligen Reichsburg Kirkel (heute Saarpfalzkreis) im Herzogtum Pfalz-Zweibrücken, deren wesentlicher Teil auf das 15. Jh. entfällt, nämlich 29 Rechnungshefte mit insgesamt rund 1.100 Blatt aus der Zeit von 1434 bis 1503.
Mit ihrer Erschließung wird eine Forschungslücke geschlossen, denn das landesherrliche Rechnungswesen im Mittelalter ist für den Westen Deutschlands im engeren Sinne noch nicht erforscht, während für Nordwestdeutschland eine vorbildliche Monographie vorliegt (Mark Mersiowsky) und für Südwestdeutschland (Baden-Württemberg) an einer gleichwertigen Übersicht gearbeitet wird (derselbe).
Die Burg Kirkel lag an der alten Königsstraße zwischen Metz, Saarbrücken und dem Reichsgutkomplex um Kaiserslautern und gelangte nach mehrfachem Besitzerwechsel schließlich 1410 an das Herzogtum Pfalz-Zweibrücken, wo sie neben ihrer gelegentlichen Funktion als herzogliche Residenz auf Dauer als Sitz einer Kellerei (bzw. später eines Amtes) in den Ausbau der landesherrlichen Verwaltung eingebunden war. Die Kirkeler Kellereirechnungen sind für die Kenntnis des spätmittelalterlichen territorialen Finanzwesens keineswegs nur für den Westen Deutschlands von zentraler Bedeutung. So können mit ihrer Hilfe vergleichende Forschungen auch zum landesherrlichen Rechnungswesen im Herzogtum Lothringen durchgeführt werden, wobei in diesem Grenzgebiet zwischen Römisch-Deutschem Reich und Frankreich Fragen nach dem möglichen französischen Einfluß zu stellen sind. Die Bedeutung des Rechnungsbestandes reicht somit weit über den lokalen Bezug zur Burg Kirkel und die Belange der saarländischen und rheinland-pfälzischen Landes geschichte hinaus. Da es sich um sowohl Einnahme- als auch Ausgabenrechnungen handelt, sind sie für die Wirtschafts- und Sozialgeschichte einer Burg gestützten Herrschaft besonders informativ. Sie enthalten z. B. Aussagen über Fron, Tagelohn, Jahresgehälter, Besteuerung, Bewaffnung, Wohnkomfort, Kommunikation, Gäste des Kellers bzw. Amtmanns, Weinbau, Handwerker und vieles mehr.
In einem künftigen Folgeprojekt soll die Quellenbasis durch die Edition weiterer Rechnungen (Einzelstücke und kleine Serien) aus dem Westrich (Saarland, Pfalz, ehemaliges Deutsch-Lothringen, eventuell noch einzelne luxemburgische Herrschaften) erweitert werden. Das Westrich ist der mittelalterlicher Vorläufer der europäischen Kernregion Saar-Lor-Lux, wo germanisch-fränkische und burgundisch-niederländische Traditionen zunehmend französischen Einflüssen ausgesetzt waren. Auf der so gewonnenen Grundlage werden voraussichtlich detaillierte Aussagen über die Entwicklung von landesherrlichem Rechnungswesen und Verwaltung an der romanisch-germanischen Sprachgrenze ermöglicht und Einflußlinien von europäischem Bezug erkennbar.

 

Publikationen

Monographien

1. Die byzantinische Armee im 10. und 11. Jahrhundert, Studien zur Organisation der Tagmata. Byzantinische Geschichtsschreiber, Ergänzungsband 2, Wien 1991 [= Druckfassung der unter dem Titel „Die Tagmata. Studien zur Organisation der byzantinischen Landstreitkräfte vom 9. bis zum 11. Jahrhundert“ verfaßten Dissertation zur Erlangung des akademischen Grades Doktor der Philosophie in der Geschichtswissenschaftlichen Fakultät der Eberhard-Karls-Universität zu Tübingen, Tübingen 1988] (vgl. die Rezensionen von Paul Meinrad STRÄSSLE, in: Byzantinische Zeitschrift, 84./85. Band, Heft 2, S. 532-533; Walter E. KAEGI, in: Speculum, 69. Jg., 1994, S. 195-197).

2. (zusammen mit Andrea BERGER) Ziegel aus der Saargegend, Katalog zur Wanderausstellung, Schriften des Verbandes Saarländischer Heimatmuseen, Band 3, Ottweiler 1993 (vgl. Rezen-sion von Klaus FRECKMANN, Sobernheim, in: Zeitschrift für die Geschichte der Saargegend, 43. Jg., 1995, S. 341-342).

3. (zusammen mit Hermann STRÄSSER) Museen im Saarland, Saarländischer Museumsverband e.V., Ottweiler 1995.

4. (zusammen mit Chip BUCHHEIT, Jean-Marc DELUZE und Hans ROSENBERGER) Sankt Barbara, Patronin der Bergleute, im saarländisch-lothringischen Kohlenrevier. Sainte Barbe, patronne des mineurs, dans le bassin houiller sarro-lorrain. Zweisprachiges Begleitheft zur Ausstellung, herausgegeben vom Saarländischen Museumsverband und vom Museum des Lothringischen Kohlenreviers, Schriften des Saarländischen Museumsverbandes, Band 5, Ottweiler/Petite Rosselle 1997 (vgl. die Rezension von Stefan THOLL, in: Zeitschrift für die Geschichte der Saargegend, 46. Jg., 1998, S. 293).

5. (zusammen mit Robert BALTES) Zur Geschichte der Pfarrei Herz Jesu Köllerbach, vormals St. Martin zu Kölln im Köllertal, Püttlingen-Köllerbach 1999 (vgl. die Rezension von Pfarrer Dr. Joachim CONRAD, in: Zeitschrift für die Geschichte der Saargegend, 48. Jg., 2000, S. 344-345).

6. Franz von Sickingen an Saar, Mosel und Maas, hg. vom Museum St. Wendel, der Stiftung Dr. Walter Bruch und vom Stadtarchiv St. Wendel, St. Wendel 2004.

7. „Wann eine Kuh nicht stieren will ...“ Kräutermedizin und Volksmagie in einem bäuerlichen Haushalt um 1800, Saarbrücken 2005.

8. Charakterköpfe und Barrikadenkämpfe, Bilder zur Revolution von 1848, Katalog zur Ausstellung der Stiftung Demokratie Saarland, Saarbrücken 2005.

9. „Freiheit, Brot, Gerechtigkeit!“ Die Arbeiterbewegung an der Saar, Katalog zur Ausstellung der Stiftung Demokratie Saarland, Saarbrücken 2007.

10. Beiträge zum 1. Saarländischen Burgensymposion am 31. März 2007 in Saarbrücken, herausgegeben im Auftrag der Gasthörer/innen - Kulturkreis an der Universität des Saarlandes e.V., Saarbrücken/Münster 2009.

 

Aufsätze und Beiträge zu Katalogen und Lexika

1. Das Französische Tor, in: Saarlouis 1680-1980, Entstehung und Entwicklung einer Vauban’schen Festungsstadt, Katalog zur Ausstellung, Saarlouis 1980, S. 83, Nr. 158.

2. Griechische Panzerung, in: Die Zinnfigur, 30. Jg., 1982, Heft 4, S. 98-105.

3. Bemerkungen zur Geschichte und Ausrüstung der byzantinischen "Waräger-Garde", in: Die Zinnfigur, 33. Jg., 1985, Heft 9, S. 277-282.

4. Die ältesten kirchlichen Urkunden des Köllertals, in: Lorenz HIMBERT und Günther ALTMEYER: Die Familien der katholischen Pfarrei Kölln mit den Orten Elm und Sprengen vor 1850, Köllertaler Familienbuch II, Mitteilungen der Arbeitsgemeinschaft für Saarländische Familienkunde, 19. Sonderband, Saarbrücken 1986 (S. XIII-XX).

5. Die Kreuzkapelle in Püttlingen. Geschichte, in: Gudula Overmeyer und Hans-Joachim Kühn: Kloster Heilig Kreuz und Kreuzkapelle, Eine kunsthistorische Studie, Püttlingen 1987, S. 74-81.

6. Amtliche Anschlagblätter aus Lothringen, Historische Quellen des 18. Jahrhunderts, in: Saarheimat, 31. Jg., 1987, Heft 10, S. 223-226.

7. Die Martinskirche in Kölln, Archivalische Quellen zur Baugeschichte, Historische Inschriften, in: Gudula OVERMEYER: Die Martinskirche in Kölln, Mit Beiträgen zu den archivalischen Quellen zur Baugeschichte und historischen Inschriften von Hans-Joachim KÜHN und theologischen Überlegungen zu den Wandmalereien von Joachim CONRAD, Saarbrücken 1989, S. 88-105.

8. Bemerkungen zu einem Offiziersportrait des Fürsten Ludwig von Nassau-Saarbrücken, in: Saarheimat, 33. Jg., 1989, Heft 5-6, S. 106-107.

9. Liste des Administrateurs composant le Département de la Moselle, le District de Sarrelouis et leurs Directoires, Übersicht über die Anzahl der stimmberechtigten Bürger der Urversammlungen des Distrikts Saarlouis, Erklärung des Pfarrers von Dillingen über die Ablehnung des Eides, in: Hans-Walter HERRMANN (Red.): Die Französische Revolution und die Saar, Ausstellung des Landesarchivs Saarbrücken im Auftrag der Regierung des Saarlandes zum zweihundertjährigen Gedenken an den Ausbruch der Französischen Revolution, Katalog, Saarbrücken 1989, S. 44, Nr. 20-21 und S. 49, Nr. 33.

10. Das Kavallerieregiment Nassau-Saarbruck (1744-1758) bzw. Nassau-Ousigne (1758-1762), in: Zeitschrift für die Geschichte der Saargegend, 38/39. Jg., 1990/1991, S. 52-73.

11. Die Emigration des Regiments Royal Allemand am 9. Mai 1792, in: Johannes SCHMITT (Hg.): Revolutionäre Spuren ... Beiträge der Saarlouiser Geschichtswerkstatt zur Französischen Revolution im Raum Saarlouis, Saarbrücken 1991, S. 165-194.

12.Notizen zur Réunion der Gemeinde Püttlingen mit der Französischen Republik am 14. Februar 1793, in: Johannes SCHMITT (Hg.): Revolutionäre Spuren ... Beiträge der Saarlouiser Geschichtswerkstatt zur Französischen Revolution im Raum Saarlouis. Saarbrücken 1991, S. 237-246.

13. Mannschaftsstammrolle der Garde-Grenadier-Kompanie in Blieskastel, 1776. Uniformknopf der Leyen'schen Garde, Ende des 18. Jahrhunderts. Parade der Leyen'schen Garde in Blieskastel. Infanteriegewehr, 18. Jahrhundert, in: Kurt LEGRUM (Red.): Die Grafen von der Leyen und das Amt Blieskastel. Ausstellungskatalog. Blieskastel 1991. S. 101-103, Nr. 74-77.

14. Archivalien in Heimatmuseen, in: Unsere Archive, Mitteilungen aus den rheinland-pfälzischen und saarländischen Archiven, Nr. 33, Februar 1991, S. 3-5.

15. Aus der Geschichte des katholischen Kirchenchores "Cäcilia" Köllerbach, in: Heidi BECKER (Hg.): 165 Jahre kath. Kirchenchor St. Cäcilia Köllerbach 1827-1992. Festschrift. Jubiläumskonzert Sonntag, 29. März 1992, 17 Uhr, Pfarrkirche Herz-Jesu Köllerbach. S. 16-22 und 25-27.

16. Die Bendersche Schanze in Düppenweiler, Ein Flurname aus der Zeit der Französischen Revolution (1792-1794), in: Zeitschrift für die Geschichte der Saargegend, 42. Jg., 1994, S. 190-201.

17. Arbeiterbewegung und Sozialdemokratie im mittleren Köllertal, in: 75 Jahre SPD-Ortsverein Köllerbach, Festschrift, Köllerbach 1994, S. 17-40, 83-96 und 115-117.

18. Deutsche Fremdenregimenter in königlich französischen Diensten, in: Saarländische Familienkunde, 28. Jg., 1995, Band 7, Heft 111, S. 439-448.

19. „Bitsch“, „Bliesmengen“, „Eschweiler“, in: Jürgen KEDDIGKEIT, Karl SCHERER, Eckhard BRAUN, Alexander THON, Rolf ÜBEL (Hg.): Pfälzisches Burgenlexikon, Institut für pfälzische Geschichte und Volkskunde, Kaiserslautern 1999, Band 1: A-E (Beiträge zur pfälzischen Geschichte, Bd. 12,1), S. 178-181, 186-188 und 346-347 (= 2. Auflage, S. 275-279, 285-288 u. 518-520; = 3. Auflage, S. 276-280, 287-289 u. 522-524).

20. Historische Waffen im Museum St. Wendel, in: ZeitRisse, Mitteilungen zur regionalen Kultur und Geschichte, 4. Jg., 2000, Heft 3, S. 3-5.

21. „Hollerburg“, in: Jürgen KEDDIGKEIT, Alexander THON, Rolf ÜBEL (Hg.): Pfälzisches Burgenlexikon, Institut für pfälzische Geschichte und Volkskunde, Band 2: F-H (Beiträge zur pfälzischen Geschichte, Bd. 12,2), Kaiserslautern 2002, S. 421-423.

22. Johann Eckard von Kruckenberg (1644-1717), Offizier im Regiment Royal Allemand, in: Zeitschrift für die Geschichte der Saargegend, 50./51. Jg., 2002/2003, S. 108-113.

23. „Lichtenberg“, „Michelsberg“, in: Jürgen KEDDIGKEIT, Ulrich BURKHART, Rolf ÜBEL (Hg.): Pfälzisches Burgenlexikon, Institut für pfälzische Geschichte und Volkskunde, Band 3: I-N (Beiträge zur pfälzischen Geschichte, Bd. 12,3), Kaiserslautern 2005, S. 393-411 und 558-570.

24. Zwischen zwei Weltkriegen, Völkerbundsverwaltung und Nationalsozialismus, in: Rainer KNAUF und Christof TREPESCH (Hg.), Neunkircher Stadtbuch, Kreisstadt Neunkirchen (Saar), Neunkirchen 2005, S. 331-344.

25. „Reipoltskirchen“, in: Jürgen KEDDIGKEIT, Ulrich BURKHART, Rolf ÜBEL (Hg.): Pfälzisches Burgenlexikon, Institut für pfälzische Geschichte und Volkskunde, Band 4,1: O-Sp (Beiträge zur pfälzischen Geschichte, Bd. 12,4,1), Kaiserslautern 2007, S. 227-240.

26. „Utweiler“, in: Jürgen KEDDIGKEIT, Ulrich BURKHART, Rolf ÜBEL (Hg.): Pfälzisches Burgenlexikon, Institut für pfälzische Geschichte und Volkskunde, Band 4,2: St-Z (Beiträge zur pfälzischen Geschichte, Bd. 12,4,2), Kaiserslautern 2007, S. 137-138.

27. Militärische Betreffe in den Oberlinxweiler Gemeinderechnungen (1750-1870), in: Cornelieke LAGERWAARD (Hg.), Die Gemeinderechnungen der Heimmeier, Unbekannte Quellen aus Oberlinxweiler 1750-1870, St. Wendel 2008, S. 60-69.

28. Ferdinand Wagner: Portrait eines bayerischen Jägerhauptmanns, in: Christof TREPESCH und Shahab SANGESTAN (Hg.), Entdeckungen. Malerei des 19. Jahrhunderts aus dem Bestand der Kunstsammlungen und Museen Augsburg, Katalog zur Sonderausstellung vom 24. Januar bis 19. April 2009 im Schaezlerpalais Augsburg, München / Berlin 2009, S. 198-201.

29. Die Geschichte der Burg in Püttlingen nach archivalischen Quellen, in: Hans-Joachim KÜHN (Hg.): Beiträge zum 1. Saarländischen Burgensymposion am 31. März 2007 in Saarbrücken, herausgegeben im Auftrag der Gasthörer/innen - Kulturkreis an der Universität des Saarlandes e.V., Saarbrücken/Münster 2009, S. 67-83.

30. Burgen im Saarland, in: Burgen und Schlösser, herausgegeben vom Europäischen Burgeninstitut der Deutschen Burgenvereinigung e.V., 50. Jg., 2009, Heft 2, S. 67-73.

31. Bedeutung und Umfeld der Neunkircher Hofhaltungsrechnungen aus den Jahren 1687 und 1688, in: Brigitte Schubert (Hg.), Die Hofhaltung im Alten Schloß zu Neunkirchen 1687 und 1688, Quellen zur saarländischen Familienkunde, Band 4, Saarbrücken 2010, S. 5-7.

32. Ripplingen - ein bislang unbekannter Adelssitz an der Saar, in: Burgen und Schlösser, Zeitschrift für Burgenforschung und Denkmalpflege, herausgegeben vom Europäischen Burgeninstitut der Deutschen Burgenvereinigung e.V., 51. Jg., 2010, Heft 4, S. 233-238.

33. Byzantinische Stadtbefestigungen, in: Olaf Wagener (Hg.), „Vmbringt mit starcken turnen, murn“, Ortsbefestigungen im Mittelalter, Beihefte zur Mediaevistik, Band 15, Frankfurt am Main, Berlin, Bern, Bruxelles, New York, Oxford, Wien 2010, S. 395-412.

34. Bauunterhaltung und Ausbau hinterpfälzischer Burgen im Spiegel spätmittelalterlicher Rechnungen, in: Barbara Schuttpelz/Roland Paul (Hgg.): Kaiserslauterer Jahrbuch für pfälzische Geschichte und Volkskunde Bd. 12 (Festschrift für Jürgen Keddigkeit zum 65. Geburtstag), Kaiserslautern 2012, S. 153-164.

35. Quellen zum landesherrlichen Rechnungswesen an Saar-, Mosel und Rhein im späten Mittelalter, in: Historische Blicke auf das Land an der Saar. 60 Jahre Kommission für Saarländische Landesgeschichte und Volksforschung (Kommission für Saarländische Landesgeschichte und Volksforschung, Bd. 45), hg. von Brigitte Kasten, Saarbrücken 2012, S. 125-146.

 

Karten

1. Claudia NAUMANN, Hans-Joachim KÜHN und Verena KLEMM: Kleinasien. Die Erweiterung des Byzantinischen Reiches im 10. und 11. Jahrhundert, Karte B VII 18, herausgegeben vom Sonderforschungsbereich 19 „Tübinger Atlas des Vorderen Orients (TAVO)“ der Universität Tübingen, Wiesbaden 1988.

2. Claudia NAUMANN, Hans-Joachim KÜHN und Verena KLEMM: Das Byzantinische Reich, die Kreuzfahrer und die Seldschuken (1081-1204), Karte B VII 19, herausgegeben vom Sonderforschungsbereich 19 „Tübinger Atlas des Vorderen Orients (TAVO)“ der Universität Tübin-gen, Wiesbaden 1988.

3. (zusammen mit Bernd PHILIPPI): Museumskarte Saarland, Verband Saarländischer Heimatmuseen e.V. (Hg.), Saarbrücken/Saarlouis 1990.

4. Museumskarte Saarland. Anschriften, Öffnungszeiten, Ausstellungen der Museen im Saarland, Verband Saarländischer Heimatmuseen e.V. (Hg.), 2., verbesserte Auflage, Ottweiler 1992.

 

Übersetzungen

1. Gérard BOULANGER, Jean-Louis KIEFFER, Hans-Joachim KÜHN: Petite histoire de la langue francique, réalisé en français par Gérard BOULANGER, complété par Jean-Louis KIEFFER, traduit en allemand par Hans-Joachim KÜHN. Kurze Geschichte der fränkischen Sprache, verfaßt in Französisch von Gérard BOULANGER, ergänzt von Jean-Louis KIEFFER, ins Deutsche über-setzt von Hans-Joachim KÜHN, Association „Gau un Griis“, zweisprachige Neuauflage, Bou-zonville/Busendroff 1997.

2. Jean-Michel RUDRAUF: „Kleeburg I-II“, „Klingelfels“, „Lemberg“, „Mutterhausen I-III“, in: Jürgen KEDDIGKEIT, Ulrich BURKHART, Rolf ÜBEL (Hg.): Pfälzisches Burgenlexikon, Institut für pfälzische Geschichte und Volkskunde, Band 3: I-N (Beiträge zur pfälzischen Geschichte, Bd. 12,3), Kaiserslautern 2005, S. 176-187, 205-207, 356-369 und 634-644.

 

Rezensionen

1. Sven LINDQVIST: Grabe, wo du stehst! Handbuch zur Erforschung der eigenen Geschichte, Aus dem Schwedischen übersetzt und herausgegeben von Manfred DAMMEYER, Bonn (Verlag J. H. W. Dietz Nachfahren) 1989, in: Zeitschrift für die Geschichte der Saargegend, 42. Jg., 1994, S. 301-302.

2. Taxiarchis G. KOLIAS, Nikephoros II. Phokas, Der Feldherr und Kaiser und seine Reformtätigkeit, Athen 1993, in: Byzantinische Zeitschrift, 86./87. Band, II. Abteilung, 1993/1994, S. 494-496.

3. Bausteine zur Regionalgeschichte: Das 11. Schmelzer Heimatheft, in: Unsere Heimat. Mitteilungsblatt des Landkreises Saarlouis für Kultur und Landschaft, 25. Jg., 2000, Heft 1, S. 27-28.

4. Hubert KOLLING, „Wenn nur der Krieg bald zu Ende ist ...“, Die Feldpostbriefe des Johann Theodor Schirra aus Illingen/Saar (1944-1945) nebst einer biographischen Skizze, in: Zeitschrift für die Geschichte der Saargegend, 50./51. Jg., 2002/2003, S. 405-407.

 

 

Anne Katharina Pfeifer, verh. Farle, M. A.

 

 zur Person:

 

Geboren 1978

1999-2007 Magisterstudium der Mittelalterlichen Geschichte, der Neueren Geschichte und der Romanischen Philologie an den Hochschulen Universität des Saarlandes, Università degli Studi di Firenze, Università per Stranieri/Perugia

2002-2006 studentische Hilfskraft am Lehrstuhl für Geschichte des Mittelalters

Oktober-Dezember 2005 studentische Hilfskraft an der Professur für Geschichte des Spätmittelalters

März-Dezember 2007 wissenschaftliche Hilfskraft am Lehrstuhl für Geschichte des Mittelalters

Januar 2008 - Februar 2013 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Geschichte des Mittelalters.

 

 

Dissertationsprojekt:

 

„Otto II. - eine biographische Studie mit Schwerpunkt auf dem Regnum Italiae“

 

Otto II. war im Bewusstsein zumindest einiger Zeitgenossen der große Hoffnungsträger des abendländischen Kaisertums. Die Studie stellt demzufolge die Wahrnehmung des Herrschers im Reich und den angrenzenden Regionen Europas (Westfranken, slavische Grenzgebiete, Süditalien) in den Vordergrund. Unter Berücksichtigung von Historiographie, Herrscherurkunden, Privaturkunden und bildlichen Darstellungen wird der Frage nachgegangen, wie die Sicht auf den Kaiser die Interaktion der herrschaftstragenden Schichten mit Otto II. und damit sein herrscherliches Handeln bedingten.

Der Schwerpunkt der Studie liegt auf dem „Regnum Italiae“. Durch die im Vergleich zum nordalpinen Raum gute Überlieferungslage besonders im Bereich der Privaturkunden ergibt sich hier ein aussagekräftiges Bild von den Interessen der Großen, ihren Besitzverhältnissen, ihrer Vernetzung sowie ihren Bündnissen und Konflikten. Vor diesem Hintergrund kann deutlich gemacht werden, warum und mit welcher Intention die Großen den Kontakt zum Herrscher suchten oder mieden, was sie von ihm erwarteten und welchen Spielraum Otto II. hatte.

Darüber hinaus verspricht der Blick auf die bislang fast ausschließlich als Ausdruck des Herrscherwillens interpretierten Herrscherurkunden einen neuen Aspekt bei der Beantwortung der Frage, wie Otto II. in seinem Umfeld wahrgenommen wurde. Die durch die Forschungen von Prof. Wolfgang Huschner (Leipzig) hauptsächlich für Italien möglich gewordene Zuordnung der Urkundentexte zu konkreten Personen lassen Ergebnisse zur Sichtweise der engsten Mitarbeiter Ottos II. erhoffen. Damit wird hier wie nirgends sonst im Reich die Perspektive auf den Herrscher ermöglicht.

 

 

Publikationen (unter dem Namen Anne Katharina Pfeifer)

 

Herausgeberschaft:

Starke Speise für die Vollkommenen. Der Katechismus des Köllner Pfarrers Johann Friedrich Rupp aus dem Jahre 1780 (Veröffentlichungen des Presbyteriums der Kirchengemeinde Kölln 4 = Quellen zur Geschichte des Köllertals 9), Püttlingen 2003.

 

Mitherausgeberschaft:

1.Veröffentlichungen des Presbyteriums der Kirchengemeinde Kölln (seit 2004)

2. Quellen zur Geschichte des Köllertals (seit 2004)

3. Des vielen Büchermachens ist kein Ende (Koh. 12,12): eine Bibliographie (Veröffentlichungen des Presbyteriums der Kirchengemeinde Kölln 9), hg. v. Anne Katahrina Pfeifer/Steffen Luba, Püttlingen 2006.

 

Aufsätze:

1. Olimpia Fulvia Morata - „supra communem modum semper existimata“, in: Blickpunkt: Frauen- und Geschlechterstudien (SOFIE. Schriftenreihe zur Frauenforschung 18), hg. von Bärbel Miemietz, St. Ingbert 2004, S. 151-160.

2. Eheskandale im Hause der Herren von Lichtenberg (Elsass)?, in: Historische Blicke auf das Land an der Saar. 60 Jahre Kommission für Saarländische Landesgeschichte und Volksforschung (Kommission für Saarländische Landesgeschichte und Volksforschung, Bd. 45), hg. von Brigitte Kasten, Saarbrücken 2012, S. 147-162.

3. Die Martinsvita des Sulpicius Severus als Vorbild für Heiligenviten des 10. Jahrhunderts am Beispiel der Vita Bischof Ulrichs von Augsburg (890-973), in: Martin von Tours. Krieger - Bischof - Heiliger (Universitätsreden 96), Saarbrücken 2013, S. 13-26.

 

 

 

Vorträge

 

1. "Olimpia Fulvia Morata - Wunderkind, Humanistin, Protestantin"

Universität des Saarlandes, 6/2003, Tagung: Blickpunkt: Frauen- und Geschlechterstudien

2. "Die Historische Martinskirche zu Kölln"

Landau, 5/2004, Veranstaltung: Tag der Denkmalpflege Rheinland-Pfalz/Saarland

3. "Leben und Sterben auf dem Kreuzzug. Das Testament eines italienischen Kreuzfahrers im Feldlager von Damiette"

Universität des Saarlandes, 1/2005, Veranstaltung: Kolloquium Probleme der Mittelalterforschung

4. "Lise von Steinbach und Bärbel von Ottenheim – Eheskandale im Haus der Herren von Lichtenberg"

Wellesweiler, 6/2005, veranstaltet vom Wellesweiler Arbeitskreis für Geschichte, Landeskunde und Volkskultur

nochmals gehalten:

5/2006 Saarbrücken, Gasthörerverein der Universität des Saarlandes

5/2006 Universität des Saarlandes, Kolloquium: Probleme der Mittelalterforschung

7/2008 Völklingen, veranstaltet vom Rotary Club Völklingen

11/2010, Saarlouis, veranstaltet vom Historischen Verein der Saargegend

5. "Die Burgunden" (gemeinsam mit Prof. Dr. Brigitte Kasten)

Universität des Saarlandes, 11/2005, Kolloquium zur Franche Comté, veranstaltet von Prof. Dr. Wolfgang Haubrichs

6. "Écrire la biographie d’un individu: Konrad IV. (1237-1254), roi médiévale peu connu"

Université de Liège, 1/2006, Tagung: "La Biographie en questions: Ressources, constructions, usages, limites", veranstaltet von der  École doctoral transfrontalière Liège – Luxembourg – Metz – Sarrebruck

7. "Kaiser Otto II. (955-883) - Eine Biographie - Werkstattbericht"

Universität Leipzig, 6/ 2010, Kolloquium zur mittelalterlichen Geschichte, veranstaltet von Prof. Dr. Wolfgang Huschner

8. "Die Martinsvita des Sulpicius Severus als Vorbild für Heiligenviten des 10. Jahrunderts am Beispiel der Vita Bischof Ulrichs von Augsburg (890-973)"

Püttlingen, 11/2011, Tagung: "Martin von Tours. Krieger - Bischof - Heiliger"

 

Jens Schäfer, M. A.

 

Das wissenschaftliche Profil von Herrn Schäfer finden Sie unter der Rubrik

Doktoranden

 

 

Studentische Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen

 

Lisa Berberich
Studienfächer: Geschichte / Germanistik LAG
Aufgaben am Lehrstuhl: Unterstützung der Lehre, Bilddatenbank
Beschäftigungszeitraum:Januar 2009 - Dezember 2011

 

Raffaela Berger
Studienfächer: Geschichstwissenschaft in europäischer Perspektive, Kernbereich   MA
Aufgaben am Lehrstuhl: Siegeldatenbank, Mittelalter-AG, Tutorium
Beschäftigungszeitraum: Oktober - Dezember 2009, Februar - Juli 2010, November 2010 - März 2012

 

Sandra Blum
Studienfächer: Geschichte / Klassische Philologie / Spanische Sprach- und Literaturwissenschaften LAG
Aufgaben am Lehrstuhl: Editorische Vorarbeiten, Textquellenrecherchen, Literaturrecherchen
Beschäftigungszeitraum: Mai - September 2002 und Mai 2003 - Oktober 2004

 

Alexander Büchel
Studienfächer: Magisterstudiengang: Germanistik (Neuere Deutsche Sprach- und Lit.-wiss.) und Geschichte
Aufgaben am Lehrstuhl: DFG-Projekt Prekarien
Beschäftigungszeitraum Oktober 2006 - Dezember 2007

 

Christian Egelhaaf
Studienfächer: Geschichte / Germanistik LAG
Aufgaben am Lehrstuhl: Bibliothek, Organisation
Beschäftigungszeitraum: Mai 2002 - Januar 2004

 

Nikolas Franke
Studienfächer: Geschichte / Germanistik LAG
Aufgaben am Lehrstuhl: Siegeldatenbank 
Beschäftigungszeitraum: April 2011 - September 2012

 

Carsten Geimer
Studienfächer: Mittelalterliche Geschichte, Neue Geschichte, Neue Deutsche Literaturwissenschaften
Aufgaben am Lehrstuhl: DFG-Projekt Prekarien
Beschäftigungszeitraum: Juli 2002 - Juli 2005
heute: Assistent der Geschäftsführung, Historisches Institut, Universität des Saarlandes

 

Julia Gerhardt
Studienfächer: Geschichte / Französisch / Germanistik LAG
Aufgaben am Lehrstuhl: Editorische Vorarbeiten, Literaturrecherchen,
Literaturdatenbank, Textquellenrecherchen, Übersetzungstätigkeit
Beschäftigungszeitraum: Mai 2002 - März 2005

 

Philipp Höhn
Studienfächer: Geschichte / Germanistik LAG
Aufgaben am Lehrstuhl: Bibliothek, Unterstützung von Forschung und Lehre
Beschäftigungszeitraum: Januar 2009 - Dezember 2012

 

Christina Holzer
Studienfächer: Magisterstudium Geschichte, Anglistik, kath. Theologie
Aufgaben am Lehrstuhl: DFG-Projekt Prekarien
Beschäftigungszeitraum April 2004 - August 2004, sowie Mai 2005 - Juni 2007
heute: Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für British Literary and Cultural Studies, Prof. Dr. Joachim Frenk, Universität des Saarlandes
c.holzer(at)mx.uni-saarland.de

 

Philipp Käfer
Studienfächer: Geschichte / Englisch LAG
Aufgaben am Lehrstuhl: Unterstützung von Lehre und Forschung (Vorlesung/Bilddatenbank)

Beschäftigungszeitraum: April 2013 - Juli 2014

 

Dominik Leo
Studienfächer: Geschichte / Englisch LAG
Aufgaben am Lehrstuhl: Forschungen zum Thema "Kind und Kegel" in mittelalterlichen Quellen, Buch-/Quellenrecherchen, Organisatorisches
Beschäftigungszeitraum: April - September 2013

 

Steffen M. Luba
Studienfächer: Geschichte / Anglistik LAG
Aufgaben am Lehrstuhl: Medien und Internet
Beschäftigungszeitraum: Mai 2002 - September 2003 und April 2004 bis Mai 2005

 

Claudia Lydorf
Studienfächer: Jurastudium (Staatsexamen), Magisterstudium Mittelalterliche Geschichte, Neuere Geschichte, Rechtswissenschaften
Aufgaben am Lehrstuhl: Bild-Text-Quellenrecherchen, DFG-Projekt Prekarien, Vorbereitung von Publikationen
Beschäftigungszeitraum April 2002 - Oktober 2006

 

Philipp Mohm
Studienfächer: Geschichte / Germanistik LAG
Aufgaben am Lehrstuhl: Bild-Text-Quellenrecherchen
Beschäftigungszeitraum: September 2002 - September 2005

 

Anna-Victoria Niesel
Studienfächer: Historisch orientierte Kulturwissenschaften
Aufgaben am Lehrstuhl: Layout für die Drucklegung der Dissertation
von Dr. Gesine Jordan
Beschäftigungszeitraum Oktober 2006 - Januar 2007

 

Miroslav Posaric

Studienfächer: HF Geschichte, NF Theologie, Erg.-fach Quellenk. Grundwiss.
Aufgaben am Lehrstuhl: DFG-Projekt Testamente
Beschäftigungszeitraum: Juni 2013 - März 2015

 

Daniel Armin Rupp
Studienfächer: Magisterstudium Mittelalterliche Geschichte, Informationswissenschaft, Vor- und Frühgeschichte
Aufgaben am Lehrstuhl: DFG-Projekt Prekarien
Beschäftigungszeitraum: Juli 2002 - November 2005

 

Rik Sauer
Studienfächer: Geschichte / kath. Theologie LAG
Aufgaben am Lehrstuhl: DFG-Projekt Prekarien
Beschäftigungszeitraum: Juli 2005 - Dezember 2006

 

Elisabeth Schmitt
Studienfächer: Geschichte, Französisch, LAG
Aufgaben am Lehrstuhl: Bilddatenbank, Literatur- und Quellenrecherchen
Beschäftigungszeitraum: April 2015 - Dezember 2016

 

Susanne Schmolze, B. A.
Studienfächer: Geschichte Master, Musikwissenschaft Master
Aufgaben am Lehrstuhl: Unterstützung von Lehre und Forschung, Siegeldatenbank
Beschäftigungszeitraum: Oktober 2011 - Juni 2017

 

Nadine Schneider
Aufgaben am Lehrstuhl: DFG-Projekt Testamente
Beschäftigungszeitraum: Juni 2013 - Dezember 2014

 

Florian Schwartz
Studienfächer: Geschichte / Germanistik / kath. Theologie LAG
Aufgaben am Lehrstuhl: Bibliothek, Homepage
Beschäftigungszeitraum: Juli 2006 - Mai 2009 und Juli 2009

 

Eric Schwarz
Studienfächer: Geschichte / Geographie LAG
Aufgaben am Lehrstuhl: Bibliothek, Homepage, Leitung von Tutorien im Grundstudium
Beschäftigungszeitraum April 2003 - März 2007

 

Heike Wiesen
Studienfächer:LAG Geschichte, kath. Theologie, Germanistik
Aufgaben am Lehrstuhl: DFG-Projekt Prekarien
Beschäftigungszeitraum Oktober 2006 - Januar 2007