Aktuelles

Rückgabe der Leistungskontrollklausuren aus den vergangenen Semestern

Abholung der Leistungskontrollklausuren:

Klausuren, die im Open Book-Format geschrieben wurden (ab WS 2020/2021):
Schreiben Sie uns bitte eine E-Mail von Ihrem Studentenaccount (wichtig wegen der Identifikation), in der Sie uns die betreffende Klausur unter Angabe Ihres Namens, Ihrer Matrikelnummer und das betreffende Semester nennen.
z. Bsp.: "... mein Name ist ..., meine Matrikelnummer ist ..... Bitte senden Sie mir die Klausur der Vorlesung/ AG .... aus dem WS/SS ....... zu ....".
Bitte sehen Sie davon ab, uns Rückumschläge für Klausuren im Open-Book-Format zuzusenden! Wir können diese leider nicht beachten! Die Klausuren können erst zugesandt werden, nachdem sie juristischen Prüfungsamt freigegeben wurden!

Bitte Folgendes bei Remonstrationen gegen Prüfungsentscheidungen des Lehrstuhls für Klausuren, die im Open-Book-Format durchgeführt wurden, beachten: 

  1. Die Versendung der Klausuren erfolgt entsprechend der oben angegebenen Hinweise.
  2. Remonstrationen gegen Leistungskontrollklausuren (sowohl zum Semesterabschluss als auch zur Wiederholungsprüfung) sind im Wintersemester sowie im Sommersemester binnen einer Frist von 7 Tagen ab 19.04.2021 zu beantragen. 
  3. Der Remonstrationsantrag ist schriftlich zu begründen. Es ist - ggf. unter Berücksichtigung der Rechtsprechung und/oder des juristischen Schrifttums - darzulegen, ob und inwieweit die Bewertung fehlerbehaftet ist. Eine subjektiv als zu niedrig empfundene Benotung berechtigt (noch) nicht zur Remonstration.
  4. Der Remonstrationsantrag ist grundsätzlich per Email einzureichen. Die Frist wird auch gewahrt, wenn der Remonstrationsantrag auf postalischem Wege beim Lehrstuhl eingeht. Maßgeblich ist dann das Datum des Poststempels.

Klausuren, die in Präsenz geschrieben wurden (SS 2020 oder älter):
Sie haben die Möglichkeit, einen Termin unter Telefonnummer 0681/302-2115 zur persönlichen Abholung im Lehrstuhl zu vereinbaren.
Die zweite Möglichkeit ist, uns einen ausreichend frankierten (Porto: 1,55€), an Sie adressierten DIN C4-Umschlag (etwas größer als DIN A4, wichtig bei Hausarbeiten) zuzusenden. Bitte benutzen Sie hierfür das Begleitschreiben, das Sie unter dem Link herunterladen können.

 

 

 

Seminarankündigung

Im WS 2020/2021 bietet Frau Dr. Windsberger und Herr Prof. Dr. Koriath ein strafrechtliches Seminar zum Thema:
Muss ich helfen?  Grund und Grenzen strafbaren Unterlassens
an. 
Das Seminar richtet sich an strafrechtlich interessierte Studierende und Doktoranden. Es soll Gelegenheit geben, eigenständig entwickelte Thesen zu Fragen eines der grundlegenden Themen der allgemeinen Strafrechtswissenschaft unter Einschluss der Rechtsphilosophie und    -theorie zu präsentieren und zu verteidigen. Die Inhalte sollen wissenschaftlichen Ansprüchen genügen. Voraussetzung für die Teilnahme ist die nach diesen Maßstäben erfolgende individuelle Zulassung durch die Veranstalter. Die Veranstaltung findet als Blockseminar am Ende des Semesters statt. 

Unter welchen Rahmenbedingungen die Blockveranstaltung am Ende des Semesters stattfinden kann, hängt von der Entwicklung der Corona-Pandemie und der entsprechenden Rechtsverordnung im Saarland ab. Die konkreten Modalitäten werden zu gegebener Zeit an dieser Stelle noch bekanntgegeben.

Interessierte Studierende und Doktoranden bewerben sich bitte mit Kurzlebenslauf und den jeweiligen Abschluss-, Schein- oder Examenszeugnissen per E-Mail an: h.koriath(at)mx.uni-saarland.de

Themenvorschläge:
1.    Die Entwicklung der unechten Unterlassungsdelikte in der neueren Ge-schichte der Strafrechtsdogmatik
2.    Echte und unechte Unterlassungsdelikte: Trennung sinnvoll?
3.    Abgrenzung Tun und Unterlassen eindeutig?
4.    Echte und unechte, vollkommene und unvollkommene Pflichten? Eine philo-sophische Betrachtung
5.    Zur Dogmatik des unechten Unterlassungsdelikts:
a.    Kausalität und Unterlassen
b.    Vorsatz und Unterlassen
c.    Versuch und Unterlassen
d.    Unterlassen und Rechtfertigung
e.    Was ist ein Garant?
f.    Unterlassen, Schuld und Zumutbarkeit
g.    Unterlassen, Teilnahme und Tatherrschaftslehre
h.    Zur Modalitätenäquivalenz