Wintersemester 2017/2018

Ablaufplan der Zusatz-Übung im Strafrecht für Fortgeschrittene

 

mittwochs von 14 bis 16 Uhr

in Geb. B4 1 – HS 0.18

 

15.1.2018   Abgabe 1. Hausarbeit
17.1.20182. Klausur (14 s.t. Uhr -16 s.t. Uhr
31.1.2018Rückgabe 2. Klausur im Lehrstuhlsekretariat
14.2.2018Ausgabe der 2. Hausarbeit (online)
14.2.2018Rückgabe und Besprechung der 1. Hausarbeit
Ausgabe der Übungsscheine
28.3.2018Abgabe der 2. Hausarbeit

 

 

Zusätzliche Übung im Strafrecht für Fortgeschrittene

Nähere Angaben bezüglich dieser zusätzlichen Übung finden Sie hier.

 

Die erste Klausur wird am Mittwoch, 3. Jan. 2018, zurückgegeben. Bitte beachten Sie Folgendes:

Gegenvorstellungen (sog. Remonstrationen) sind bis spätestens Mittwoch, den 10. Januar 2018 im Sekretariat des Lehrstuhls von Prof. Dr. Koriath (Geb. C3 1, Raum 1.06, 8 bis 11 Uhr) oder von Prof. Dr. Mansdörfer (Geb. C3 1, Raum 1.15, 14 bis 16 Uhr) oder bei einem Lehrstuhlmitarbeiter einzureichen. Bei postalischer Zusendung gilt das Datum des Poststempels.

Zur Remonstration ist ausschließlich berechtigt, wer an der Besprechung am 03.01.2018 persönlich teilgenommen hat. Die Teilnahme ist durch Unterschrift des Dozenten oder einen entsprechenden Stempel auf der Klausur nachzuweisen.

Ausnahmsweise bleibt eine Remonstration trotz Nichtteilnahme an der Besprechung zulässig, wenn der Übungsteilnehmer aufgrund von ihm nicht zu vertretender Umstände an der Teilnahme verhindert war. Die Umstände sind (ggf. durch Einreichung von Belegen) glaubhaft zu machen; bei Krankheit ist eine ärztliche Bescheinigung vorzulegen.

Die Remonstration ist zusammen mit der betreffenden Klausur einzureichen. Auf der Klausur dürfen keine nachträglichen Anmerkungen angebracht werden. Sie ist konkret und nachvollziehbar zu begründen; der pauschale Hinweis darauf, dass die Leistung nach eigener Auffassung „zu streng“ bewertet wurde, ist nicht ausreichend, da dem Prüfer insoweit ein prüfungsspezifischer Beurteilungsspielraum zukommt. In der Remonstrationsbegründung sind vielmehr Bewertungsfehler aufzuzeigen und substantiiert darzulegen. Hierzu kann es sich anbieten, die Einwendungen mit Fundstellen aus Rechtsprechung oder Literatur zu belegen. Einer Remonstration, die unsubstantiiert, unschlüssig oder sonst offensichtlich unbegründet ist, kann ohne nähere Begründung nicht abgeholfen werden (BVerwGE 92, 132, 138; OVG Münster, NWVBl 1997, 434, 435 m.w.N.).

Zu beachten ist hierbei, dass ein Prüfer weder jeden richtigen Aspekt abhaken oder sonst kommentieren noch jeden einzelnen Mangel ausdrücklich rügen bzw. im Votum darlegen muss. Es reicht insoweit aus, besonders gute Aspekte kurz zu erwähnen und lediglich die gewichtigsten Mängel der Arbeit kurz darzulegen und auf im Übrigen bestehende weitere Mängel pauschal hinzuweisen. Bei orthographischen, grammatikalischen oder sprachlichen Mängeln muss nicht jeder einzelne Mangel markiert sein; der allgemeine Hinweis auf in diesem Bereich bestehende Defizite reicht insoweit aus. Die nachteilige Berücksichtigung sprachlicher Defizite ist im Rahmen der Gesamtbewertung zulässig (BVerwGE 92, 132, 135 f.).

Es wird weiterhin darauf hingewiesen, dass eine Vergleichbarkeit verschiedener Arbeiten im Hinblick auf den individuellen Charakter einer jeden Prüfungsleistung im Regelfall nicht möglich ist (VGH München, BayVBl 2001, 51, 52; VG Regensburg, Urt. v. 8.8.2012, RO 1 K 11.800 – Juris, Rn. 39 ff.). Insbesondere ist ein Vergleich verschiedener Arbeiten, die von unterschiedlichen Prüfern bewertet wurden, nicht möglich (VGH München, a.a.O., 52; VG Regensburg, a.a.O., Rn. 44).

Im Remonstrationsverfahren gilt das Verbot der reformatio in peius nicht uneingeschränkt. Wird infolge der Remonstration eine Neubewertung erforderlich, kann diese unter Umständen auch zu einer Notenverschlechterung führen (BVerwGE 109, 211; OVG Lüneburg, Beschl. v. 27.08.2007, Az.: 2 LA 1208/06 - Juris).

In der Remonstration ist eine E-Mail-Adresse oder Telefonnummer anzugeben. Der Re­monstrationsführer wird per E-Mail oder telefonisch benachrichtigt, sobald die Remons­tration bearbeitet wurde.

1. Hausarbeit

Vorgaben zur Hausarbeit

Zitierregeln

Lehrstuhl Prof. Dr. H. Koriath

Campus C3 1, 1. OG Nord
66123 Saarbrücken

Tel.: +49 681 302-2115
Fax: +49 681 302-4401

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