Aktuelles

Rückkehr in die Hörsäle

Saarländische Hochschulen planen Sommersemester in Präsenz

Am 11. April starten die Lehrveranstaltungen des Sommersemesters endlich wieder in Präsenz. Das erklärte Professor Manfred Schmitt, Präsident der Universität des Saarlandes, heute im Namen der saarländischen Hochschulleitungen. Angesichts der weiterhin hohen Corona-Infektionszahlen appelliert Schmitt jedoch auch künftig an die Verantwortung aller Universitätsmitglieder:

„Die Pandemie ist nicht überstanden. An den Hochschulen kommen viele Menschen zusammen. Wir appellieren an alle unsere Studierenden und Hochschulmitglieder, unsere Gemeinschaft und die Menschen im Land zu schützen, und – auch wenn die Corona-Schutzmaßnahmen weitgehend auslaufen – in den Gebäuden die medizinische Maske zu tragen und auch sonst, wenn ein Abstandhalten nicht möglich ist." 

Digitale Lehr- und Lernelemente werden nach wie vor bestehen bleiben. Bitte machen Sie sich also unbedingt mit Moodle  und Microsoft Teams vertraut. 

Wir freuen uns auf Sie!
Das Team der HA/EE

Ankündigung: Lehrveranstaltungen

Sommersemester 2022 
Auch in diesem Semester sollen die Lehrveranstaltungen so weit als möglich wieder in Präsenz stattfinden. Soweit vom Krisenstab der UdS nicht anders verordnet, auch weiterhin unter Einhaltung der 3G-Regeln. Mehr zu den Themen Corona-Virus und Präsenzbetrieb finden Sie hier.

Prof. Dr. Barbara Krug-Richter
Vorlesung: Kulturgeschichte der Ernährung

LSF

Mo.10:00 bis 12:00 c.t.

 

M.A. Charlotte Ullmert
Proseminar: „No risk, no fun!“? - Umgang mit Gefahr in kulturwissenschaftlicher Perspektive

LSF

Mi.14:00 bis 16:00 c.t.

 

Prof. Dr. Barbara Krug-Richter
Hauptseminar: Fleisch – Natur – Kultur. Kulturwissenschaftliche Annäherungen 

LSF

Di.14:00 bis 16:00 c.t.

 

Prof. Dr. Barbara Krug-Richter (2-Semestrig)
Projektseminar: Hauptsach', gudd gess? - Annäherungen an die Esskultur im Saarland

LSF

Mo.14.00 bis 16.00 c.t.

 

Prof. Dr. Barbara Krug-Richter
Kolloquium

LSF

 

Das Kolloquium wird als Blockveranstaltung angeboten. Termin nach Absprache. Bitte melden Sie sich per E-Mail bei Frau Krug-Richter an.

Neue Öffnungsmodalitäten der Institusbibliothek

Die Bereichsbibliothek 1 der Philosophischen Fakultät bietet zum Vorlesungsbeginn am 18.10.2021 unter Beachtung der geltenden Hygienevorschriften und mit erweiterten Öffnungszeiten wieder alle üblichen Serviceleistungen an. 
  • keine Besucherzahlbeschränkung mehr
  • Wiederaufstellen von Stühlen an den Arbeitstischen
  • Wiederaufstellen der PCs
  • Zurverfügungstellen der Scanner und Kopierer
  • Freigabe der Gardarobenschränke
  • Rückkehr zur Wochenendausleihe (kein weiteres Angebot von Scanservice oder Ausleihe unter der Woche)

Nachzulesen auf der Aktuelles-Seite der IB.

Aktuelle Informationen

zum Lehrbetrieb im Wintersemester 2021/22

Liebe Studierende,

In diesem Semester sollen die Lehrveranstaltungen so weit als möglich wieder in Präsenz stattfinden. Es versteht sich, dass alle Beteiligten die allgemeine Hygiene sowie die von der Universität regelmäßig aktualisierten Regeln einhalten. Im Bedarfsfall ist allerdings eine Umstellung auf Hybrid- bzw. digitale Lehre fließend möglich.

Sie benötigen dafür zwingend einen stabilen Onlinezugang mit Bild und Ton. Arbeitsmaterialien und Informationen zu den einzelnen Sitzungen werden überwiegend über die Lernplattform Moodle  bereitgestellt, den Zugang zur jeweiligen Veranstaltung gewährt die Dozentin. Bitte machen Sie sich unbedingt mit Moodle, Microsoft Teams und sukzessive mit den Bibliotheken der UdS bekannt, laden Sie sich die Apps von Microsoft Teams sowie die STAYSIO auf Ihr Smartphone. Richten Sie sich zeitnah den VPN Client ein, um die Angebote, so etwa links zu online verfügbarer Literatur via den OPAC der SULB, auch von Ihrem heimischen Arbeitsplatz bequem nutzen zu können: Schreiben Sie sich für die gewählte Veranstaltung verbindlich im LSF der UdS ein (und tragen Sie sich ggf. auch wieder aus), sodass Ihre Teilnahme geprüft und vor allem die E-mail-Erreichbarkeit für die Dozentin gewährt ist. Stellen Sie sicher, dass die Nachrichten über Ihre Universitätsadresse Sie auch erreichen.
Auch bei Online-Veranstaltungen ist Ihre Anwesenheit die gesamte Lehrveranstaltung über verpflichtend. Melden Sie sich bei Problemen, Erkrankung o.ä. zeitnah bei der Dozentin bzw. der der Veranstaltung zugeordneten Hilfskraft. 

Wir freuen uns auf ein produktives Semester in Präsenz, eine lebendige und erfolgreiche Lehre, neue Ideen, vor allem aber freuen wir uns auf Sie! Sie erreichen uns weiterhin völlig unproblematisch über unsere E-Mail- Adressen und bereits initiierte diverse Kommunikationsformen.

Das Team der HA/EE

Mensch und Maschine: Keramikmuseen in Saargemünd

Studentin der Historischen Anthropoligie im SR-Interview
Im Rahmen der Ringvorlesung "Arbeit - Industrie - Alltag. Kulturwissenschaftliche Annäherungen an die Industriekultur im Saarland" spricht Johanna Ehrlich, Studentin der Angewandten Kulturwissenschaften, über die Keramikmuseen in Saargemünd.
In der Sendung "Wir im Saarland - Grenzenlos" kommt sie ebenfalls zu Wort und berichtet, wie die Spannungsverhältnisse Mensch - Technik und Industrie - Natur aufbereitet werden. Hier finden Sie den Beitrag.

Öffentliche Ringvorlesung im Sommersemester 2021

Kulturwissenschaftliche Annäherungen an die Industriekultur im Saarland
Das Saarland ist bekannt als Industrieland, das sich insbesondere durch Kohle und Stahl einen Namen machte. Im Rahmen eines zweisemestrigen Forschungsprojekts haben sich Studierende des Fachs Historische Anthropologie/Europäische Ethnologie auf Spurensuche in die einst industriell geprägte Alltagswelt vieler Saarländerinnen und Saarländer begeben: Welche Erlebnisse aus ihrem Arbeitsalltag haben die Menschen nach Feierabend am Tresen ihrer Lieblingskneipe besprochen? Wie wurde das Ende des saarländischen Bergbaus erlebt? Wie werden industriell geprägte Orte heute (um)genutzt und aufgewertet? – Diese und andere spannende Themen rund um die Auswirkungen der industriellen Geschichte auf zentrale Bereiche des Alltagslebens werden in einer öffentlichen Ringvorlesung in Kooperation mit dem UNESCO Weltkulturerbe Völklinger Hütte ab dem 15.04.2021 jeweils donnerstags von 18.15 - 20.00 Uhr präsentiert und zur Diskussion gestellt. 

Die coronabedingt digital stattfindende Ringvorlesung richtet sich sowohl an Studierende als auch an interessierte externe Zuhörerinnen und Zuhörer. 
Hier finden Sie das Poster sowie das Programm  zur Ringvorlesung.
 

"Macht der Sterne"

Prof. Krug-Richter zu Gast bei "Wir im Saarland - Saar nur!"
Hier finden Sie das Interview  mit Prof. Krug-Richter zum Thema Magie und die Macht der Sterne.

Digitaler Workshop:

Wissenschaftliche Texte schreiben

Die Hausarbeit will einfach nicht fertig werden und Tipps zu Literaturrecherche, Wissenschaftlichem Arbeitem und Zeitmanagement kämen jetzt gerade Recht? Am  02.03.2021 bietet die SULB einen Workshop zum Thema „Wissenschaftliche Texte schreiben: Vom Startschuss bis zum Ziel“ an. Die Veranstaltung findet digital über MS Teams statt.

Nähere Informationen entnehmen Sie bitte dem SULBBlog oder der ausführlichen Programmbeschreibung im LSF.

 

Aktuelle Informationen

zu den Öffnungszeiten der Bibliotheken

Liebe Studierende,
ab dem 12.01.2021 gelten Sonderregelungen für die Bibliotheken. Informationen über die Modalitäten der  SULB finden Sie hier.
Nähere Informationen zu den Konditionen in der Bereichsbibliothek 1 der Philosophsichen Fakultät finden Sie hier .
Die aktualisierte Handreichung zu den Bibliotheken (Stand: 11.01.2021) finden Sie hier.

Aktuelle Informationen

zum Lehrbetrieb im Wintersemester 2020/21

Liebe Studierende,

all unsere Veranstaltungen finden, dem aktuellen Pandemieplan entsprechend, online statt. Diese Praxis hat sich im letzten Semester gut etabliert. Ihr Studienerfolg hängt jedoch vor allem von Ihrer eigenen Mitwirkung ab:
  • Schreiben Sie sich für die gewählte Veranstaltung verbindlich im LSF der UDS ein (und tragen Sie sich ggf. auch wieder aus!), sodass Ihre Teilnahme geprüft werden kann und vor allem, die e-mail-Erreichbarkeit für die Dozentin gewährt ist. Stellen Sie sicher, dass die Nachrichten über Ihre Universitätsadresse Sie auch erreichen! 

     

  • Nutzen Sie die Lernplattform Moodle! Loggen Sie sich mit dem von der Dozentin freigegebenen Passwort in die Veranstaltung ein, ggf. (z.B. bei den Veranstaltungen von Professorin Krug-Richter) werden Materialien auch über andere Kanäle wie Microsoft Teams Dokumente bereitgestellt.


     

  • Stellen Sie Ihre Teilnahme an den online-Sitzungen sicher, mit Bild und Ton! Fehlen Ihnen an Ihren heimischen Computern die Voraussetzungen, laden Sie sich z.B. Microsoft Teams als App auf Ihr Smartphone. 


     

  • Denken Sie auch daran, sich den VPN Client herunterzuladen, um die Angebote, so etwa links zu online verfügbarer Literatur via den OPAC der SULB, auch von Ihrem heimischen Arbeitsplatz gut nutzen können. Die SULB sowie Institutsbibliothek sind weiterhin geöffnet.


     

  • Auch bei online Veranstaltungen ist Ihre Anwesenheit die gesamte Lehrveranstaltung über verpflichtend. Fehlen ist in diesem eh schon verkürzten Semester keine Option. Wenn Sie ernsthafte Probleme haben, evtl. krank sind, melden Sie sich zeitnah bei der Dozentin bzw. der der Veranstaltung zugeordneten Hilfskraft.

Liebe Studierende, wir freuen uns auf ein produktives Semester, eine lebendige und erfolgreiche Lehre, neue Ideen, vor allem aber freuen wir uns auf Sie! Sie erreichen uns weiterhin völlig unproblematisch über unsere E-Mail- Adressen und bereits initiierte diverse Kommunikationsformen.

Das Team der HA/EE

Neuerscheinung

"Heimat verhandeln?

Kunst- und kulturwissenschaftliche Annäherungen"

Heimat - ein ebenso verführerisches wie verheißungsvolles Konstrukt - hat Konjunktur. In der Politik, den Medien, der Werbung. Doch nicht nur in massenmedial verbreiteten Diskursen, auch in der Architektur, Landschaftsgestaltung, Kunst, Popkultur und im Alltäglichen findet eine permanente Aushandlung dessen statt, was Heimat sein oder verkörpern könnte. Heimat wird evoziert und in Szene gesetzt, tradierte Motive und Bedeutungen werden angeeignet, ironisiert, nicht selten instrumentalisiert. Der vorliegende Band trägt dieser medialen Breite des Phänomens vom 19. bis ins 21. Jahrhundert Rechnung.

Eine Leseprobe finden Sie hier.

 

"Saarbrooklyn: Sozialporno oder Finger in der Wunde?"

Prof. Barbara Krug-Richter im Politik-Podcast des Saarländischen Rundfunks

Die Spiegel-TV-Reportage "Saarbrooklyn der Randbezirk der Gesellschaft" hat nach der Ausstrahlung vor allem im Saarland für hitzige Diskussionen gesorgt.  Prof. Barbara Krug-Richter (Anthropologin), Marisa Winter (Stadtmarketing Saarbrücken) und SR-Redakteur Stephan Deppen diskutieren im Politik-Podcast des Saarländischen Rundfunks.

 Hier  zum nachhören.

Richard-van-Dülmen-Preis 2019

Gleich zwei Preisträgerinnen

Im Rahmen des 20-jährigen Jubiläums des Studiengangs Historisch orientierte Kulturwissenschaften wurde am 19. Juli 2019 der Richard-van-Dülmen-Preis verliehen, die Preisträgerinnen sind: 

Lioba Hamacher (rechts im Bild)"Zur Inwertsetzung industriellen Erbes - Das Beispiel des Weltkulturerbes Völklinger Hütte" im Fach Historische Anthropologie/Europäische Ethnologie (Masterarbeit)


Isabelle Kuntz (links im Bild)"Die Schriftstellerin Lady Blennerhassett und ihr Netzwerk: Die Briefe an Franz Xaver Kraus 1869 bis 1901" im Fach Neuere und Landesgeschichte (Masterarbeit)

 

Studentische Tagung

"Glaube und Zukunft - Menschen zwischen Wallfahrt und Weltraum"

Vom 25. bis 27. April veranstalten Studierende und angehende Wissenschaftler*innen des Fachs „Historische Anthropologie/Europäischen Ethnologie“ auf dem Unicampus eine wissenschaftliche Tagung mit dem Titel „Glaube und Zukunft – Menschen zwischen Wallfahrt und Weltraum“. Beginn ist am Donnerstag, 25. April 2019, um 16 Uhr im Graduate Center (Gebäude C9 3).

Spätestens seit den Terroranschlägen vom 11. September 2001 und verstärkt durch die Migrationsbewegungen im Gefolge des Krieges in Syrien kamen Diskussionen um Religion und religiöse Überzeugungen zurück nach Europa. Gleichzeitig sehen viele Menschen heute die Gestaltung ihrer Zukunft nicht mehr in religiösen Fundierungen. Sie fragen vielmehr nach technischen Visionen und deren realer Umsetzbarkeit – von der Künstlichen Intelligenz bis hin zur Eroberung des Weltraums.  Die Tagung will diese beiden Perspektiven verbinden.

Das Programm der Tagung finden Sie hier.

 

AStA-Vorlesungsexpress

Prof. Dr. Krug-Richter zu Vegetarismus

Am Montag, den 17.12.2018, beteiligt sich Frau Prof. Dr. Krug-Richter am diesjährigen Vorlesungsexpress des AStA der Universität des Saarlandes mit einem Vortrag zum Vegetarismus. Der einstündige Beitrag findet in der Aula der Universität im Gebäude A3.3 um 13 Uhr statt und ist für alle Interessenten geöffnet.

Näheres zum Programm des Vorlesungsexpresses und zum AStA der Universität finden Sie hier.

 

Öffentliche Ringvorlesung im Sommersemester 2018

„Erinnerung und Aufbruch. Das europäische Kulturerbe im Saarland nach 1945“

Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges wurde im Saarland unter der französischen Militärregierung ein Masterplan für den Wiederaufbau erarbeitet. Kern des Projektes war der Neubau der kriegszerstörten Städte Saarbrücken, Saarlouis und Neunkirchen nach Entwürfen von französischen Architekten. Es kennzeichnet die französische Besatzung, dass sie in Überwindung von Ressentiments die Versöhnung beider Nationen und den Aufbruch in ein anderes Europa unternahm. Gleichwohl zogen die funktionalistischen Stadtbauentwürfe den Unmut der lokalen Behörden nach sich; einmal weil sie nicht auf die unmittelbare Notlage der Bevölkerung reagierten, zum anderen weil ihrer einseitig zukunftsgerichteten Modernität keine Erinnerung eingeschrieben war.

Die Ringvorlesung wird über die Stadtbauprojekte hinausgehend ein breiteres kulturhistorisches Panorama der Wiederaufbaujahre entwerfen. Sie bezieht die Rolle der kulturtragenden, lokalen Institutionen mit ein, so das Centre des Métiers d'Art, das später in die Hochschule der Bildenden Künste Saar (HBK) überging, so die Moderne Galerie des Saarlandmuseums, deren Sammlungsschwerpunkt klassische Moderneund Neo-Avantgarde verband, so auch die deutsch-französische Universitätsgründung
im Saarbrücker Stadtwald, deren nach wie vor aktuellem Europa-Gedanken
sich die Ringvorlesung verpflichtet fühlt.

Die Vorlesungsreihe hebt auf den unhintergehbaren Zusammenhang ab, dass sich der Umgang mit Kulturerbe stets an der prekären Schnittstelle von Erinnern und Vergessen bewegt. Es ist eine altbekannte Erkenntnis, dass es der Kraft des Vergessens bedarf, um Platz für einen Neuanfang zu schaffen. Umgekehrt heißt Erinnern Auswählen, Unterscheiden, Sich-in-Beziehung-setzen und Sinn stiften. Das Kulturerbe des 20. Jahrhunderts erinnert in Europa nicht zuletzt an verheerende Kriege und Katastrophen – an Auf-Brüche – und kann die Gegenwart lehren, dass sie die Bindung an die Vergangenheit immer wieder aufnehmen wie zugleich von sich abstreifen muss. Die Beschäftigung mit dem Kulturerbe ist deshalb weit mehr als eine Beschäftigung mit ästhetischen Fragen. Sie rührt am politischen Fundament Europas, an dessen inneren Grenzlinien und -öffnungen sich Geschichte und Gegenwart des Saarlandes entlang bewegen.

 

Die Vorträge finden statt mittwochs um 18 Uhr s.t. im Pingusson-Bau (Gebäude der ehemaligen Französischen Botschaft in Saarbrücken), Hohenzollernstraße 60/Keplerstraße 21, 66117 Saarbrücken.

Das Programm mit den Terminen und Vortragsthemen finden Sie hier.

 

Gastvortrag im Juni

Globalisierung der Grippe

Wir freuen uns ankündigen zu dürfen, dass am Donnerstag, den 7.6.2018, Jun. Prof. Dr. Meike Wolf (Universität Frankfurt a.M.) als Referentin an der UdS zu Gast sein wird.
Frau Wolf spricht ab 18 Uhr über Ihr kulturanthropologisches DFG-Projekt zur Globalisierung der Grippe - und damit nicht zuletzt über Zukunftspraxen wie Prävention und Preparedness. Der Vortrag im Geb. B 3.1, HS III ist öffentlich.

Wir freuen uns auf zahlreiche Zuhörer!

Tagungsankündigung:

"Alltag. Gesellschaft! Utopie?" 

Wann:
Fr., 20. und Sa., 21. April 2018

Wo:
Universität des Saarlandes (Graduate Center)

Programm:
Hier

Agrargifte und Pestizidbelastung, Artensterben und Milchpreisverfall, Massentierhaltung und Discount-Fleisch: Das öffentliche Bild der Landwirtschaft ist geprägt von Skandalen, Bauern leiden unter enormem Preisdruck und Verbraucher sind zunehmend verunsichert, was man überhaupt noch guten Gewissens konsumieren kann.

Während biologische und regional produzierte Waren längst den Massenmarkt erreicht haben, entstehen in Nischen gesellschaftliche Utopien eines künftig „besseren Lebens“. Kleine Höfe und Urban Gardening-Projekte, Weingüter und Imkereien – in zahlreichen Initiativen werden Formen der Lebensmittelproduktion, -distribution und -konsumption erprobt, die nicht auf Wachstum und Profitmaximierung, sondern Verantwortung, Solidarität und Nachhaltigkeit setzen.

Die Landwirtschaft im Wandel ist Thema einer wissenschaftlichen Fachtagung, die das Ergebnis eines einjährigen Lehrforschungsprojekt an der Universität des Saarlandes bildet. Gemeinsam mit Experten der Universität Regensburg soll erörtert werden, inwieweit sich im frühen 21. Jahrhundert Agrarkulturen auszuprägen beginnen, die nicht nur den Status quo kritisieren, sondern im Alltag bereits Fluchtpunkte einer „neuen Landwirtschaft“ von morgen entwerfen.

Alle Infos auf einen Blick: HIER 

 

"Überall dehemm?"

Ausstellung noch immer auf Wanderschaft

Seit 1. Februar 2018 ist unsere in Kooperation mit der Gemeinde Tholey entstandene und zuletzt in der Evangelischen Studierendengemeinde (ESG, Saarbrücken) gezeigte Ausstellung "Überall dehemm? Aspekte von Heimat in Alltag und Kultur" in den Räumen der Union Stiftung Saarbrücken zu sehen. Sie ist nun eingebunden in einen politischen Diskurs der Stiftung und trägt so zur gesellschaftlichen Auseinandersetzung mit Heimat und Beheimatung weiterhin bei. Wir freuen uns über die große Reichweite, die unser Projekt bislang erfahren hat.

Weiterführende Infos finden Sie hier.

 

"Heimat" im Deutschlandfunk

Interview mit Prof. Dr. Barbara Krug-Richter
Der Deutschlandfunk diskutierte am 16. Nov. 2017 in einem Feature die Thematik "Heimat". Für die HA/EE kommt Frau Krug-Richter ausführlich zu Wort. Die Ausstellung unserer Studierenden wird hervorgehoben und sogar ein O-Ton unseres Audio-Beitrags zu "Heimat und Wohnungslosigkeit" eingebunden - unbedingt  hier anhören!

"Überall dehemm?"

Ausstellung auf Wanderschaft
Vom 26.10. bis 22.12.2017 ist die in Kooperation mit der Gemeinde Tholey entstandene Ausstellung "Überall dehemm? Aspekte von Heimat in Alltag und Kultur" in der Evangelischen Studierendengemeinde (ESG) in Saarbrücken erneut zu besichtigen. Die Ausstellung ist Ergebnis eines einjährigen Lehrforschungsprojekts der Historischen Anthropologie / Europäischen Ethnologie und wurde von rund 40 Studierenden erarbeitet. Wir freuen uns auch weiterhin über Ihren Besuch!
 

Richard-van-Dülmen-Preis 2017

...an unsere Doktorandin und Lehrbeauftragte Isabelle Schierstein M.A. verliehen - herzlichen Glückwunsch!
Zum ausführlichen Bericht geht es hier.

Neuerscheinung:

Sammelband zur Hochschultagung der Deutschen Gesellschaft für Volkskunde 2014 in Saarbrücken

Ordnungssysteme sind existentiell und in allen Lebensbereichen wirksam. Sie generieren Sinn, in der Bewältigung des eigenen Lebens und im Rhythmus des Alltags. Doch in der Wahrnehmung und Herstellung von Ordnungen spiegeln sich auch soziale Regeln, denn Ordnungen sind kulturell geformt und historisch variabel. Sie werden ausgehandelt: privat, sozial, regional und global. Sie zeigen sich in gesetztem Recht oder in allgemein akzeptierten Übereinkünften. Verstöße gegen festgesetzte Regeln werden situativ toleriert, sanktioniert oder generieren gar alternative Ordnungssysteme, die ihrerseits wiederum Ausdruck geltender gesellschaftlicher Werte und Normen sein können.

Dieser Band versammelt Beiträge zur Hochschultagung „Ordnung als Kategorie der volkskundlich-kulturwissenschaftlichen Forschung“ der Deutschen Gesellschaft für Volkskunde, ausgerichtet von der Abteilung für Historische Anthropologie/Europäische Ethnologie an der Universität des Saarlandes im September 2014.

Der Sammelband zur Hochschultagung der Deutschen Gesellschaft für Volkskunde 2014 in Saarbrücken ist jüngst im Waxmann Verlag erschienen.
Weiterführende Infos finden Sie hier.

 

Filmreihe "Heimat"

Filmreihe im Rahmen der Interdisziplinäre Tagung: Heimat zwischen Kitsch und Utopie.

Öffentlicher Abendvortrag

im Rahmen der Tagung "Heimat zwischen Kitsch und Utopie"  

Das Institut für Kunst- und Kulturwissenschaft lädt alle Interessierten herzlich zum Abendvortrag von Herrn Prof. Dr. Julio Mendívil (Frankfurt am Main) mit Empfang im Rathausfestsaal der Stadt Saarbrücken ein:

„Heimat 2.0: Über die imaginäre Heimat in der deutschen Schlagermusik". Der Vortrag findet statt im Rahmen der interdisziplinären Tagung "Heimat zwischen Kitsch und Utopie".

Ort: Rathausfestsaal, Saarbrücken
Zeit: Donnerstag, 10. November, 20.00 Uhr

Interdisziplinäre Tagung

"Heimat zwischen Kitsch und Utopie" (10.-12. November 2016)

Was als „Heimat“ verstanden werden kann, wird (nicht nur) in der Wissenschaft kontrovers diskutiert. Es erscheint vernünftig, sich rein wissenshistorisch und -soziologisch mit diesen Diskursen zu beschäftigen, um verschiedene „Heimat“-Definitionen zu umreißen und so der Schwierigkeit zu entgehen, sich begrifflich festzulegen. Tendenziell wird dabei aber auch – nicht zuletzt aus Respekt gegenüber der Uneindeutigkeit des Begriffs – die Auseinandersetzung mit „Heimat“-Phänomenen gemieden. Auf unserer Tagung wollen wir nicht in erster Linie über „Heimat“-Begriffe diskutieren, sondern vor allem über verschiedene Formen von „Heimat“-Markierungen. Wir laden die kulturwissenschaftlichen Disziplinen, aber auch Künstlerinnen und Künstler ein, anhand konkreter Beispiele oder Projekte die Pluralität von „Heimat“-Phänomenen in verschiedenen Medien zu erkunden.

Veranstaltungsort: Universität des Saarlandes, Saarbrücken, 10.-12. November 2016
Veranstalter: Universität des Saarlandes, FR 3.6 Kunst- und Kulturwissenschaft, Jun.-Prof. Dr. Amalia Barboza, Juniorprofessur Theorien und Methoden der Kulturwissenschaften, Prof. Dr. Barbara Krug-Richter, Professur für Historische Anthropologie/ Europäische Ethnologie und Prof. Dr. Sigrid Ruby, Institut für Kunstgeschichte.

Das aktuelle Programm finden sie hier!

 

Wohnkulturen. „My Home is my castle"

Projektseminar der HA/EE im Sommersemester 2021

Die eigenen vier Wände sind privater Rückzugsort und zugleich Ausdruck  unserer Lebensstile und Wohnpraktiken. Wiederholt fragt uns der Konzern IKEA in seiner Werbung: „Wohnst Du noch oder lebst Du schon?!“ Aber lässt sich Leben und Wohnen gegeneinander aufrechnen?  Achim Hahn betont dem widersprechend die Architektur als Lebensmittel  und verdeutlicht damit seine elementare Funktion. Dabei unterscheidet  er zwischen dem Produkt und dem Ziel des Bauens. Das Produkt ist für  ihn der Bau selbst, während das Ziel eben vielmehr das Wohnen sei.  Daher ist neben dem Architekten und dem Designer gerade jeder Wohnende  ein Gestalter seiner unmittelbaren Umwelt. Haus, Wohnung, Möbel etc.  werden zu Medien unser Selbst.

Das Projektseminar der Historischen Anthropologie / Europäischen  Ethnologie in den Historisch orientierten Kulturwissenschaften (HoK)  widmete sich der Erfassung von Wohnwelten u.a. mittels der Methoden  
der teilnehmenden Beobachtung, empirischen Erhebung, des Interviews  und der dichten Beschreibung. Ziel des zwei-semestrigen Seminars war  die Erstellung eines Blogs.

 

Filmreihe im Kino 8 1/2

NachhaltICHkeit - Zwischen Utopie und Lebensstil

Blue Marble – Die von der Besatzung der Apollo 17 aufgenommene Fotografie von 1972 zeigt die Erde und ist heute ein fester Bestandteil unseres Bildgedächtnisses. Der Flug zum Mond schuf eindrucksvoll das Bewusstsein für unseren eigenen Planeten. Heute werden wir täglich mit der drohenden Gefahr eines ökologischen, ökonomischen oder sozialen Zusammen-bruchs konfrontiert. Die Forderung nach einem Umdenken wird lauter.

 

Der Begriff der Nachhaltigkeit wird jedoch auch immer mehr mit der Idee von Selbst-verwirklichung verbunden. Gleichzeitig zeigen Wörter wie ‚Greenwashing‘, dass ein tatsächliches Umdenken nicht immer stattfindet.

Im Sommersemester 2016 beschäftigt sich die Historische Anthropologie / Europäische Ethnologie mit diesem genannten Themenkomplex aus kulturwissenschaftlicher Perspektive. Zentral für die Vertiefung und die Möglichkeit zur Diskussion ist dabei eine Filmreihe im kino achteinhalb in Saarbrücken.

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem kino achteinhalb und der Heinrich-Böll-Stiftung Saar.