Aktuelles

Aufgrund der gegebenen Umstände müssen zahlreiche Veranstaltungen leider verschoben werden. Wir informieren an dieser Stelle rechtzeitig über die neuen Termine und evtl. Formatänderungen.

Praxisfeld: Kulturelle Projektarbeit im Stiftungssektor mit Katrin Thomaneck, Allianz Kulturstiftung

Das Praxisfeld dieses Sommersemesters fand aus gegebenem Anlass in digitaler Form statt. Durch die Vorstellung konkreter Initiativen vermittelte Katrin Thomanek von der Allianz-Kulturstiftung einen interessanten Eindruck von der Initiierung und Förderung translokaler Projekte im Spiegel gesellschaftspolitischer Entwicklungen. Anhand praktischer Übungen konnten die Studierenden eigene Ideen für eine Projektausschreibung unter den thematischen Schwerpunkten „offene Gesellschaft“ und „Europa dezentral denken“ entwickeln.

Praxisfeld: Cultural Entrepreneurship in Deutschland und Frankreich mit Dr. Esther Mikuszies, Goethe-Institut Nancy

Wir freuen uns sehr mitteilen zu dürfen, dass das ursprünglich im SoSe 2020 geplante Praxisfeld Cultural Entrepreneurship in Deutschland und Frankreich mit Frau Dr. Esther Mikuszies vom Goethe-Institut Nancy nun im kommenden Semester stattfinden wird. Frau Dr. Esther Mikuszies wird am 14. und 15. Januar 2021 bei uns an der UdS zu Gast sein.

Im Rahmen des virtuellen Tages der offenen Tür am Samstag, 27. Juni laden wir Sie herzlich zu unseren Vorträgen über die Studiengänge des Lehrstuhls Romanische Kulturwissenschaft und Interkulturelle Kommunikation ein. Die Vorträge finden wie folgt statt:

11.00-12.00 Uhr: "BA Deutsch-Französische Studien & BA Interkulturelle Kommunikation"
12.30-13.30 Uhr: "MA Deutsch-Französische Studien & MA Interkulturelle Kommunikation"
14.00-15.00 Uhr: "BA Deutsch-Französische Studien & BA Interkulturelle Kommunikation"

Weitere Informationen zur virtuellen Teilnahme an den Vorträgen und zum Angebot der Fachrichtung Romanistik finden Sie hier.

Praxisfeld: Kulturelle Projektarbeit im Stiftungssektor mit Katrin Thomaneck, Allianz Kulturstiftung

Wir freuen uns sehr, am 18. und 19. Juni Frau Thomaneck von der Allianz Kulturstiftung für unser virtuelles Praxisfeld "Kulturelle Projektarbeit im Stiftungssektor" begrüßen zu dürfen.

Bei organisatorischen Rückfragen wenden Sie sich gerne an Carla Seemann (carla.seemann(at)uni-saarland.de).

International Workshop "Data at the Doorstep"

Praxisfeld: Das Stiftungswesen in Deutschland und Frankreich mit Dr. Anna Hofmann, ZEIT-Stiftung

Im Rahmen des Praxisfeldes der interkulturellen Kommunikation bot Frau Dr. Anna Hofmann von der ZEIT-Stiftung den Studierenden des Masterstudienganges IK einen spannenden Einblick in das Stiftungswesen in Deutschland und Frankreich. In Gruppenarbeiten analysierten sie Werbematerialien hinsichtlich der angewandten Kommunikationsstrategien und diskutierten die Bedeutung interkultureller Kompetenzen für die Stiftungsarbeit.

Filmreihe "Film & Rassismus"

Markus Messlings Buch "Universalität nach dem Universalismus" in einer Langen Nacht des Deutschlandfunks zum Verhältnis von Franzosen und Deutschen: "Ziemlich beste Freunde"

zum Artikel und Podcast geht es hier

zu Markus Messlings Buch "Universalität nach dem Universalismus" geht es hier

Internationale Tagung

25. / 26. September 2019

1769/1989: Die Epoche des Universalismus

Das laufende Jahr wird geprägt sein von den 30-Jahr-Feiern der Deutschen Einheit. Dies fällt mit einem anderen Weltereignis zusammen, das weniger Beachtung findet: Napoléon Bonapartes 250. Geburtstag. Dabei ist die erstaunliche geschichtsphilosophische Dimension des Zusammenfallens dieser beiden Ereignisse kaum zu übersehen: Napoléons Auftritt auf der Bühne der Weltgeschichte markiert den Siegeszug des europäischen Universalismus (bald schon in seiner ‚modernen‘ imperialen Form); und manche Denker nahmen mit Francis Fukuyama an, dass 1989 dessen historische Erfüllung markiere. Heute sehen wir jedoch deutlich, dass die „Wende“ für ein epistemisches Erdbeben steht, das der Pariser Kulturwissenschaftler Lionel Ruffel als „Brouhaha“ einer nicht mehr auf den Begriff zu bringenden Welt beschrieben hat. Es geht also um die Idee von Europa selbst und seines Verhältnisses zur Welt. Indem sie die historische Kontingenz mit ironischer Geste aufgreift, will die Tagung noch einmal die Epoche des europäischen Universalismus beleuchten, wie sie im Rückblick in ihrer dialektischen Tragweite von 1769/1989 her aufscheint.

Internationale Tagung in der Villa Europa in Kooperation mit dem Institut Français Saarbrücken.

English/Français

Programm

Soeben erschienen:

Markus Messling: Universalität nach dem Universalismus. Über frankophone Literaturen der Gegenwart. Berlin 2019: Matthes & Seitz.

Markus Messling präsentiert die frankophone Literatur unserer Tage als radikale Hinterfragung jener Ideale, die mit der Französischen Revolution in Paris einst ihre Hauptstadt fanden und heute in einer tiefen Krise stecken: Konzepte wie Universalismus, Gleichheit und Weltgesellschaft sind durch ihre koloniale Durchsetzungsgeschichte stark diskreditiert. Heute werden sie zudem verstärkt wieder durch nationalistische Kräfte angefeindet. Was bleibt von den Idealen? Wie sich nach dem europäischen Universalismus Ansätze einer neuen Universalität finden lassen, ohne die Erkenntnis und Gerechtigkeit in der Weltgesellschaft nicht organisiert werden können, erzählen frankophone Literaturen der Gegenwart.