Herzlich willkommen

auf der Seite des Lehrstuhls für Romanische Kulturwissenschaft und Interkulturelle Kommunikation von Prof. Dr. Markus Messling.

Prof. Messling hat den Lehrstuhl zu Beginn des Sommersemesters übernommen und führt die bewährten und stark nachgefragten Studiengänge des Lehrstuhls weiter. Informationen zu den Studiengängen der Interkulturellen Kommunikation finden Sie hier; Informationen zu den bi- und trinationalen Deutsch-Französischen Studien finden Sie auf den Seiten von Prof. Dr. Lüsebrink.

Für unsere Studierenden gibt es eine Vielzahl von Möglichkeiten, Teile des Studiums im Ausland zu verbringen. Der Lehrstuhl unterhält dafür verschiedene Partnerschaften mit französischen Universitäten, aber auch mit Universitäten im frankophonen Ausland, wie beispielsweise der Université de la Réunion oder der Université des Antilles, Martinique. Mehr Informationen dazu finden Sie unter ERASMUS.

In den nächsten Woche werden Sie auf unseren Seiten außerdem die ersten Informationen zu den zusätzlichen, neu am Lehrstuhl entstehenden Projekten finden. In der Zwischenzeit finden Sie hier schon erste Informationen zum durch das ERC finanzierten Forschungsprojekt „Minor Universality. Narrative World Productions After Western Universalism“.

Zögern Sie nicht, uns telefonisch oder per Email zu kontaktieren; wir freuen uns über Ihr Interesse!

Bewerbungsschluss BA "Französische Kulturwissenschaft und Interkulturelle Kommunikation"

Wenn Sie zum Wintersemester "Französische Kulturwissenschaft und Interkulturelle Kommunikation" als Hauptfach studieren möchten gibt es die Möglichkeit, noch letzte Plätze über das Losverfahren zu bekommen.

Auch im Nebenfach sind noch letzte Plätze verfügbar; die Bewerbung ist hier zulassungsfrei und noch bis zum 30. September möglich.

Informationen zu den Studiengängen, zur Bewerbung und zu Ansprechpartner*innen finden Sie unter der Rubrik Studium!

Internationale Tagung

25. / 26. September 2019

1769/1989: Die Epoche des Universalismus

Das laufende Jahr wird geprägt sein von den 30-Jahr-Feiern der Deutschen Einheit. Dies fällt mit einem anderen Weltereignis zusammen, das weniger Beachtung findet: Napoléon Bonapartes 250. Geburtstag. Dabei ist die erstaunliche geschichtsphilosophische Dimension des Zusammenfallens dieser beiden Ereignisse kaum zu übersehen: Napoléons Auftritt auf der Bühne der Weltgeschichte markiert den Siegeszug des europäischen Universalismus (bald schon in seiner ‚modernen‘ imperialen Form); und manche Denker nahmen mit Francis Fukuyama an, dass 1989 dessen historische Erfüllung markiere. Heute sehen wir jedoch deutlich, dass die „Wende“ für ein epistemisches Erdbeben steht, das der Pariser Kulturwissenschaftler Lionel Ruffel als „Brouhaha“ einer nicht mehr auf den Begriff zu bringenden Welt beschrieben hat. Es geht also um die Idee von Europa selbst und seines Verhältnisses zur Welt. Indem sie die historische Kontingenz mit ironischer Geste aufgreift, will die Tagung noch einmal die Epoche des europäischen Universalismus beleuchten, wie sie im Rückblick in ihrer dialektischen Tragweite von 1769/1989 her aufscheint.

Internationale Tagung in der Villa Europa in Kooperation mit dem Institut Français Saarbrücken.

English/Français

Programm

Soeben erschienen:

Markus Messling: Universalität nach dem Universalismus. Über frankophone Literaturen der Gegenwart. Berlin 2019: Matthes & Seitz.

Markus Messling präsentiert die frankophone Literatur unserer Tage als radikale Hinterfragung jener Ideale, die mit der Französischen Revolution in Paris einst ihre Hauptstadt fanden und heute in einer tiefen Krise stecken: Konzepte wie Universalismus, Gleichheit und Weltgesellschaft sind durch ihre koloniale Durchsetzungsgeschichte stark diskreditiert. Heute werden sie zudem verstärkt wieder durch nationalistische Kräfte angefeindet. Was bleibt von den Idealen? Wie sich nach dem europäischen Universalismus Ansätze einer neuen Universalität finden lassen, ohne die Erkenntnis und Gerechtigkeit in der Weltgesellschaft nicht organisiert werden können, erzählen frankophone Literaturen der Gegenwart.

Sprechstunde

Sollten Sie nur eine Unterschrift brauchen, so reichen Sie die entsprechenden Unterlagen bitte einfach im Sekretariat ein oder werfen Sie sie mit einem Vermerk in unseren Briefkasten. 

Die Sprechstunde von Prof. Messling findet dienstags von 16.00-17.30 Uhr statt.

Bitte melden Sie sich im Sekretariat an oder tragen Sie sich im Aushang vor der Tür ein.

Mitarbeitersprechstunden

Die Sprechstundentermine finden Sie auf den jeweiligen Seiten der Mitarbeiter.

Infos für Studierende

Wichtige generelle Informationen in Bezug auf Hausarbeiten, Portfolios etc. am Lehrstuhl für Romanische Kulturwissenschaft und Interkulturelle Kommunikation finden Sie hier.