Lesen, Reden, Schreiben- Leseverstehen, Hörverstehen, mündliches und schriftliches Formulieren bei Hauptschulabsolvent/inn/en deutscher und nicht deutscher Muttersprache: Leistungstests - Förderprogramm – Evaluation

Lesen, Reden, Schreiben- Leseverstehen, Hörverstehen, mündliches und schriftliches Formulieren bei Hauptschulabsolvent/inn/en deutscher und nicht deutscher Muttersprache: Leistungstests - Förderprogramm – Evaluation

Finanzierung

Microsoft Deutschland Bildungsnetzwerk WissensWert  Vereinigung der Saarländischen Unternehmensverbände e.V.

Mitarbeiter

Prof. Dr. Robin Stark

Prof. Dr. Norbert Gutenberg (Sprechwissenschaft)

Prof. Dr. Lutz Götze (Deutsch als Fremdsprache)

Prof. Dr. Babette Park

Dr. Thomas Grimm (Universität Erlangen-Nürnberg)

Dr. Karin Kröninger

Dr. Patricia Müller-Liu

Dr. Thomas Pietzsch

Kurzbeschreibung

Die PISA-Studie hat gezeigt, dass deutsche Schülerinnen und Schüler nur unzureichend in der Lage sind, Gebrauchstexte zu verstehen und kompetent zu nutzen. Das trifft in verstärktem Maße vor allem für Schülerinnen und Schüler mit nicht-deutscher Muttersprache zu. Was für das Leseverstehen gilt, dürfte in noch größerem Ausmaß für das Hörverstehen (z.B. von Texten in Hörfunk und Fernsehen) zutreffen. Der Bedarf an Maßnahmen, die diese grundlegenden Fähigkeiten und Fertigkeiten schulen, ist groß. Zudem wünschen sich Wirtschaft und Gesellschaft seit Jahren mehr Professionalität im gesamten Bereich der sprachlich-sprecherischen Kommunikation als einer der entscheidenden Schlüsselqualifikationen. Für den Bereich Lesen liegen bewährte PISA-Testverfahren vor. Für die Bereiche Hören, Reden und Schreiben ist dies nicht der Fall. Spezielle Trainings in diesen Bereichen sind rar und wurden bislang kaum systematisch untersucht; insbesondere über die Wirksamkeit von Trainingsmaßnahmen bei Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund ist wenig bekannt.

Ziele dieses Projektes sind die Konzeption und Erprobung von Testverfahren in den genannten Bereichen, die Diagnose von Defiziten bei Hauptschülerinnen und Hauptschülern mit und ohne Migrationshintergrund, sowie die Entwicklung, Erprobung und Evaluation spezieller Trainingsverfahren zur Kompensation diagnostizierter Defizite.