Archiv: Veranstaltungen und Medienberichte

III Jornada hispánica

Spanisch lehren und lernen im Saarland

Universität des Saarlandes, Geb. E 1.7

Wir laden Sie herzlich ein zur dritten Jornada hispánica - Spanisch lernen und lehren im Saarland, die am 7.12.2018 von 9-16 Uhr auf unserem Campus stattfindet. An die Spanischlehrertage der Vorjahre anknüpfend, möchten wir Ihnen wieder ein Forum der Auseinandersetzung mit aktuellen Themen des Spanischunterrichts bieten, neueste Forschungsergebnisse vorstellen und viel Raum für Gespräche mit hispanistischen KollegInnen aus Schule und Universität geben.

Es uns eine besondere Freude, bei der Eröffnung unserer Jornada auf die Anwesenheit von Irune Arratibel Irulegui, Bildungsattachée der spanischen Botschaft in Berlin, zählen zu dürfen. Unter dem diesjährigen Rahmenthema La España plural folgen linguistische, historiographische und literaturwissenschaftliche Vorträge, die sich mit den Herausforderungen und faszinierenden Perspektiven, die diese Vielfalt für einen differenzierten, anregenden und effektiven Sprachunterricht bietet, auseinandersetzen.

Aus linguistischer Perspektive präsentieren Fabienne Klos, Philipp Schwender und Prof. Dr. Claudia Polzin-Haumann anwendungsbezogene Lehr- und Lernmaterialien zur spanischen Sprachenvielfalt. Neuere fachdidaktische Ansätze zum Einsatz literarischer Texte stellt Prof. Dr. Andrea Rössler von der Universität Hannover vor. Sie wird Ihnen zudem als Vorsitzende des Deutschen Spanischlehrerverbands Ansprechpartnerin für mögliche Fragen zur schulpolitischen Verbandsarbeit sein. Prof. Dr. Walther L. Bernecker widmet sich am Nachmittag dem spanischen Baskenland und der Geschichte seiner Unabhängigkeitsbewegung. Mit der literarischen Auseinandersetzung mit dem ETA-Terrorismus und seinen Folgen für die baskische Gesellschaft befasst sich im Anschluss ein zweiter großer Wegbereiter der deutschsprachigen Hispanistik: Prof. Dr. Hans-Jörg Neuschäfer. Er widmet sich in seinem Vortrag dem Erfolgsroman Patria von Fernando Aramburu. Und nicht zuletzt bietet eine Mesa redonda unter der Leitung des Landesfachberaters für Spanisch, StD Thomas Groß, Gelegenheit, aktuelle Zahlen und Neuerungen des Spanischunterrichts an Saarländischen Schulen zu diskutieren.

Das genaue Programm der Veranstaltung finden Sie hier.

Filmvorführung Katalanisch

Am Donnerstag, 5. Juli 2018, lädt das Katalanisch-Lektorat zur Vorführung des vielfach preisgekrönten katalanischen Films "Incerta glòria" ein (Geb. C5.4/Raum 1.01). Der Film wird in katalanischer Sprache mit englischen Untertiteln gezeigt. Er handelt von menschlichen Schicksalen an der Frontlinie des Spanischen Bürgerkrieges.

Zur Vorführung sind Sie herzlich eingeladen.

Projekttage EuroComRom: Den Sprachen auf der Spur!

Am 22.01. und 23.01.2018 nahmen die 11. Klassen der Sophie-Scholl-Gemeinschaftsschule Dillingen an Projekttagen zum sprachenvernetzenden Lernen teil. Ziel der Projekttage war es, den Schülerinnen und Schülern Strategien und Techniken aufzuzeigen, wie sie ihre bereits vorhandenen (Fremd-)Sprachenkenntnisse für das Erlernen anderer Sprachen nutzen können. Die Projekttage wurden unter Leitung von Dr. Christina Reissner, Fabienne Klos und Philipp Schwender von Lehramtsstudierenden der Fachrichtung Romanistik der Universität des Saarlandes mitorganisiert und umgesetzt.

Am ersten Projekttag lernten die Schülerinnen und Schüler die Universität des Saarlandes kennen und erhielten einen Einblick in die vielseitigen Facetten der Mehrsprachigkeit. Mithilfe von Sprachenporträts wurde die bereits vorhandene Mehrsprachigkeit in den Klassen sichtbar. Neben dem Deutschen und den Schulfremdsprachen Französisch, Englisch und Spanisch waren weitere Herkunfts- und Familiensprachen wie Türkisch, Russisch, Arabisch und Italienisch in den Klassen vertreten. Ausgehend von ihren vorhandenen Sprachenkenntnissen bearbeiteten die Schülerinnen und Schüler verschiedene mit Augmented Reality angereicherte Aufgaben zur romanischen Mehrsprachigkeit. Dabei wurden gezielt lexikalische Gemeinsamkeiten und Unterschiede herausgearbeitet und diskutiert sowie erste Redemittel in den Sprachen Französisch, Spanisch, Italienisch und Portugiesisch vermittelt. Neben dem Mehrsprachenlernen hatten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, den Universitätscampus mit einer WhatsApp-Campus-Rallye zu erkunden und so bereits einen ersten Einblick in den Unialltag zu erhalten. Das gemeinsame Mittagessen in der Mensa rundete den ersten Projekttag ab.

Am zweiten Projekttag unterstützten die Schülerinnen und Schüler den Pariser Kriminaloberkommissar Michel Leroy bei der Aufklärung eines Kunstdiebstahls. In dem fiktiven mehrsprachigen Krimi drehte sich alles um das Verschwinden des berühmten Erasmus-Porträts aus dem Louvre. Bei der Jagd nach den Tätern quer durch Paris mussten die Schülerinnen und Schüler vielfältige Aufgaben lösen: Zeugenbefragungen in Italienisch und Spanisch verstehen und mit deren Hilfe Phantombilder erstellen, Fluchtwegbeschreibungen nachvollziehen und einige weitere mehrsprachige Rätsel lösen. Neben der Aufklärung des Verbrechens stand an diesem Projekttag auch das Werk des Erasmus von Rotterdam im Vordergrund, welches bis heute noch im Erasmus-Programm der Europäischen Union weiterlebt.

Wir möchten uns bei den Schülerinnen und Schülern und dem Kollegium der Sophie-Scholl-Gemeinschaftsschule Dillingen für ihren herzlichen Empfang sowie bei den Studierenden für die gelungenen Projekttage bedanken!

In Kooperation mit dem Frankreichzentrum der Universität des Saarlandes

Interdisziplinäre Tagung: Digitalkulturen in den Geisteswissenschaften

Vor dem Hintergrund der sich stetig wandelnden Digitalisierungsprozesse und ihrer Konsequenzen für Mensch und Wissenschaft widmen sich an der Universität des Saarlandes am 8. und 9. Juni 2017 Wissenschaftler und Nachwuchsforscher der Frage nach aktuellen Forschungsmethoden und -gegenständen im Bereich der Romanistik.

Im Rahmen der Veranstaltung, die vom Lehrstuhl für Romanische Sprachwissenschaft in Kooperation mit dem Frankreichzentrum organisiert wird, werden sowohl Fachvorträge aus Sprach-, Kultur- und Literaturwissenschaft als auch Workshops zum Erlernen digitaler Recherche- und Auswertungsmethoden angeboten. Die Tagung richtet sich an Geisteswissenschaftler, die ihre methodischen Kenntnisse (Beachtung wissenschaftlicher Gütekriterien, Erstellen von Korpora und Instrumente der Datenerhebung sowie deren Auswertung und statistische Verarbeitung, Verfassen und Veröffentlichen der Forschungsarbeiten) vertiefen und gleichzeitig ihre eigenen Forschungsprozesse reflektieren möchten. Dabei soll eine disziplinen- und fächerübergreifende Vernetzung angeregt werden sowie eine bewusste Beschäftigung mit sensiblen, z.T. personenbezogenen Daten und eine gegenstandsangemessene Auswahl der Forschungsmethoden (qualitative und quantitative Methoden oder Methodenkombinationen) initiiert werden.

Geisteswissenschaftler, Studierende und die interessierte Öffentlichkeit sind herzlich eingeladen.

Tagungsprogramm

 

Veranstaltungsort: Campus, Geb. E 1.7 (Cluster of Excellence)

Zeitraum: 8. Juni, 9.00–18.30h und 9. Juni 2017, 8.30–18.30h

Ansprechpartnerinnen: Vera Neusius und Julia Montemayor

Kontakt: v.neusius(at)mx.uni-saarland.de, julia.montemayor(at)uni-saarland.de

Wir danken unseren Förderern.

Auftakt des UniGR-Hauptseminars in Luxemburg

Zum Auftakt des interdisziplinären Hauptseminars „Mehrsprachigkeit – Umgang mit Wissen in multilingualen Kontexten“ am 18. Mai 2017 versammelten sich Studierende der Universität des Saarlandes und der Université de Lorraine in Begleitung von Prof. Dr. Sabine Ehrhart (Universität Luxemburg) sowie Prof. Dr. Claudia Polzin-Haumann und Dr. Christina Reissner (Universität des Saarlandes) im Haus der Großregion in Luxemburg. Dort hatten die Studierenden die Möglichkeit, Einblicke in die grenzüberschreitende Zusammenarbeit in der Großregion zu bekommen und die Strukturen der großregionalen Kooperation wie QuattroPole e.V. und EuRegio SaarLorLux+ kennenzulernen und sich mit deren Vertretern über Stärken und zukünftige Herausforderungen der Großregion auszutauschen. Außerdem wurde passend zum Thema des Seminars der alltägliche Umgang mit Mehrsprachigkeit in der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit thematisiert sowie die besondere Sprachensituation in Luxemburg wurde beleuchtet.

Der luxemburgische Teil des trinationalen Seminars wurde am Nachmittag auf dem Campus Belval der Universität Luxemburg fortgesetzt. Zusammen mit einigen Studierenden des Masterstudiengangs „Learning and Communication in Multilingual and Multicultural Contexts” der Universität Luxemburg hörten die deutschen und französischen Teilnehmer zahlreiche Vorträge zu Sprachenpolitik und Mehrsprachigkeit im luxemburgischen Bildungs- und Erziehungswesen. Insgesamt charakterisierte eine sowohl inhaltlich als auch organisatorisch gelungene trinationale Zusammenarbeit die erste Sitzung dieses Seminars und hinterließ somit den Studierenden zahlreiche positive Eindrücke.

Das dreiteilige Seminar, das dieses Jahr im Rahmen der Luxemburgischen Präsidentschaft des Gipfels der Großregion (2017-2018) durchgeführt wird, wird am 30. Mai in Metz fortgesetzt, bevor am 19. Juni in Saarbrücken die abschließende Sitzung stattfindet.

Exkursion zur Konferenz „Die Welt neu denken – Grenzen und Erinnerungen in der europäischen Lehrerbildung“

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des von Frau Dr. Christina Reissner im SoSe 2017 geleiteten Hauptseminars „Grenzen und Erinnerungen in der europäischen Lehrerbildung“ haben an einer internationalen  Konferenz in Freiburg teilgenommen.

Die Konferenzthemen rund um das Thema "Border education" stellten u.a. die Frage, ob und wie europäische Lehrerbildung zu einer reflektierten Lehr-­und Unterrichtspraxis hinsichtlich der Entstehung und Beeinflussung mentaler Grenzen führen kann. Auch,  wie zukünftige Lehrkräfte dazu befähigt werden können, Verantwortung in den heterogenen Demokratien und den diversifizierten Gesellschaften Europas zu übernehmen, wurde thematisiert.

Ganz im Sinne dieser Fragestellungen eröffnete die Teilnahme an der vielsprachigen und ausdrücklich pluridisziplinär ausgerichteten Veranstaltung den Studierenden die Möglichkeit, sich mit Europa, den vielfältigen Formen und Wahrnehmungen von Grenzen, aber auch der Erinnerung im Kontext eines zusammengewachsenen Europa (und darüber hinaus) auseinanderzusetzen.

Die Vortragenden aus Deutschland, Finnland, Frankreich, Irland, Israel, Kanada, Polen, Schweden, Schweiz, Slovenien und Tschechien gewährten vielfältige Einblicke in den Themenbereich. Sie eröffneten den Studierenden neue Perspektiven auf die verschiedenen Aspekte und lieferten damit wertvolle Anregungen  für den eigenen Umgang mit dem Themenbereich und somit auch für die  „Border education“ im Rahmen ihres zukünftigen Unterrichts.

Sektion im Rahmen des 21. Hispanistentages in München

Vom 29.3.-2.4.2017 fand in München der 21. Hispanistentag zum Thema "Orte hispanischer Kultur in einer globalisierten Welt" statt. Julia Montemayor Gracia und Martina Schrader-Kniffki leiteten in diesem Rahmen die transversale, interdisziplinäre Sektion "Unidad en la ,superdiversidad'? Spanisch-amerindische Kontakträume im 21. Jahrhundert".

Ziel der Sektionsarbeit war es, anhand unterschiedlicher theoretischer und methodischer Schwerpunkte aus der Perspektive der Sprach- und Translationswissenschaft sowie der Medien- und Kulturwissenschaften aktuelle Gegebenheiten und durch die Globalisierung und wachsende Mobilität bedingte Herausforderungen in spanisch-amerindischen Kontaktsituationen auf individueller, gesellschaftlicher, politischer oder medialer Ebene zu untersuchen.

Weitere Informationen unter:

www.hispanistentag2017.romanistik.uni-muenchen.de/sektionen/transversal/unidad_superdiversidad/index.html

Impressionen zur Sektionsarbeit:

Fachsprache Französisch - facettenreich, faszinierend, funktional

Wissenschaftliches Symposium an der htw saar (Saarbrücken)
7. - 8. März 2017

Der Fachsprachenforschung zum Französischen neue Impulse zu verleihen und sie weiter zu stärken, war das zentrale Anliegen des von Prof. Dr. Thomas Tinnefeld (htw saar) organisierten Symposiums.

Dabei sollte gezeigt werden, wie viele – oft ungeahnte – Facetten die Fachsprachenforschung zum Französischen einerseits wie auch die unterschiedlichen Fachsprachen des Französischen andererseits aufweisen.

Im Rahmen dieses Symposiums hielt Prof. Dr. Claudia Polzin-Haumann einen Vortrag mit dem Titel: "Französisch, Spanisch, Deutsch... oder Englisch? – Die Fachsprache der Romanistik".

Jornada hispánica - Spanischlehrertag

(2. Dezember 2016)

Der Spanischunterricht ist im Wandel: Kompetenz- orientierung, mediale Entwicklungen, geänderte Aufgabenformate, heterogene Lerngruppen, unterschiedliche sprachliche Voraussetzungen… Dies sind nur einige der Herausforderungen, denen sich Spanischlehrkräfte aktuell gegenübersehen.

Aber nicht nur die Rahmenbedingungen für das Lehren und Lernen des Spanischen ändern sich, auch in den spanischsprachigen Gesellschaften in der Welt sind tiefgreifende Entwicklungen zu verzeichnen, die sich in den verschiedenen Sprachen, Kulturen und Literaturen spiegeln und damit auch Gegenstand des Spanischunterricht werden (können).

Die Fachrichtung Romanistik der Universität des Saarlandes organisiert aus diesen Gründen am 2. Dezember 2016 von 9 bis 16 Uhr eine jornada hispánica, zu der wir Sie hiermit herzlich einladen. Die Jornada ist vom LPM als Fortbildung mit der Nummer: A 3.124-1167 anerkannt.

Hier finden Sie das Programm.

Die Anmeldung erfolgt per E-Mail.

3. Border-Seminar GRETI UniGR - 3ème Border-Séminaire GRETI/UniGR

Datum/Date: 24./25.11.2016

Ort/Lieu: Hermann Neuberger-Sportschule, Saarbrücken

Partner/Partenaires:
Universität der Großregion (UniGR)/Université de la Grande Région (UniGR)
Universität des Saarlandes/Université de la Sarre
Frankreichzentrum/Pôle France
in Zusammenarbeit mit dem/en coopération avec le Groupement de recherches transfrontalières interdisciplinaires (GRETI)
und dem UniGR-Center for Border Studies/et l'UniGR-Center for Border Studies

Das 3. Border-Seminar findet im Rahmen des GRETI Projekts „Grenzen überschreiten – GRETI Border-Kolloquium“ statt. Es handelt sich um die Fortsetzung der ersten beiden Border-Seminare vom 5./6. März 2015 in Dudelange (Luxembourg) und 26./27. November 2015 in Pont-à-Mousson (Frankreich).

Im Zentrum des Projekts steht die regelmäßige Organisation von ein- bis zweitägigen Seminaren, bei denen sich Forscher/innen aus verschiedenen Disziplinen und Regionen treffen. Die Seminare sollen zur Bildung pluri- und interdisziplinärer Teams führen, mit dem Ziel, gemeinsame empirische Studien im Bereich der Border Studies durchzuführen. Bis zum Jahr 2017 sollen die Ergebnisse der Arbeit der Teams bei internationalen Kolloquien präsentiert werden.

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Le 3ème Border-Séminaire s’inscrit dans le cadre du projet « Traverser les frontières – GRETI Border-Colloque ». Il s’inscrit dans la continuité des deux premiers séminaires, tenus à Dudelange (Luxembourg) les 5 et 6 mars 2015 et à Pont-à-Mousson (France), les 26 et 27 novembre 2015.

Le point essentiel du projet est l'organisation régulière des séminaires d'une durée de deux jours au cours desquels des chercheurs provenant de différentes disciplines et régions se réunissent. Les séminaires doivent permettre la mise en place d’équipes pluri-/interdisciplinaires avec l'objectif de planifier, de réaliser conjointement des études empiriques dans le domaine des Border Studies. Enfin, le travail de ces équipes sera valorisé, à l’horizon 2017, lors de colloques internationaux et de publications scientifiques sur ces thèmes.

Programm/Programme

Frankoromanistentag 2016 in Saarbrücken

Der 10. Frankoromanistentag findet dieses Jahr vom 28.09. bis zum 01.10.2016 in Saarbrücken statt. Das Rahmenthema "Grenzbeziehungen - Beziehungsgrenzen (Liaisons frontalières)" verweist auf das für den Kongressort Saarbrücken so wichtige Element der Grenze. Nähere Informationen zum Programm finden Sie auf der Kongresshomepage.

 

Tag der offenen Tür 2016

Am diesjährigen Tag der offenen Tür an der Universität des Saarlandes am 9. Juli 2016 stellte sich die FR Romanistik mit ihrem Fächerangebot sowie die einzelnen Lehrstühle mit ihren Forschungsschwerpunkten dem interessierten Publikum vor. Ein herzlicher Dank gilt allen, die bei der Vorbereitung und Durchführung dieser gelungenen und rege besuchten Veranstaltung geholfen haben.

18ème dialogue franco-allemand (22.-24.06.2016)

Das Thema des 18. Deutsch-Französischen Dialogs lautete:
Mehrsprachigkeit in Grenzregionen: Analyse, Politik, Praxis.

Im Zentrum der Veranstaltung stand dabei die Frage der Kommunikationsfähigkeit als Mittel zur Stärkung der Kooperationskompetenz in Grenzräumen. Zum Abschluss der Tagung gab es eine Podiumsdiskussion zum Thema: Welche Handlungsoptionen für mehr Durchlässigkeit und Kommunikation in den Grenzregionen?

Moderation: Pascale Braun, Correspondances lorraines

PodiumsteilnehmerInnen:

Mathieu Klein, Präsident des Conseil départemental de Meurthe-et-Moselle, Nancy

Prof. Dr. Claudia Polzin-Haumann, Universität des Saarlandes, Saarbrücken

Ernst Riedl, Qualitätsmanagementbeauftragter im Personalwesen, ZWF GmbH, Saarbrücken

Foto: EAO

Journées d’étude / Studientage (Universität des Saarlandes, 19.-20. Mai 2016)

Les manuels de langue et de littérature étrangères comme médiateurs culturels :  Québec-Canada-Europe

Lehrwerke für Sprache und Literatur als kulturelle Mittler im Fremdsprachenunterricht: Québec-Kanada-Europa

Nach jahrzehntelanger Kritik ist das Schullehrwerk in den letzten Jahren ein Gegenstand internationaler und interdisziplinärer Forschungen geworden. Seit den Arbeiten des Georg-Eckert-Instituts in Braunschweig bis hin zum Kolloquium Le manuel scolaire, d’ici et d’ailleurs, d’hier à demain, welches im April 2006 in Québec stattfand, hat sich das Schullehrwerk als privilegierter Gegenstand erwiesen, sowohl um die Geschichte einer Disziplin aufzuzeigen als auch um Werte, Normen und Wissensbestände greifbar zu machen, die innerhalb einer Gesellschaft oder einer bestimmten Epoche als zentrale Bestandteile des Wissenstransfers erachtet wurden. Als „Outil à multiples facettes“, so Monique Lebrun, kann das Lehrwerk gleichermaßen als Muster und Kondensat der Gesellschaft, der es entstammt, gelten. Inwiefern spiegelt sich dies in fremdprachen-, kultur- und literaturbezogenen Lehrwerken?


Dieser Frage nach den interkulturellen Gegenständen der Lehrwerke werden sich während dieser zwei Studientage Wissenschaftler und Nachwuchsforscher aus sieben Ländern widmen. In Vorträgen, Workshops und einer Diskussionsrunde werden wir uns mit unterschiedlichen Lehrwerken aus verschiedenen nationalen und kulturellen Kontexten beschäftigen, denen die Rolle als kulturelle Mittler im Fremdsprachenunterricht gemein ist.

Das Programm für die Studientage finden Sie hier.

Zu den Studientagen hören Sie unter diesem Link Julia Montemayor und Vera Neusius im Interview mit Simon Schomäcker von eldoradio.

Impressionen zu den Studientagen:

 

Workshop: Shaping new border spaces through languages? Entgrenzen durch Sprachen? Dé-limiter l’espace par les langues?


Am Freitag, 15. April 2016 und Samstag 16. April 2016 fand an der Universität Luxemburg, Campus Belval, eine Tagung zum Thema: "Innovative approaches to language teaching and learning in highly diverse contexts" statt. Dabei hielten Prof. Polzin-Haumann und Dr. Reissner einen Vortrag mit dem Titel: "Dé-limiter l’espace par les langues? Wie bekommt man Grundsätze sprachenübergreifenden Lernens in die Köpfe? Ein Blick auf Projekte im Saarland".

Organisiert wurde der Workshop von Prof. Dr. Sabine Ehrhart (Universität Luxemburg).

Studie zur Mündlichkeit im Fremdsprachenabitur

Im Rahmen einer umfangreichen wissenschaftlichen Begleitstudie hat der Lehrstuhl (Prof. Dr. Claudia Polzin-Haumann und Dr. Christina Reissner) gemeinsam mit dem Lehrstuhl für Anglistische Sprachwissenschaft (Priv.-Doz. Dr. Stefan Diemer und Marie-Louise Brunner, M.A.) die Erprobung landeszentraler Sprechprüfungen in Französisch und Englisch unter Abiturbedingungen im Saarland untersucht. Die am 22.01.2016 dem Minister für Bildung und Kultur, Herrn Ulrich Commerçon, vorgestellte Studie gelangt zu dem Ergebnis, dass die Erprobung der landeszentralen Sprechprüfungen insgesamt erfolgreich verlaufen ist. Gleichzeitig werden Bedenken und Kritikpunkte vorrangig organisatorischer Natur identifiziert und Empfehlungen zur Optimierung des Verfahrens formuliert. Die Studie bestätigt das Vorhaben des Ministeriums für Bildung und Kultur, die Mündlichkeit im Fremdsprachenabitur zu stärken.

Den Bericht finden Sie hier.

Internationale Tagung zur grenzüberschreitenden Berufsausbildung am 11.12.2015

Die grenzüberschreitende  Berufsausbildung stellt eine wichtige Herausforderung für Grenzregionen dar (insbesondere für die Großregion SaarLorLux), vor allem angesichts des Zusammenwirkens zwischen Arbeitsmärkten, Bildungssystemen  und ökonomischen wie demographischen Entwicklungen. Zielsetzung unserer Tagung ist es, anhand von Beispielen der grenzüberschreitenden Ausbildung deren Umsetzung, aber auch die Hindernisse und Beschränkungen zu diskutieren und daraus Denkanstöße für die Zukunft zu entwickeln.

Hier geht es zum Programm.

2. GRETI Border-Kolloquium in Pont-à-Mousson 26./27.11.2015

In kollegialer Atmosphäre fand am 26. und 27.11.2015 das 2. GRETI Border-Kolloquium statt. Es wurde organisiert von Grégory Hamez (GRETI), der Universität der Großregion (UniGR), der Universität Lothringen und der Maison des Sciences de l’Homme Lorraine, in Zusammenarbeit mit dem Groupement de recherches transfrontalières interdisciplinaires (GRETI) und dem UniGR-Center for Border Studies.
Wissenschaftler/innen der UniGR (Universität des Saarlandes, Universität Lüttich, Universität Lothringen, Université Trier, Universität Luxembourg, Technische Universität Kaiserslautern) haben in vier pluridiziplinären Forschungsgruppen Themen aus dem großen Bereich der Border Studies bearbeitet, Tagungen und weitere Forschungsaktivitäten geplant. Einige Impressionen finden sie hier:

 

Vernetzung Schule und Universität im Bereich Frühfranzösisch:

Studenten gestalten deutsch-französische Zoorallye

Die Studierenden des Wahlpflichtbereichs „Frühes Fremdsprachenlernen Französisch“ gestalteten im Sommer 2015 eine Zoorallye für Schülerinnen und Schüler der Grundschule Mandelbachtal-Ormesheim und ihrer Partnerschule aus Sarreguemines. Mit diesem Projekttag im Saarbrücker Zoo wurde eine neue Zusammenarbeit zwischen der Romanistik der Universität des Saarlandes und der Grundschule Ormesheim begründet.

Die Studierenden hatten im Rahmen ihrer Lehrveranstaltung zu « Mehrsprachigkeit und Mehrsprachigkeitsdidaktik » die Möglichkeit zur selbständigen Gestaltung einer Begegnung deutscher und französischer Grundschüler und  konzipierten eine zweisprachige Rallye durch den Saarbrücker Zoo. Alle Teilnehmenden hatten dabei - dem schlechten Wetter zum Trotz – viel Spaß.

Das Format  der Lehrveranstaltung verbindet  die Vermittlung der Theorie unmittelbar mit der praktischen Umsetzung mit den Grundschulkindern. Diese Form der Vernetzung hat sich im Bereich der weiterführenden Schulen als ausgesprochen gewinnbringend für alle Beteiligten erwiesen (cf. unsere Schulprojekte zur Mehrsprachigkeit ) 

Die Lehrveranstaltungen mit unmittelbarem Praxiskontakt stellen wichtige Bausteine für eine effektive Vernetzung von universitärer Forschung und Lehre mit dem Schulalltag dar und sollen auch in den kommenden Semestern im Bereich Frühfranzösisch fortgesetzt werden. Ab Sommersemester 2016 wird es entsprechende Aktivitäten im Rahmen des Wahlpflichtbereiches „Frühes Sprachenlernen und Mehrsprachigkeit“ in der Grundschule Mandelbachtal-Ormesheim und in Zusammenarbeit mit der Grundschule Im Vogelsang in Saarlouis geben.

XXX. Romanistisches Kolloquium

 

Vom 24. - 26. September 2015 findet das XXX. Romanistische Kolloquium im großen Fakultätssaal statt. Thema der Veranstaltung ist die Sprachberatung und Sprachkritik in der Romania. Mehr Informationen zum Romanistischen Kolloquium finden Sie hier.

 

Das Programm zum XXX. Romanistischen Kolloquium finden Sie hier.

Romanistisch-Linguistisches Netzwerktreffen in Saarbrücken

Am 9. und 10. Juli 2015 wurde das dritte Romanistisch-Linguistische Netzwerktreffen (RoLiNe) von Julia Montemayor und Vera Neusius an der Universität des Saarlandes organisiert und ausgerichtet.

Nach den ersten beiden Auflagen an der Universität zu Köln (2013) und der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn (2014) stellten promovierende und promovierte Nachwuchswissenschaftler im Rahmen des zweitägigen Kolloquiums in Fachvorträgen ihre aktuellen romanistischen Forschungsprojekte zu unterschiedlichen Aspekten der diachronen und synchronen Sprachwissenschaft (Sozio-, Varietäten- und Kontaktlinguistik, Sprachgeschichte, Lexikographie, Fremdsprachendidaktik) vor.

Wir danken nochmals allen Teilnehmenden für den interessanten Austausch und ihre Beiträge und freuen uns auf eine mögliche Fortsetzung der Veranstaltung in den kommenden Jahren.

Programm

Vorstellung der Studie des Lehrstuhls zu DELF PRIM und Grundschulfranzösisch

Am 22.1. haben Frau Prof. Polzin-Haumann und Frau Dr. Reissner Bildungsminister Commerçon die Studie des Lehrstuhls zu DELF PRIM und Grundschulfranzösisch vorgestellt:

SR 3 hat darüber in seiner Sendung "Region am Nachmittag" berichtet

Auch im Aktuellen Bericht wurde berichtet.

Hispanistentag in Heidelberg Sektion „Varietäten des Spanischen im Spanischunterricht“

 

Varietätenlinguistik und Spanischunterricht

 

Wie jede Sprache ist das heutige Spanisch ein komplexes Gefüge unterschiedlicher Varietäten, deren Ausprägung vor allem durch die Parameter Raum, Gesellschaft und Medien bestimmt wird. Das Thema der sprachlichen Varietäten ist vornehmlich Gegenstand linguistischer Untersuchungen in der Varietäten- und Soziolinguistik, aktuell insbesondere im Kontext der Plurizentrikforschung. Von Seiten der deutschen Spanischdidaktik ist dieser Komplex bisher kaum behandelt worden. Dabei liegt gerade hier ein Bereich vor, in dem ein Dialog zwischen Fachwissenschaft und Fremdsprachendidaktik aufschlussreich sein kann. Aus linguistischer Sicht geht es beispielsweise um Fragen der Sprachnorm(en), aus der Sicht des Fremdsprachenlehrens und -lernens u.a. um kommunikative und interkulturelle Kompetenz sowie um Language Awareness. Das Hauptseminar wird beide Perspektiven vernetzen, um deutlich zu machen, wie wichtig die Verzahnung fachwissenschaftlicher Forschung und schulischer Praxis ist.  Behandelt werden u.a. Fragen im Zusammenhang mit den verschiedenen Standardvarietäten und Themen wie Jugendsprache oder mediensprachliche Besonderheiten.

Integraler Bestandteil der Lehrveranstaltung ist eine Exkursion zum Hispanistentag nach Heidelberg (18.-21.3.2015) und eine Teilnahme an der Sektion „Varietäten des Spanischen im Spanischunterricht“ (Leitung: Prof. Dr. Eva Leitzke-Ungerer/Prof. Dr. Claudia Polzin-Haumann). Die TeilnehmerInnen haben hier die Gelegenheit, die neuesten Forschungsbeiträge zum Thema zu erleben. Die Exkursion wird auf die Präsenzzeit im HS angerechnet, so dass innerhalb des Sommersemesters nur wenige Präsenztermine zur Reflexion der Sektionsarbeit, zum Erarbeiten von Grundlagen und zur Vertiefung einzelner Aspekte nötig sein werden.

Die Reise- und Übernachtungskosten sowie die Teilnahme­­­gebühr können bei einer geringen Eigenbeteiligung (24€) für eine begrenzte Anzahl von Studierenden finanziert werden.

Anmeldung (Name, Studiengang, Fachsemester, Prüfungs­ordnung und der erforderlichen Prüfungsleistung) bis spätestens zum 20.02.2015 bei Frau Sterkel: k.sterkel@mx.uni-saarland.de. Die Zahl der Plätze ist begrenzt; die Platzvergabe erfolgt nach der Reihenfolge der Anmeldungen.

Beitrag zum frühen Französischlernen

Prof. Polzin-Haumann in einem Beitrag zum frühen Französischlernen im Saarland

(05.12.2014)

Sprachvernetzend lernen - EuroComRom-Projektwoche am Stadtgartengymnasium in Saarlouis

 

Zum vierten Mal in Folge führte das Stadtgartengymnasium in Kooperation mit der Universität des Saarlandes 

(Fachbereich Romanistik) kurz vor den Sommerferien eine Projektwoche zu dem Thema Mehrsprachigkeit – Sprachen vernetzend lernen durch.

„Wie kann ich mein bisheriger Wissen in Mutter- und Fremdsprachen sinnvoll für das Erlernen neuer Fremdsprachen einsetzen?“ lautete die zentrale Frage, auf die die Schüler der Klassen 7 und 8 gemeinsam mit Studenten der Universität des Saarlandes eine Antwort finden sollten. An Hand sehr vielfältiger Aktivitäten, die die Studenten im Rahmen eines Proseminars vorbereitet hatten, trainierten die Schüler, ihre unterschiedlichen Sprachkenntnisse miteinander in Verbindung zu setzen und effektiver zu nutzen. In Klassenstufe 7 lag hierbei der Schwerpunkt auf dem Spanischen, das sie ab Klassenstufe 8 erlernen. In der 8. Klasse wurde außerdem das Portugiesische hinzugezogen, da einige Schüler im Herbst im Rahmen eines Schüleraustauschs nach Brasilien reisen und so Anreize bekamen, sich eine ganz neue Sprache, zu erschließen.Den Studenten gelang es, durch sehr kreative und ausgefallene Unterrichtsideen die Schüler kurz vor Ferienbeginn für die Sache zu gewinnen: Es wurden spanische und portugiesische Rezepte entschlüsselt, um Tapas und fruchtige Cocktails für die „WM After Show Party“ zuzubereiten. Von den Studenten selbst an Klavier und Gitarre begleitet, wurde gesungen –und selbst trockene Themen wurden spielerisch, zum Beispiel in einem mehrsprachigen Zahlendomino, verpackt. Krönender Abschluss war ein gemeinsamer Ausflug nach Metz mit einer Rätseljagd zu dem thematischen Schwerpunkt linguistic landscaping. Bereits 2013 wurde das Stadtgartengymnasium für sein Engagement im Bereich des mehrsprachigen Lernens vom Ministerium für Bildung und Kultur und der Universität des Saarlandes als EuroComRom-Projektschule ausgezeichnet.  Petra Preßmar-Brun,  Fremdsprachenkoordinatorin Saarlouiser Gymnasium am Stadtgarten

(14.10.2014)

Spanischer Botschafter besucht die Saarbrücker Hispanistik

 

Fotos: Roberto Cortés

 

Projekttage zum sprachenübergreifenden Lernen im Saarbrücker Gymnasium am Schloss

Foto: Gymnasium am Schloss

Im Sinne einer Vernetzung von Wissenschaft und Schulpraxis haben Studierende aus der Veranstaltung zur Sprachlehr-, Sprachlern- forschung vom 9. bis zum 11. Juli 2014 sprachenübergreifende Lernszenarien für Acht- und Zehntklässler gestaltet. Das Foto zeigt Frau Prof. Dr. Polzin-Haumann mit dem Schulleiter, Herrn Geckeis, bei der Eröffnung der Projekttage.

Wir danken den beiden verantwortlichen Lehrern, Frau Dr. Gomolla und Herrn Brettar, für die sehr gute Zusammenarbeit.

(22.07.2014)

Tag der offenen Tür 2014

 

 

Am 5. Juli öffnete die Universität des Saarlandes ihre Türen der Öffentlichkeit. Die Romanistik präsentierte an einem Stand ihre Studiengänge sowie die von den einzelnen Lehrstühlen betreuten Forschungsprojekte. Unser Lehrstuhl stellte dabei für Interessierte insbesondere das EuroComRom-Projekt, Intermar sowie ausgewählte Forschungsarbeiten vor. Wir freuten uns  über ein reges Interesse an unserem Fachbereich und danken den Organisatoren für einen gelungenen Tag der offenen Tür  2014.

 

Professorin Claudia Polzin-Haumann bei SR - Aktueller Bericht

 

Die Sprachwissenschaftlerin Claudia Polzin-Haumann erläutert, warum es für Schüler sinnvoll ist, Französisch als erste Fremdsprache zu lernen, welche Rahmenbedingungen wünschenswert sind und wie man leicht Lernerfolge beim Vermitteln der Sprache erzielt. 

 

Hier können Sie das Interview mit Claudia Polzin-Haumann anhören.

 (04.02.2014)

Tag der offenen Tür an der Uni des Saarlandes 2013

 

 

 

Am 22. Juni öffnete die Universität des Saarlandes ihre Türen der Öffentlichkeit. Die Romanistik präsentierte an einem Stand nebst kulinarischen Besonderheiten aus romanischsprachigen Ländern ihre Studiengänge sowie die von den einzelnen Lehrstühlen betreuten Forschungsprojekte. Unser Lehrstuhl stellte dabei für Interessierte insbesondere das EuroComRom-Projekt, Intermar sowie ausgewählte Forschungsarbeiten vor. Wir freuten uns über ein reges Interesse an unserem Fachbereich und danken den Organisatoren für einen gelungenen Tag der offenen Tür 2013.

 

Saarbrücker Romanistikstudenten und Doktorandinnen nehmen an dt.-frz. Forschungsatelier teil

(Mai 2013)

Fotos: IUFM Strasbourg

Hessische Leistungskurse besuchen die Universität des Saarlandes

 

Foto: Hessische Leistungskurse

 

Im Rahmen einer Exkursion haben drei Französisch Leistungskurse der Main-Taunus-Schule aus Hofheim am Taunus (bei Frankfurt am Main) die UdS besucht und sich vor Ort über Studienmöglichkeiten und Bedingungen in der Romanistik informiert. Nach Herrn Stemlers Führung durch die Institutsbibliothek der Fachrichtung Romanistik stellte Prof. Dr. Dr. h.c. Pfister die Arbeiten am Lessico Etimologico Italiano vor. Im Anschluss erhielten die Schülerinnen und Schüler von Frau Dr. Reissner einen Einblick in die romanische Sprachwissenschaft und Sprachlehr-/Sprachlernforschung.

 

Sie sammelten erste Erfahrungen im Mehrsprachenlernen, bei dem sie ihre Französischkenntnisse zum Erschließen spanischer und katalanischer Texte einsetzen konnten.

 (08.12.2013)

Kongress: Chancen durch Mehrsprachigkeit - Kontinuität in Bildung und Ausbildung

Im Rahmen des Kongresses 'Chancen durch Mehrsprachigkeit - Kontinuität in Bildung und Ausbildung' diskutiert Frau Prof. Polzin-Haumann mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Kultur

Foto: Prof. em. Dr. A. Raasch

(14.05.2012)

Exkursion nach Zypern

Kolloquium: Inter-sexion. Langues romanes, Langue et genre
Ort: Université de Chypre, Nicosie
Datum: 19. und 20. November 2010
weitere Infos hier: Aushang

Exkursion Paris: 19./20.10.2009

Bei der von unserem Lehrstuhl veranstalteten Exkursion nach Paris standen 2 Hauptpunkte auf dem Programm:

1. Ein Besuch der Universitätsbibliothek der Nouvelle Sorbonne

2. Die Teilnahme an einem thematischen déjeuner der Défense de la Langue Française
Der Besuch der Bibliothek verlief zwar überraschend kurz, hat aber einen Einblick darin gewährt an welche Bibliothek sich zukünftige Erasmus-Studierende in Paris wenden können bzw. müssen, um Literatur für diverse Philologien zu finden. Außerdem hat der Besuch sicher deutlich gemacht, dass selbst an den bekannten großen Universitäten auch „nur mit Wasser gekocht wird“ und wir zu Recht auch mit dem großen Fundus und dem System der Bibliotheken in Saarbrücken zufrieden sein können!

 

 

Der Empfang der Défense de la Langue Française kann nur als sehr herzlich beschrieben werden und wir sind der Hauptveranstalterin Madame Françoise de Oliveira sehr dankbar, dass Sie sich so gut um uns gekümmert, uns verschiedenen Mitgliedern vorgestellt und zu guter Letzt auch noch mit verschiedenen Büchern / Zeitschriften beschenkt hat. Auch das 3 Gänge Menü, das während der Konferenz serviert wurde, war nicht zu verachten!
Der Vortrag von Monsieur de Closets (zu seinem Buch: Zéro faute: L’orthographe, une passion française) war sehr interessant, v.a. da er mit seinen Ansichten sehr zu polarisieren vermag. Wir können die Lektüre nur empfehlen und werden sein Buch auch demnächst in unserer Vitrine im Flur (Geb C 5 2; 1. Etage) ausstellen. Interessenten können es danach gerne bei uns ausleihen.

 

 

Viel Zeit blieb dann auch noch um die Stadt zu besichtigen und das für Oktober wirklich sehr gute Wetter in einer wunderschönen Stadt zu genießen!

 

 

Wir bedanken uns bei allen, die dazu beigetragen haben, dass die Exkursion erfolgreich verlaufen ist und hoffen, dass alle Teilnehmer/innen viele positive Erfahrungen sammeln konnten.

Katharina Leonhardt / Tanja Oberhauser

Nachmittagskolloquium "Sprache und Europa: Kontakte, Konflikte, Konvergenzen" - 30.06.2009

(in Kooperation mit dem Frankreichzentrum)
Dienstag, 30. Juni 2009, 15-18 Uhr, Campus A2 2, Konferenzraum 1.20

„Sprache und Europa“ : für die einen an Babel erinnernde sprachliche Zersplitterung, für die anderen wünschenswerte oder bedrohliche Tendenz zur Einheitssprache. Europa der Nationalsprachen oder Europa der Regionen? Was ist ‘europäisch’ an den so verschiedenen Sprachen in Europa? Inwieweit sprechen wir in Europa ‘eine Sprache’? Diese Fragen betreffen nicht nur die Sprachentwicklung selbst, sondern auch die Bildungspolitik und den Bereich der Wissenschaftssprache. Sie sind relevant im Arbeitsalltag und für Abläufe in der Wirtschaft.
Die europäische Sprachenlandschaft weist einerseits eine große Vielfalt auf. Andererseits ist vielfach, gerade auch in Frankreich, eine enge Verbindung von Sprache und Nation mit dem Ideal der Einsprachigkeit ausgeprägt. Viele Sprachen partizipieren an einem gemeinsamen historischen europäischen Erbe. Zugleich ergeben sich durch die zunehmenden Glo- balisierungstendenzen und die wachsende mediale Vernetzung neue Sprachkontakt- situationen, aus denen neue Konflikte entstehen können. Auf europäischer Ebene werden immer mehr wichtige Entscheidungen getroffen, die auch die Einzelsprachen und ihre Positionen zueinander betreffen, etwa in der Bildungspolitik (z.B. Unterrichtssprache(n), Sprachenreihenfolge bei Fremdsprachen). Umgekehrt ergreifen viele Länder Maßnahmen, um ihre Sprachen vor einem zu großen Einfluss anderer Sprachen zu schützen (z.B. im Wissenschaftsbereich: Englisch vs. Nationalsprachen). Welche Konsequenzen ergeben sich daraus für einzelne Nationalsprachen? Und was bedeutet Europa für die sog. Regional- und Minderheitensprachen?
„Sprache und Europa“: Ein Thema mit vielen Facetten. Das Kolloquium gewährte Einblick in den aktuellen Stand der Diskussion in drei wesentlichen, miteinander eng verwobenen Bereichen: den sprachlichen Entwicklungstendenzen verschiedener europäischer Nationalsprachen, der Sprach- und Bildungspolitik verschiedener Länder sowie den Wissenschaftssprachen in Europa.

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(08.05.2009)

Projekt zum Jahr der Geisteswissenschaften / "Sprache - Natur - Wissenschaft"

An den Universitäten Bonn und Saarbrücken wurde im Jahr 2007 eine inhaltlich verknüpfte Aktionsreihe zu den vielfältigen Dimensionen von Sprache als fundamentalem Mittel zur Erschließung, Versprachlichung und Vermittlung von Welt und Wissen durchgeführt. Dabei standen zum einen sprachgenealogische und erkenntnistheoretische Aspekte im Vordergrund, zum anderen die funktional-vermittlungspraktischen Dimensionen sprachlichen Handelns. Das Projekt versteht sich als ein produktiver Versuch, bestehende Barrieren zwischen der linguistischen Fachwissenschaft und der öffentlichen Diskussion um Sprache aufzubrechen. Sprachwissenschaft als eine der zentralen geisteswissenschaftlichen Disziplinen soll über die Aktionsreihe öffentlich sicht- und erfahrbar werden. Ziel der Aktionsreihe ist es, die Aktualität traditioneller sprachwissenschaftlicher Problem- stellungen herauszuarbeiten, den Dialog der Sprachwissenschaft mit anderen geistes- und naturwissenschaftlichen Disziplinen zu fördern und die gesellschaftliche Relevanz linguistischer Forschung aufzuzeigen und zu debattieren.

Projektträger
Priv.-Doz. Dr. Dietmar Osthus / Prof. Dr. Christian Schmitt (Bonn)
Prof. Dr. Alberto Gil / Prof. Dr. Claudia Polzin-Haumann / Prof. Dr. Wolfgang Schweickard (Saarbrücken)


AKTIONSEINHEITEN

Podiumsdiskussion: Gegenwart und Zukunft des Übersetzens - Neue Wege eines gefragten Berufs

Unsere Podiumsdiskussion am 4. Juli 2007 hat zahlreiche Besucher sowohl aus dem universitären Bereich als auch aus der Praxis in die Stadtgalerie Saarbrücken gelockt.

 

Sprache sichtbar machen, oder: Wie man mittels MRT das Gehirn belauscht

Unsere Veranstaltung am 28. Juni 2007 im Uniklinikum Homburg war ein voller Erfolg. Die zahlreichen Teilnehmerinnen hörten zunächst eine sehr interessante Einführung von Herrn Dr. Krick in die Funktionsweise und Möglichkeiten des fMRT und konnten dann selbst sehen, wie das Gerät Vorgänge im Gehirn sichtbar macht. Der SR brachte am 2. Juli 2007 im Aktuellen Bericht einen Beitrag über diese Veranstaltung.

 

Podiumsdiskussion: Touche pas à ma langue? öffentliches Sprachbewusstsein in Frankreich und Deutschland

Unsere Podiumsdiskussion zum Thema "Touche pas à ma langue? öffentliches Sprachbewusstsein in Frankreich und Deutschland" fand am 29.11.2007 in den Räumlichkeiten der Fachrichtung 4.6. Übersetzen und Dolmetschen und in Kooperation mit dem Frankreichzentrum im Rahmen des Deutsch-Französischen Diskurses statt.

 

Podiumsdiskussion: Sprachräume in Europa: Kulturen - Identitäten - Konflikte

Auch zu unserer letzten Veranstaltung innerhalb der Aktionsreihe "Sprache-Natur-Wissenschaft" durften wir viele Gäste in der Stadtgalerie in Saarbrücken begrüßen.

Exkursion zum 17. Deutschen Hispanistentag in Tübingen - Nachlese

Mit dem zentralen Thema "Weltsprache Spanisch" fand vom 18.-21.3.2009 in Tübingen der 17. Deutsche Hispanistentag in Tübingen statt. Im Rahmen des HS "El español, lengua pluricéntrica" von Prof. Polzin-Haumann (SoSe 2009) wurde eine Exkursion angeboten, die den Studierenden die Möglichkeit zur Teilnahme an der gleichnamigen Sektion (Proff. Lebsanft/Mihatsch/Polzin-Haumann) bot. Die TeilnehmerInnen hatten so die Gelegenheit, die neuesten Forschungsbeiträge zu erleben, wichtige ForscherInnen persönlich kennzulernen und an den Diskussionen teilzunehmen. Einen Erfahrungsbericht zu dieser Exkursion finden Sie hier.

Exkursion nach Straßburg

Im Rahmen des von Frau Dr. Reissner angebotenen Hauptseminars „Bildungspolitik und Fremdsprachenunterricht“ haben zwölf Studierende des Bereichs Romanistik der Universität des Saarlandes an der  Formation franco-allemand vom 23.-24. Mai 2013 in Straßburg teilgenommen.

 

Thema war „L’évaluation des compétences: État des lieux, défis et perspectives“. Mitverantwortliche Organisatorin der Veranstaltung war Frau Prof. Dr. Polzin-Haumann vom Lehrstuhl für Romanische Sprachwissenschaft der Universität des Saarlandes. In den verschiedenen Beiträgen ging es maßgeblich um die Frage, wie Kompetenzen evaluiert werden können und welche Möglichkeiten existieren. Besonders ertragreich war auch der Austausch zwischen französischen und deutschen Sichtweisen der Leistungsbewertung und der Frage, was eine interkulturelle Kompetenz ausmacht.

 

Frau Dr. Reissner stellte im Rahmen eines Ateliers „La différenciation des compétences: la compréhension écrite“ vor. Schwerpunkt des Vortrags war die EuroCom-Methode, die Gemeinsamkeiten verwandter Sprachen aufzeigt um daraus Synergieeffekte für das weitere Fremdsprachenlernen abzuleiten. 

(25.05.2013)