SeCoMo – Entwicklung eines sicheren Kommunikationsmoduls für die Hausautomation

Laufzeit: 2013 - 2016
Förderer: BMWi

Das BMWi-geförderte Projekt SeCoMo – Secure Communication Module, welches von der juris-Stiftungsprofessur in Zusammenarbeit mit der Universität Paderborn (zu der die Gruppe zum Zeitpunkt der Antragstellung gehörte) und der iesy GmbH bearbeitet wurde, beschäftigt sich mit technischem Datenschutz in Hausautomationssystemen. Viele moderne Hausautomationssysteme schützen die Nutzer nur unzureichend vor Angriffen. So kommunizieren Geräte oft unverschlüsselt oder ermöglichen Angreifern, Kommandos im Namen der Bewohner abzusetzen. Selbst wenn die Kommunikation dahingehend abgesichert ist, können Angreifer jedoch mit geringem Aufwand feststellen, ob sich beispielsweise Personen in einem Gebäude aufhalten. Hierzu ist es nicht einmal nötig, dass der Angreifer selbst vor Ort ist: Kleine, preisgünstige Abhörvorrichtungen erlauben eine Überwachung im großen Stil. SeCoMo soll all diese Gefahren beseitigen. Für die Hersteller von Hausautomationssystemen wurde ein Modul entwickelt, welches die gesamte Kommunikation zwischen verschiedenen Geräten absichert und so umfassenden Schutz bietet. Der Hersteller muss also selbst keine Expertise im Bereich der sicheren Kommunikation aufbauen, sondern kann auf die Funktionalität des Moduls zurückgreifen. Dies ermöglicht die einfache Verbreitung sicherer Technologie in Alltagsprodukten.