Fragestellungen

Wir setzen uns mit vielfältigen, komplexen und sich wandelnden Gesellschaftskontexten und Grenzziehungsprozessen in Europa, aber auch darüber hinaus auseinander. Ausgehend von einer geographischen und damit raumbezogenen Perspektive rücken im Zusammenspiel aus politischen, ökonomischen, ökologischen, sozialen, individuellen und weiteren Komponenten verfestigte Deutungsmuster in den Fokus, wobei wir gerade auch auf Umbrüche blicken.

Herangehensweise

Wir nehmen eine konstruktivistische Perspektive ein, die von der Hergestelltheit sozialer Wirklichkeiten ausgeht. Mit dieser Ausrichtung bearbeiten wir auch weitere Themen und Fragestellungen, die sich in Kontexte der Stadt-, Regional- und Landschaftsforschung mit europäischer Schwerpunktsetzung einschreiben. Neben einem analytischen Augenmerk wird dabei je nach Thema beleuchtet, welche Handlungsoptionen sich für die Praxis ableiten lassen. Damit verfolgen wir explizit auch eine anwendungsorientierte Ausrichtung.

Vermittlung

In unseren Lehrveranstaltungen spiegeln sich die forschungsbezogenen Erfahrungen und Schwerpunkte wider, wenn wir dort den komplexen Konstruktionscharakter von sozialen Wirklichkeiten, Räumen und Grenzen diskutieren. Gleichzeitig vermitteln wir Einblicke in Entwicklungslinien und Ausrichtungen der Humangeographie sowie in qualitative und quantitative Methoden.

Unser Lehrangebot ist neben den Lehramtsstudiengängen Erdkunde (auslaufend) auf die Studiengänge der Historisch orientierten Kulturwissenschaften und den neu geschaffenen internationalen Masterstudiengang Border Studies ausgerichtet.