Im Masterstudiengang "Biophysik" müssen Studien- und Prüfungsleistungen im Umfang von insgesamt 120 CP erbracht werden.

Im ersten Studienjahr werden im Rahmen der theoretisch-biophysikalischen Ausbildung im Modul Theoretische Biophysik vertiefende Kenntnisse in den Teilgebieten Nichtlineare Dynamik, Stochastische Prozesse, Statistische Physik von Systemen außerhalb des Gleichgewichts sowie Modellbildung vermittelt. Für Studierende mit einem Bachelor in Biologie wird alternativ eine einführende Vorlesung in die theoretischen Methoden der physikalischen Analyse biologischer Systeme angeboten.

Im experimentellen Teil der Ausbildung werden im Rahmen des Moduls Experimentelle Biophysik fortgeschrittene Konzepte der zellulären Biophysik vorgestellt. Komplementär zu diesem Modul erhalten die Studierenden im Fortgeschrittenenpraktikum Zugang zu modernen experimentellen Methoden, wie sie derzeit in Projekten der experimentell ausgerichteten Arbeitsgruppen verwendet werden.

Einen weiteren wichtigen Bestandteil des Lehrangebots im ersten Studienjahr bildet der umfangreiche Wahlpflichtbereich, der sowohl biophysikalische als auch fachübergreifende Lehrinhalte umfasst:

  • Der biophysikalische Wahlpflichtbereich (15 CP) dient der fachlichen Vorbereitung auf die Mitarbeit in interdisziplinären (Forschungs-)Projekten sowie auf die Masterarbeit.
  • Der fachübergreifende Wahlpflichtbereich (20 CP) dient dem Erwerb von Schlüsselqualifikationen, etwa in den Bereichen Fremdsprachen, Betriebswirtschaft (z.B. Unternehmensgründung) und Organisation des wissenschaftlichen Arbeitens, oder bietet Einblick in Inhalte und Methoden anderer Fachrichtungen, wie der Chemie, Informatik oder Mathematik.

Das zweite Jahr des Masterstudiengangs kann als Forschungsphase charakterisiert werden. Im dritten Semester werden die Studierenden in den Modulen "Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten" und "Laborprojekt" (15 CP) auf die Durchführung der Masterarbeit (30 CP) vorbereitet, die den Abschluss des Masterstudiums bildet.