Thursday, 25. January 2018

Vortrag: "Das Herausfordern der Staatssouveränität"

im Rahmen der Ringvorlesung "Der westliche Balkan – Geschichte, Politik, Sprachen, Kultur, Recht"

Donnerstags, 14.15 bis 16 Uhr, Campus A2 2, Raum 2.02

Der letzte Vortrag der Reihe findet am 25. Januar statt. Dann spricht Prof. Aleksandar Spasov (Skopje) über das Thema "Das Herausfordern der Staatssouveränität: die Kooperation der ehemaligen Länder Jugoslawiens mit dem ICTY und dem IStGH als eine Voraussetzung für die Integration in die Europäische Union?"

Ende 2017 endete die Arbeit des Internationalen Strafgerichtshofs für das ehemalige Jugoslawien (ICTY). Wurde den Ländern des ehemaligen Jugoslawien der ICTY und sein Statut nur zum Zweck auferlegt, staatliche Souveränität und Unabhängigkeit zu beschränken und politische Kontrolle über die Regierungen der Länder auszuüben oder brachte er den Opfern tatsächliche Gerechtigkeit? Prof. Dr. Aleksandar Spasov wird in diesem Zusammenhang mit den Zuhörern über Einschränkungen der staatlichen Souveränität, „doppelte Standards“ im Hinblick auf die Zugehörigkeit der EU und USA zum IStGH und staatliche Verantwortung diskutieren.

Veranstalter sind das Europa-Institut im Rahmen des SEE | EU Cluster of Excellence in European and International Law mit der finanziellen Unterstützung des DAAD und des Bundeministeriums für Bildung und Forschung, das International Office (Erasmus +) sowie das Europa-Kolleg CEUS.

Kontakt und Information:
Dr. Ekaterina Klüh, International Office, Tel. 0681 302-71106, e.klueh@univw.uni-saarland.de
Mareike Fröhlich, Europa-Institut, Tel. 0681 302-6664, m.froehlich@europainstitut.de
Anne Rennig, Europa-Kolleg CEUS, Tel. 0681 302-4041, ceus@uni-saarland.de