Wednesday, 28. March 2018

Forscher der Saar-Uni auf der Hannover Messe 2018

vom 23. bis 27. April, am saarländischen Forschungsstand in Halle 2, Stand B46

Auch in diesem Jahr zeigen Wissenschaftler der Universität des Saarlandes wieder ihre Forschungsergebnisse auf der Hannover Messe: Am saarländischen Forschungsstand in Halle 2, Stand B46 suchen sie vom 23. bis 27. April Partner, mit denen sie ihre Verfahren für den praktischen Einsatz weiterentwickeln können. Der Forschungsstand wird organisiert von der Kontaktstelle für Wissens- und Technologietransfer der Saar-Uni. Während der Hannover Messe ist der Stand erreichbar unter Tel.: 0681-302-68500.

Pressefotos zu allen Themen für den kostenlosen Gebrauch finden Sie unter:
https://www.uni-saarland.de/aktuelles/presse/pressefotos.html



•    Vom Feld bis zur Chips-Tüte: Wirtschaftsinformatiker optimieren die Kartoffelproduktion von A bis Z

Damit Kartoffelbauern Ernte wie Erträge verbessern und Lebensmittelproduzenten mit Durchblick planen können, helfen Wirtschaftsinformatiker der Universität des Saarlandes mit. Sie optimieren die Kartoffelproduktion von der Ernte bis zu den fertigen Chips. Das Team von Professor Wolfgang Maaß sorgt für Transparenz rund um die Knolle. Mit Prognosen geben die Forscher vom Feld an Entscheidungshilfen. Sie vernetzen dabei eine Fülle von Informationen – von Landmaschinen-Daten über Preis-Prognosen bis hin zur Zahl und Heftigkeit der Stöße, die die Kartoffel auf dem Förderband einsteckt. Hierzu lassen sie eine schmerzempfindliche künstliche Knolle miternten.

Pressemitteilung hierzu: https://www.uni-saarland.de/nc/aktuelles/artikel/nr/18804.html

Diese Pressemitteilung in englischer Sprache:
https://www.uni-saarland.de/nc/aktuelles/artikel/nr/18805.html

Kontakt: Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Maaß (Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Wirtschaftsinformatik im Dienstleistungsbereich der Universität des Saarlandes)
Tel.: 0681 302 64736; E-Mail: wolfgang.maass@iss.uni-saarland.de
Dr. Sabine Janzen Tel: 0681- 8 57 75 - 269, E-Mail: sabine.janzen@iss.uni-saarland.de

 

•    Von Rollstuhl bis Trolley: Saarbrücker Forscher sorgen durch mitdenkende Räder für den nötigen Schub

Räder, die ohne zusätzliche Sensoren selbst wissen, wann sie für wie viel Anschub sorgen müssen, und dabei im Team gefühlvoll zusammenarbeiten: Diese neue Technik zeigen Matthias Nienhaus und sein Team von der Universität des Saarlandes auf der Hannover Messe. Sie kann überall zum Einsatz kommen, wo Unterstützung gefragt ist beim Ziehen, Schieben oder Fahren, also vom Rollator und Rollstuhl über die Sack- oder Schubkarre bis zum Einkaufswagen. Allein anhand von Daten, die beim Drehen in Motoren in den Rädern anfallen, lassen diese sich gezielt ansteuern – weitere Sensoren braucht das Verfahren nicht. In Hannover suchen die Forscher Partner, um ihre Räder in die Praxis zu bringen.

Pressemitteilung hierzu: https://www.uni-saarland.de/nc/aktuelles/artikel/nr/18799.html

Diese Pressemitteilung in englischer Sprache:
https://www.uni-saarland.de/nc/aktuelles/artikel/nr/18800.html

Kontakt: Prof. Dr. Matthias Nienhaus (Lehrstuhl für Antriebstechnik der Universität des Saarlandes) Tel.: 0681 302-71681; E-Mail: nienhaus@lat.uni-saarland.de

 

•    Mal vor, mal zurück, mal schnell, mal langsam: Diese Förderrollen denken mit

Mit selbst steuernden Förderrollen wollen Saarbrücker Ingenieure Logistikprobleme von Versandhändlern und Paketdiensten lösen. Der Antriebstechniker Matthias Nienhaus und sein Team an der Universität des Saarlandes machen hierzu die Motoren im Inneren jeder Transportrolle zum Sensor: Die Antriebe selbst liefern im laufenden Betrieb Messdaten und ermöglichen es allein dadurch, die Förderrollen ganz nach Bedarf individuell anzusteuern. Dies kann die Paket-Sortierung kostengünstig beschleunigen und überall dort, wo Fördersysteme zum Einsatz kommen, für mehr Flexibilität sorgen. Auf der Hannover Messe suchen die Forscher Partner, mit denen sie ihr Verfahren in Produkte umsetzen können.
Mit einer Förderrollen-Straße aus mitdenkenden Rollen demonstrieren die Forscher ihr Verfahren auf der Hannover Messe.

Pressemitteilung hierzu: https://www.uni-saarland.de/nc/aktuelles/artikel/nr/18806.html

Diese Pressemitteilung in englischer Sprache:
https://www.uni-saarland.de/nc/aktuelles/artikel/nr/18807.html

Kontakt: Prof. Dr. Matthias Nienhaus (Lehrstuhl für Antriebstechnik der Universität des Saarlandes) Tel.: 0681 302-71681; E-Mail: nienhaus@lat.uni-saarland.de

 

•    Sensorloses Verfahren steuert Ventile und Schließvorrichtungen sensibel nur mit Strom

Mit dem neuartigen Verfahren der Antriebstechniker der Universität des Saarlandes können Ventile Flüssigkeiten wie ein Wasserhahn dosieren und Türriegel sanft und geräuschlos schließen. Alles, was die Forscher hierfür benötigen, ist ein magnetisch leitfähiger Metallbolzen, der sich in einer Spule aus gewickeltem Kupferdraht hin und her bewegt, und ihre zum Patent angemeldete sensorlose Ansteuerung. Um den Bolzen in beliebiger Stellung zu halten, kommen Professor Matthias Nienhaus und sein Team ohne separate Lagesensoren aus: Nur indem sie den Strom auswerten, der durch die Spule fließt, erkennen sie die Lage des Bolzens und können diesen blitzschnell ansteuern. Auf der Hannover Messe zeigen die Ingenieure das Potenzial ihres sensorlosen Verfahrens, indem sie eine Stahlkugel frei schweben lassen.


Pressemitteilung hierzu: https://www.uni-saarland.de/nc/aktuelles/artikel/nr/18826.html

Diese Pressemitteilung in englischer Sprache:
https://www.uni-saarland.de/nc/aktuelles/artikel/nr/18827.html

Kontakt: Prof. Dr. Matthias Nienhaus (Lehrstuhl für Antriebstechnik der Universität des Saarlandes) Tel.: 0681 302-71681; E-Mail: nienhaus(at)lat.uni-saarland.de

 

•    Stufenloser Schalter, Fühlhilfe fürs Handy: Saar-Forscher machen Folie zum feinfühlenden Bauteil


Sie bestehen aus dünner Silikonfolie, können aber kraftvoll drücken, stoßen, vibrieren und jede gewünschte Stellung halten. Und: Sie sind als Sensoren zugleich Sinnesorgane für die Technik. Eine neue Generation technischer Bauteile entwickelt das Forscherteam von Stefan Seelecke von der Universität des Saarlandes. Sie können als stufenlose Schalter, selbst-dosierende Ventile, motorlose Pumpen oder sogar als Fühlhilfe in Touch-Bildschirmen Einsatz finden. Die Technologie kommt ohne seltene Erden oder Kupfer aus, ist kostengünstig in der Herstellung, verbraucht sehr wenig Energie und die Bauteile sind federleicht. Auf der Hannover Messe suchen die Ingenieure Partner aus der Industrie.

Pressemitteilung hierzu: https://www.uni-saarland.de/nc/aktuelles/artikel/nr/18796.html

Diese Pressemitteilung in englischer Sprache:
https://www.uni-saarland.de/nc/aktuelles/artikel/nr/18797.html

Kontakt: Prof. Dr. Stefan Seelecke, Lehrstuhl für intelligente Materialsysteme: Tel. 0681 302-71341; E-Mail: stefan.seelecke@imsl.uni-saarland.de
Philipp Linnebach: Tel.: 0681/85787-96; E-Mail: philipp.linnebach@imsl.uni-saarland.de
Paul Motzki, Tel.: 0681/85787-545; E-Mail: p.motzki@zema.de

 

•   Vakuum ohne Druckluft: Saar-Forscher lassen in Roboter-Sauggreifern künstliche Muskeln spielen

Kurze Stromimpulse genügen, um blitzschnell ein kraftvolles Vakuum zu erzeugen und wieder zu lösen: Der neuartige Sauggreifer, den das Forscherteam um Stefan Seelecke von der Universität des Saarlandes entwickelt hat, lässt Roboterarme Gegenstände sicher festhalten und frei im Raum bewegen – ohne Druckluft, stromsparend, leise und reinraumtauglich. Die Spezialisten für intelligente Materialsysteme setzen dabei künstliche Muskeln ein: haarfeine Formgedächtnis-Drahtbündel, die an- und entspannen können. Die Drähte haben Sensorfunktion und merken zum Beispiel, wenn der Greifer nachfassen muss.

Pressemitteilung hierzu: https://www.uni-saarland.de/nc/aktuelles/artikel/nr/18794.html

Diese Pressemitteilung in englischer Sprache:
https://www.uni-saarland.de/nc/aktuelles/artikel/nr/18795.html

Kontakt: Prof. Dr. Stefan Seelecke, Lehrstuhl für intelligente Materialsysteme: Tel. 0681 302-71341; E-Mail: stefan.seelecke@imsl.uni-saarland.de
Paul Motzki, Tel.: 0681/85787-545; E-Mail: p.motzki@zema.de


•    Fördertechnik: Saar-Forscher transportieren große Mengen kleiner Dinge mit Muskeln aus Silikon

Sie passt sich dem Transportgut nach Größe, Gewicht und gewünschtem Tempo individuell an und verbraucht wenig Energie: Stefan Seelecke und sein Expertenteam für künstliche Muskeln von der Universität des Saarlandes haben eine neue Fördertechnik entwickelt. Silikon-Muskeln befördern Schüttgut aller Art wie Lebensmittel oder Metallteile. Die Forscher haben aus so genannten elektroaktiven Polymeren ein Bauteil entwickelt, das sie in Abständen unter der Förderbahn montieren. Durch schnelle Kontraktionen bringen sie das Transportgut voran - von hohen Mikro-Würfen bis hin zu vibrationsarmem Gleiten. Die Muskeln sind zugleich Sensoren und können das Gewicht der transportierten Dinge erkennen.
Auf der Hannover Messe zeigen die Ingenieure ein Modell ihres Vibrationsförderers am saarländischen Forschungsstand.

Pressemitteilung hierzu: https://www.uni-saarland.de/nc/aktuelles/artikel/nr/18798.html

Diese Pressemitteilung in englischer Sprache: https://www.uni-saarland.de/nc/aktuelles/artikel/nr/18803.html

Kontakt: Prof. Dr. Stefan Seelecke, Lehrstuhl für intelligente Materialsysteme: Tel. 0681 302-71341; E-Mail: stefan.seelecke@imsl.uni-saarland.de
Paul Motzki, Tel.: 0681/85787-545; E-Mail: p.motzki@zema.de


Der saarländische Forschungsstand wird organisiert von der Kontaktstelle für Wissens- und Technologietransfer der Universität des Saarlandes (KWT). Sie ist zentraler Ansprechpartner für Unternehmen und initiiert unter anderem Kooperationen mit Saarbrücker Forschern. http://www.uni-saarland.de/kwt


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