Friday, 12. October 2018

Wissenschaftliches Netzwerk zur Grenzraumforschung stellt sich der Öffentlichkeit vor

am 24. Oktober an der Uni Luxemburg

Die sechs Universitäten der Großregion veranstalten am Mittwoch, 24. Oktober 2018, ab 13 Uhr an der Universität Luxemburg die Auftaktkonferenz ihres Projekts „UniGR Center for Border Studies“. Sie steht unter dem Titel „Border Studies – auf dem Weg zu einem Exzellenz-Wissenschaftsnetzwerk“. Das Projekt wird von der Europäischen Union im Rahmen des Interreg VA-Programms bis 2020 mit knapp zwei Millionen Euro gefördert.

Das Interreg VA Großregion-Projekt „UniGR-Center for Border Studies“ präsentiert sich am 24. Oktober erstmals der Öffentlichkeit. Im Rahmen des Projektes wollen die sechs Mitgliedsuniversitäten der Universität der Großregion ein „Europäisches Zentrum für Grenzraumforschung“ aufbauen. Daran beteiligt sind rund 80 Grenzraumforscherinnen und -forscher. Darüber hinaus soll die grenzüberschreitende universitäre Ausbildung vorangebracht und ein intensiver Austausch mit Akteuren aus Gesellschaft, Wirtschaft und Politik initiiert werden.

Bei der Tagung werden die verschiedenen Arbeitsfelder des Europäischen Zentrums für Grenzraumforschung im Rahmen von Vorträgen vorgestellt. Einige Arbeiten beteiligter Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zeigt die Ausstellung „Expo Border Studies“. Zudem berichtet die luxemburgische Künstlerin und Szenografin Clio van Aerde von einer Walking Art Performance entlang der luxemburgischen Grenze.

An der Eröffnungsveranstaltung nehmen Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Kultur der Großregion teil. Zu den Ehrengästen gehören Karl-Heinz Lambertz, Präsident des Europäischen Ausschusses der Regionen, und Olivier Baudelet von der Generaldirektion Regionalpolitik und Stadtentwicklung der Europäischen Kommission.

Eine Anmeldung zur Konferenz ist bis zum 19. Oktober 2018 möglich.

Weitere Informationen unter: http://kickoff.borderstudies.org

Die Einladung und das detaillierte Programm finden Sie auch hier.

Das UniGR-Center for Border Studies (UniGR-CBS) ist ein grenzüberschreitendes thematisches Netzwerk von rund 80 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Mitgliedsuniversitäten des Verbunds Universität der Großregion (UniGR), die über Grenzen, ihre Bedeutungen und Herausforderungen arbeiten. Im Rahmen des INTERREG VA Großregion Programms wird das UniGR-CBS von 2018 bis 2020 mit knapp zwei Millionen Euro EFRE-Mitteln gefördert, um ein „Europäisches Kompetenz- und Wissenszentrums für Grenzraumforschung“ aufzubauen. Im Laufe des Projekts erarbeitet das Netzwerk abgestimmte Forschungstools, es verankert die Border Studies in der Lehre, entwickelt den Dialog über grenzüberschreitende Herausforderungen zwischen wissenschaftlichen und institutionellen Akteuren und bringt sich in die Raumentwicklungsstrategie der Großregion ein.

Kontakt:
Prof. Dr. Astrid Fellner – Projektleitung Universität des Saarlandes
Eva Nossem – wiss. Koordinatorin Aktion 3.2
Interreg VA Großregion-Projekt „UniGR-Center for Border Studies“
Tel.: +49 681 302-3573
E-Mail: e.nossem(at)mx.uni-saarland.de