Freitag, 16. Februar 2018

Fast jeder Totenschein ist fehlerhaft - Rechtsmediziner Prof. Peter Schmidt zur hohen Fehlerquote in Deutschland

Saarbrücker Zeitung

Eine Frau im Wachkoma stirbt zu Hause im Kreis der Angehörigen. Die Ärztin, die die Leichenschau durchführt, notiert in der Todesbescheinigung: Herzinfarkt – natürlicher Tod. Eine Lüge, wie sich bei einer zweiten Leichenschau herausstellt. Die Verstorbene war Monate zuvor in einen Verkehrsunfall verwickelt, erlitt ein Schädel-Hirn-Trauma und fiel ins Wachkoma. Die richtige Diagnose wäre gewesen: nicht natürlicher Tod und fahrlässige Tötung. Und damit ein Fall für die Polizei.

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