Dienstag, 11. Dezember 2018

Vortrag in englischer Sprache: "Wiederentdeckung des industriellen Erbes. Fallstudie der Region Schlesien"

Ringvorlesung: Industriekultur quo vadis?

jeweils dienstags von 18.30 bis 20.00 Uhr in der Gebläsehalle des Weltkulturerbes

Was bedeutet Industriekultur heute? Wie hat sich Industriekultur in der Vergangenheit entwickelt? Und welches Potenzial und welche Perspektiven eröffnen sich für die Zukunft? Diese Fragen werden in der öffentlichen Ringvorlesung „Industriekultur – quo vadis?“ im Weltkulturerbe Völklinger Hütte erörtert. Der Eintritt zu den Vorträgen ist frei.

Dienstag, 11. Dezember
Dr. Adam Hajduga: "Wiederentdeckung des industriellen Erbes. Fallstudie der Region Schlesien"
(Der Vortrag wird in englischer Sprache gehalten)


Schlesien ist einer der Brennpunkte der industriellen Revolution in Europa. Über 200 Jahre lang führte die Industrialisierung von Reichtum und Fülle zu Ausbeutung und Degradierung. Zu Beginn des 21. Jahrhunderts wurde die Debatte über die Zukunft der postindustriellen Industriekultur-Standorte angestoßen. Es war der Beginn der Transformation des Umgangs mit postindustriellen Stätten – von der Behandlung als Symbole des wirtschaftlichen Ruins bis hin zu einem wichtigen Teil des kulturellen Erbes. Die greifbarsten Ergebnisse der Wiederentdeckung des industriellen Erbes sind die Restaurierung und Anpassung mehrerer Industriedenkmäler, die Gründung der Route der Industriedenkmäler in der Region Schlesien und das jährliche Fest INDUSTRIADA.

Dr. Adam Hajduga, Vice President ERIH European Route of Industrial Heritage
(Europäische Route der Industriekultur)

Die Ringvorlesung ist eine Kooperation des Weltkulturerbe Völklinger Hütte mit der Universität des Saarlandes, der Universität Trier und ERIH – European Route of Industrial Heritage (Europäischen Route der Industriekultur). 

Alle Veranstaltungen unter: https://www.voelklinger-huette.org/veranstaltungen/details/event/944/