Dienstag, 18. Dezember 2018

Vortrag: "Das Wesentliche an der Arbeit ist unsichtbar"

Ringvorlesung: Industriekultur quo vadis?

jeweils dienstags von 18.30 bis 20.00 Uhr in der Gebläsehalle des Weltkulturerbes

Was bedeutet Industriekultur heute? Wie hat sich Industriekultur in der Vergangenheit entwickelt? Und welches Potenzial und welche Perspektiven eröffnen sich für die Zukunft? Diese Fragen werden in der öffentlichen Ringvorlesung „Industriekultur – quo vadis?“ im Weltkulturerbe Völklinger Hütte erörtert. Der Eintritt zu den Vorträgen ist frei.

Dienstag, 18. Dezember
Katrin Auer: "Das Wesentliche an der Arbeit ist unsichtbar"


Digitalisierung, Flexibilisierung und Individualisierung prägen die Diskussion über die Zukunft der Arbeitswelt. Die damit einhergehenden Konzepte greifen tief in unser Alltagsleben ein und definieren unsere sozialen Beziehungen. Mit welchen Gefühlen tun Menschen ihre Arbeit, was fordert und überfordert sie, was gibt und wozu zwingt Arbeit, und was hat das mit Handlungsspielräumen und Demokratie zu tun? Wie hat sich die industrielle Arbeitswelt in den letzten 150 Jahren verändert, und wie haben Menschen auf diese Veränderungen reagiert? - Der Blick zurück soll helfen, Strategien für die Zukunft zu entwickeln, der Blick in die Zukunft soll helfen, Grenzen zu erkennen. Geschichten über Eigensinn, Widerstand, Kooperation und Motivation, über Zusammenhalt, Identität und Stolz, aber auch über Stress, Angst, Überforderung und Ohnmacht. All das ist unsichtbar, aber das Wesentliche an der Arbeit.

Katrin Auer ist Geschäftsführerin des Museums Arbeitswelt Steyr, Österreich, des Referats Technik und Restaurierung am LWL-Industriemuseum Dortmund


Die Ringvorlesung ist eine Kooperation des Weltkulturerbe Völklinger Hütte mit der Universität des Saarlandes, der Universität Trier und ERIH – European Route of Industrial Heritage (Europäischen Route der Industriekultur). 

Alle Veranstaltungen unter: https://www.voelklinger-huette.org/veranstaltungen/details/event/944/