Familie & Wissenschaft

Familienfreundliche Hochschulstruktur

Hochschulangehörige haben eine besondere Vereinbarkeitsproblematik. Der Semesterablauf stimmt nicht mit den Schuljahren/Ferienzeiten überein. Veranstaltungen/Sitzungen, die außerhalb der Öffnungszeiten von Betreuungseinrichtungen stattfinden, können oft nicht besucht werden. Die Krankheit von Kindern bzw. nahen Angehörigen kann den Druck während der Prüfungszeiten/Arbeitszeiten erhöhen. Nicht zuletzt kann eine Betreuungsübernahme die Unterbrechung der wissenschaftlichen Karriere erzwingen.

Hier setzt das audit-Büro an, um durch eine Veränderung der Hochschulstruktur (vermehrte Kinderbetreuungsangebote, flexible Arbeitszeitgestaltung und Rücksicht auf die Familiensituation in Studien- und Prüfungsordnungen) die familiären Interessen mit den Anforderungen aus Studium und Beruf in Einklang zu bringen. So entsteht eine entspannte Ausbildungs- und Arbeitssituation für Hochschulangehörige, die Familie und Beruf vereinbaren wollen.

Unter der Rubrik "Familie und Wissenschaft" werden bald weitere Information folgenden zu 

  • Wissenschaftszeitvertragsgesetz
  • Doppelkarriere-Paare
  • Neuberufene
  • Verbundprojekte
  • Science Angels
  • FidH - Familie in Hochschule
  • UdS-Forschungsprojekte im Themenfeld Familie 
  • etc. 

 

Video-Impressionen Symposion for Female Scientists 2017

Die Gleichstellungsteams der UdS und des Leibniz Instituts für Neue Materialien (INM) veranstalten in regelmäßigen Abständen ein englischsprachiges Symposion für Nachwuchswissenschaftlerinnen in den Naturwissenschaften. Dabei werden jeweils Themen in den Blick genommen, die bei der Planung und Organisation einer wissenschaftlichen Karriere die besonderen Herausforderungen für Frauen berücksichtigen. Aber auch Karrierewege in der Wirtschaft werden von interessanten Role Models beschrieben. Die Moderation wurde bei den letzten Veranstaltungen von Michelle Froese-Kuhn (Stabsstelle Chancengleichheit) übernommen, so zum Beispiel im Jahr 2017. Hier ging es unter dem Titel "What's next? Career paths in science - and beyond" darum, ein möglichst breites Spektrum aufzuzeigen. Die Vereinbarkeit von Familie und wissenschaftlicher Karriere ist dabei immer wieder ein Aspekt, der viele junge Wissenschaftlerinnen beschäftigt, wie die Fragerunden beweisen. 

Das Interesse an dem gemeinschafltichen Angebot hat sich im Laufe der Jahre vervielfacht; daher muss mittlerweile aus Platzgründen die Kapazität auf 80 Teilnehmerinnen beschränkt werden. Videoimpressionen (produziert von Carola Jung, INM) findet man hier: 

Youtube-Link zum Symposion for Female Scientists 2017

Für Informationen zu vergangenen und zukünftigen Symposien in Kooperation mit dem INM verweisen wir gerne auf die Seiten der Koordinationsstelle Gender Equality MINT, einem langjährigen Projekt des Gleichstellungsbüros der UdS.