Mutterschutz

Beratungsangebot der UdS für Studentinnen und Beschäftigte

Sie sind schwanger? Herzlichen Glückwunsch! 

Einen Überblick über alles Wissenswerte zum Mutterschutz bietet die Broschüre des Bundesfamilienministeriums "Leitfaden zum Mutterschutz". Ein gedrucktes Exemplar (und viele weitere nützliche Unterlagen!) erhalten Sie gerne im Rahmen einer persönlichen Beratung im audit-Büro. 

Vereinbaren Sie gerne einen Termin mit uns: auditfamilie(at)uni-saarland.de

Hinweis für schwangere Studentinnen - freiwillige Teilnahme an Veranstaltungen

Schwangere Studentinnen haben seit Beginn des Jahres Anspruch auf den gesetzlichen Mutterschutz. Im Gegensatz zu schwangeren Beschäftigten können sie aber freiwillig während der Mutterschutzfristen vor und nach der Geburt an Veranstaltungen und/oder Klausuren teilnehmen, wenn sie dies wünschen und natürlich wenn ihr gesundheitlicher Zustand dies zulässt. 

Das entsprechende Formular für die Universität des Saarlandes finden Sie auf den Seiten der Stabsstelle Arbeitsschutz zum Download

 

Wichtiger Hinweis: Diese Option soll nur dazu dienen, eventuell vermeidbare Zeitverluste zu verhindern oder einzuschränken. Sie können jederzeit Ihr Einverständnis widerrufen, wenn sich Ihre Situation anders entwickelt als geplant. 

 

Übrigens: Wenn Sie selbst Ihre persönlichen Mutterschutzzeiten herausfinden möchten, so gibt es  Mutterschutz-Rechner z.B. auf den Seiten vieler Krankenkassen. 

Neues Mutterschutzgesetz seit 1. Januar in Kraft

Im Jahr 2017 wurde das Mutterschutzrecht umfassend reformiert: Nach der Geburt eines Kindes mit Behinderung gilt eine längere Schutzfrist, privat krankenversicherte Mütter sind finanziell besser abgesichert.

Am 1. Januar 2018 sind weitere Änderungen in Kraft getreten. Vor allem gilt das Mutterschutzgesetz jetzt für mehr Frauen als bisher: Für Schülerinnen und Studentinnen gilt es, wenn sie ein Pflichtpraktikum absolvieren oder wenn ihre Ausbildungsstelle den Ort, die Zeit und den Ablauf der Ausbildungs­veranstaltung verpflichtend vorgibt. Auch Entwicklungshelferinnen, Frauen im Bundesfreiwilligendienst oder arbeitnehmerähnliche Selbstständige sind jetzt ausdrücklich durch das Mutterschutzgesetz geschützt.

Die Regelungen zum Verbot zur Nacht- und Sonntagsarbeit werden nun branchenunabhängig gefasst. Für die Arbeit nach 20 Uhr bis 22 Uhr wird ein behördliches Genehmigungsverfahren eingeführt.

Die Regelungen zur Gestaltung der Arbeitsbedingungen für schwangere und stillende Frauen werden klarer und verständlicher. Außerdem erarbeitet ein neuer Ausschuss für Mutterschutz praxisnahe Empfehlungen zur Umsetzung des Mutterschutzes.

Quelle: https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/aktuelles/alle-meldungen/das-aendert-sich-2018/120510

Ausführlichere Informationen stellen wir in Kürze hier zur Verfügung.