Arbeitsrechtliche Aspekte rund um den Notbetrieb

Was ist bei der Telehomearbeit während des Notbetriebs zu beachten?

Ab sofort wird die extensive Nutzung von Telehomearbeit als Sondermaßnahme angewiesen. Dies bedeutet, dass alle Beschäftigten, deren Tätigkeiten auch von zuhause aus erledigt werden können, im Homeoffice arbeiten. Der an der Universität geltende Umgang mit alternierender Telehomearbeit bezogen auf die Beantragung, Bereitstellung von Endgeräten und der Gefährdungsbeurteilung des Telearbeitsplatzes sind für die Dauer des Krisenfalls außer Kraft gesetzt.

Die vereinbarten Aufgaben und deren Umsetzung von Telehomearbeit werden zwischen der oder dem jeweiligen Vorgesetzten und der oder dem Mitarbeitenden besprochen und schriftlich (per Mail) festgehalten. Dort wo die technischen Voraussetzungen noch nicht bestehen oder Tätigkeiten nicht für Telehomearbeit geeignet sind, ist in Abstimmung mit der oder dem Vorgesetzten zu klären, ob diese schnellstmöglich geschaffen werden können oder ob Alternativaufgaben von zu Hause aus erledigt werden können. Es sollte geprüft werden, welche Möglichkeiten zur Nutzung eigener Geräte zu Hause bestehen. Greifen alle Varianten nicht, ist die jeweilige Mitarbeiterin oder der jeweilige Mitarbeiter unter vollen Bezügen freizustellen.

Wie sieht die Lohnfortzahlung und Zeiterfassung im Notbetrieb aus?

Der Anspruch auf Lohnfortzahlung besteht für die Dauer einer Schließung, da diese nicht selbst verschuldet ist. Telehomearbeit ist hierzu aber zwingend vorauszusetzen. Dort wo die technischen Voraussetzungen noch nicht bestehen oder Tätigkeiten nicht für Telehomearbeit geeignet sind, ist in Abstimmung mit der/dem Vorgesetzten zu klären, wie technische Möglichkeiten schnellstmöglich geschaffen werden bzw. ob Alternativaufgaben von zu Hause aus erledigt werden können. Greifen alle Varianten nicht, ist die/der jeweilige Mitarbeiter/in unter vollen Bezügen freizustellen.

Grundsätzlich gilt, dass nicht die Dauer der Tätigkeiten, die in Telehomearbeit erbracht werden, ausschlaggebend ist sondern der Aspekt, dass der mit der/dem Vorgesetzten vereinbarte Umfang an Tätigkeiten erledigt wird.

Diese Regelung gilt auch für Personen, die sich aufgrund der Schul- und Kitaschließungen in einer Betreuungssituation befinden. Auch hier muss in jedem Fall der Grundsatz der Umsetzung von Telehomearbeit berücksichtigt werden. Siehe hier auch „Betreuungsnotwendigkeiten durch Schul- und Kitaschließung“.

Die Zeiterfassung wird für die Dauer des Notbetriebs ausgesetzt. Überstunden sind für die Zeit nicht möglich. Studentische und wissenschaftliche Hilfskräfte sind von der Zeiterfassung nicht ausgenommen, sondern müssen wie bisher ihre Zeiten im MiLoG-Formular festhalten, da im Mindestlohnbereich eine Dokumentationspflicht gilt.

Bereits beantragter und genehmigter Urlaub hat auch in der Zeit des Notbetriebs Bestand.

Krankmeldungen sind auch im Notbetrieb weiterhin einzureichen. Dies kann auch auf elektronischem Wege an personal(at)uni-saarland.de erfolgen. Die/Der Vorgesetzte muss über den Krankenstand ebenso informiert werden. Gleiches gilt für „Kind krank“.

Kann ich von der Arbeit freigestellt werden, wenn ich bei geschlossenen Kitas und Schulen keine Betreuung für meine Kinder habe?

Wenn Betreuungspflichten für Kinder bestehen, dürfen Sie analog zur erweiterten Pflegefreistellung der Betreuung bis zum Ende der Schließung von Schulen und Kinderbetreuungseinrichtungen nachkommen. Die Aufteilung der Betreuung auf verschiedene Betreuungspersonen (z.B. Lebenspartnerinnen oder -partner) ist hier zu berücksichtigen. Zudem gilt, dass auch in einer Betreuungssituation die Nutzung von Telehomearbeit vorgeschrieben wird. Ausnahmen gelten für diejenigen, die eine Betreuung nicht anders organisieren können. Darunter fällt beispielsweise eine Partnerschaft mit einer Person in einem systemrelevanten Beruf wie der medizinischen Versorgung in Kombination mit Tätigkeiten der Mitarbeiterin oder des Mitarbeiters, die zur Erledigung an bestimmte Uhrzeiten gebunden sind.  Eine schriftliche Meldung zur Freistellung von der Telehomearbeit aufgrund einer Betreuungssituation muss an die Dienststelle (Dezernat Personal) erfolgen.

Wie ist mit Neueinstellungen umzugehen?

Bis auf Weiteres ist auf die Ansetzung von neuen Terminen zur Durchführung von Auswahlgesprächen in Einstellungsverfahren zu verzichten. Bei bereits terminierten Auswahlgesprächen ist zu prüfen, inwieweit die Gespräche seitens aller Teilnehmerinnen und Teilnehmern mittels Videotelefonie durchgeführt werden können. Sollte dieses ausnahmsweise nicht der Fall sein, ist bei der Durchführung vor Ort auf die Einhaltung der allgemein empfohlenen Schutzmaßnahmen (u.a. Verzicht auf Handkontakt, Husten-und Niesetikette, Abstandsregelung, gut belüftete Räume) zu achten.

Bereits unterschriebene Arbeitsverträge entfalten in der Notfallphase ihre Wirkung, auch wenn die entsprechenden Mitarbeitenden aufgrund einer Schließung der Universität des Saarlandes nicht ihren Dienst am Arbeitsplatz antreten können. Über die Bearbeitung von neuen Einstellungen sowie von Aufträgen für Neueinstellungen, die bereits im Verfahren sind, wird individuell nach Notwendigkeit entschieden. Prioritär sind dabei Einstellungen, bei denen zukünftige Mitarbeitende beim alten Arbeitgeber bereits kündigen mussten, sowie solche, die unmittelbar mit Drittmittelprojekten zusammenhängen und nicht aufschiebbar sind.

Beachten Sie bitte auch die Hinweise zum Service des Dezernats Personal im Notbetrieb.

Was ist bei der Weiterbeschäftigung von befristet beschäftigtem Personal zu beachten?

Weiterbeschäftigungen, sowohl im wissenschaftlichen als auch nichtwissenschaftlichen Bereich sind ab sofort über den Dienstweg, das heißt über die Dekanate/Dezernate/Leiter der Zentralen Einrichtungen per Mail (ohne Unterschrift) mit digitalen Einstellungsauftrag, zu beantragen. Bitte nutzen Sie hierfür folgende Email-Adresse: personal(at)uni-saarland.de

Beachten Sie bitte auch die Hinweise zum Service des Dezernats Personal im Notbetrieb.

Kann ich meine Nebentätigkeiten weiterhin ausführen?

Nebentätigkeiten können nur dann ausgeführt werden, wenn diese nicht die Ansteckungsgefahr erhöhen. Nach § 87 Saarländisches Beamtengesetz ist eine Nebentätigkeit zu untersagen, wenn durch die Ausübung dienstliche Belange beeinträchtigt werden. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn die Nebentätigkeit zu einer wesentlichen Einschränkung der künftigen dienstlichen Verwendbarkeit der Beamtin oder des Beamten führen kann. Daher müssen Nebentätigkeiten derzeit untersagt werden, die dazu geeignet sind eine Ansteckungsgefahr zu erhöhen (z.B. Vorträge auf Kongressen, mit Reisen verbundene Nebentätigkeiten). Eine Ausnahme von diesem Grundsatz kann für Nebentätigkeiten im Rahmen der Unterstützung der Bekämpfung der Pandemie erteilt werden.
 

Was muss ich bei Privatreisen und bei privaten Aktivitäten beachten?

Die Arbeitgeberin kann Privatreisen nicht verbieten. Es wird jedoch dringend von Reisen und privaten Aktivitäten in Risikogebieten abgeraten. Allerdings kann für den Fall, dass eine Beschäftigung nicht erfolgen kann, weil der/den Beschäftigten ein Verschulden trifft (z. B. Reisen in bekannte Risikogebiete, Besuch von Großveranstaltungen) die Lohnfortzahlung entfallen, so dass der/die Arbeitnehmer/in für Zeiten der Quarantäne oder Krankheit keinen Arbeitslohn erhält. Generell bittet die Universität darum, auch bei privaten Aktivitäten mit der aktuellen Situation verantwortungsvoll und umsichtig umzugehen.

 

Kann ich zu Hause bleiben, wenn ich Angst habe, mich auf der Arbeit mit dem Coronavirus anzustecken?

Die Befürchtung vor Ansteckung reicht nicht aus, um der Arbeit fernzubleiben. Beschäftigte dürfen der Arbeit nur fernbleiben, wenn sie arbeitsunfähig sind, ansonsten sind sie zur Arbeit verpflichtet. Bei Arbeitsunfähigkeit ist regulär nach dem dritten Kalendertag eine Krankschreibung vorzulegen.

Muss ich zur Arbeit kommen, wenn Bus und Bahn nicht fahren?

Die Anfahrt zur Arbeit müssen Mitarbeitende, die im Notbetrieb weiterhin auf dem Campus zu tun haben, selbst organisieren. Auch wenn öffentliche Verkehrsmittel nicht fahren, müssen Beschäftigte bei der Arbeit erscheinen. Das sogenannte Wegerisiko trägt die Arbeitnehmerin/der Arbeitnehmer. Somit liegt es in dem Bereich der Arbeitnehmerin und des Arbeitnehmers, pünktlich bei der Arbeit zu erscheinen.

Darf ich mich weigern, angeordnete Schutzmaßnahmen zu befolgen?

Nein. Der Arbeitgeber hat ein Direktionsrecht, auch Weisungsrecht genannt. Um eine Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern, darf er darum seine Beschäftigten dazu verpflichten, z.B. einen Mundschutz zu tragen und sich regelmäßig die Hände zu waschen oder zu desinfizieren.

Grundsätzlich hat der Arbeitgeber dafür zu sorgen, dass Verletzungs- und Erkrankungsrisiken so gering wie möglich sind. Es müssen dafür die erforderlichen Maßnahmen ergriffen werden.

Arbeitsrechtliche Aspekte bei Coronavirus-Infektionen

Was soll ich tun, wenn ich mich in den letzten 14 Tagen im Ausland aufgehalten habe?

(aktualisiert am 04.04.20, 12:23 Uhr)

Mitglieder der Universität, die von bereits angetretenen Dienstreisen, Auslandsaufenthalten, Praktikumsaufenthalten oder Privatreisen aus dem Ausland zurückkehren, werden aufgefordert,  sich an den Empfehlungen des Bundesgesundheitsministeriums zu orientieren. Es wird angeraten, in den 14 Tagen nach der Rückkehr aus dem Ausland die persönlichen Kontakte so weit wie möglich zu minimieren: https://www.bundesgesundheitsministerium.de/fileadmin/Dateien/3_Downloads/C/Coronavirus/BMG_Flugblatt_de.pdf

Personen mit Wohnsitz oder dauerhaftem Aufenthalt in den vom RKI ausgewiesenen Risikogebieten des Coronavirus, darunter auch die französische Region Grand Est, wird der Zugang zu den Standorten der Universität bis auf Weiteres nicht gestattet.

Die Vorgesetzten in allen Bereichen sind angehalten, die Einhaltung dieser Regelung sicherzustellen. Als Mitglied der Universität sind Sie verpflichtet, Ihre Vorgesetzte oder Ihren Vorgesetzten telefonisch oder per E-Mail direkt zu informieren. Ihre Tätigkeit ist in Telehomearbeit zu erledigen. In Fällen, in denen die Tätigkeit nicht in Telehomearbeit ausgeübt werden kann, erfolgt eine Entscheidung über die Zuweisung anderer Tätigkeiten oder gegebenenfalls eine Freistellung durch die Vorgesetzte oder den Vorgesetzten.

Was soll ich tun, wenn ich Kontakt zu einer infizierten Person hatte?

(aktualisiert am 16.03.20, 18:35 Uhr)

Wenn Sie Kontakt zu einer mit dem Coronavirus infizierten Person hatten, müssen Sie Ihre Vorgesetzte oder Ihren Vorgesetzten bzw. die Dienststelle (Dezernat Personal)  telefonisch oder per E-Mail direkt informieren und müssen vorerst zu Hause bleiben. Grundsätzlich gilt, dass das Risiko der Verbreitung zum Schutz der Anderen minimiert werden soll. Zudem müssen Sie sich unverzüglich – auch wenn Sie keine Krankheitszeichen haben - bei Ihrem zuständigen Gesundheitsamt telefonisch melden. Das zuständige Gesundheitsamt finden Sie in der Datenbank des Robert Koch-Instituts (RKI). Befolgen Sie die Anweisungen des Gesundheitsamtes. Gehen Sie nicht selbst in eine Klinik oder zu Ihrem Hausarzt.

Muss ich meinem Dienstherrn anzeigen, dass ich in räumlicher Nähe zu einer mit dem Coronavirus infizierten Person stand oder stehe?

Ja! Den/Die Arbeitnehmer/in trifft eine arbeitsvertragliche Hinweispflicht, soweit er/sie Kontakt zu einer mit dem Coronavirus infizierten Person hatte. Kontaktieren Sie telefonisch oder per E-Mail Ihre/n Vorgesetzte/n oder die Dienststelle (Dezernat Personal).

Wer darf eine Quarantäne anordnen?

Grundsätzlich ordnet das zuständige Gesundheitsamt die häusliche Quarantäne für die maximale Dauer der Inkubationszeit (14 Tage) an, sobald der/die Arbeitnehmende als Kontaktperson gilt. Darüber hinaus kann die Universität als Arbeitgeberin eine Freistellung ohne oder gegen den Willen eines/einer Beschäftigten erklären und somit ein Fernbleiben vom Arbeitsplatz anordnen. Dies setzt voraus, dass die Arbeitgeberin Grund für die Annahme einer arbeitsunfähigen Erkrankung hat oder von dem/der Mitarbeitenden eine Gesundheitsgefahr für andere Beschäftigte oder Mitglieder der Universität ausgeht. Hierfür genügt das Vorliegen einer konkreten Infektionsgefahr mit dem Coronavirus und die Maßnahme kann darauf gestützt werden, dass sich Mitarbeitende in einem Risikogebiet oder an einem Ort mit einem deutlich erhöhten Ansteckungsrisiko aufgehalten haben.

Wenn ich in Quarantäne muss, habe ich dann einen Lohnanspruch?

Wenn die Quarantäne offiziell vom Gesundheitsamt angeordnet wurde, gilt das Infektionsschutzgesetz. Wenn die Freistellung durch die Universität festgesetzt wird, ist maßgeblich, ob das Erfordernis der Quarantäne selbst verschuldet wurde. Liegt kein Verschulden vor, dann erfolgt Lohnfortzahlung nach Lohnfortzahlungsgesetz. Wurde jedoch z.B. wissentlich eine Reise in ein benanntes Risikogebiet vorgenommen, so entfällt der Anspruch auf Lohnfortzahlung. Dies gilt auch für kurzzeitige Grenzübertritte in vom RKI ausgewiesene Risikogebiete.

 

Müssen die Mitarbeitenden zuhause arbeiten, wenn sie in Quarantäne sind?

Solange Sie nicht arbeitsunfähig geschrieben sind, ja. Zumindest gilt das für alle, die die Möglichkeit dazu haben, das gebietet die Treuepflicht zur Arbeitgeberin.

Geänderte Prozesse im Notbetrieb

Können Rechnungen auch digital beim Dezernat HF eingereicht werden? (NEU)

Für die Dauer des Pandemieplans der Universität ist es ab dem 30. März den UdS-Angehörigen (Professoren, Dekanate, Sekretariate, Einrichtungen, Verwaltung) möglich, dem Dezernat Haushalt und Finanzen vorab Rechnungen digital zukommen zu lassen.

Rechnungen müssen an die Funktionsadresse rechnungen(at)univw.uni-saarland.de geschickt werden. Dabei ist unbedingt erforderlich, dass bereits auf der Rechnung (d.h. in der pdf-Datei) vom Einreichenden eine Kontierung hinterlegt wird und diese sachlich richtig gezeichnet wird (Anleitung hier). Bitte lassen Sie dem Dezernat Haushalt und Finanzen die Originalrechnung nachgelagert per Hauspost zukommen.

Wichtig: Eine E-Mail darf nur eine Rechnung als pdf-Datei enthalten, die Bearbeitung der Rechnung als E-Mail-Text ist nicht möglich. Bei Bewirtungsrechnungen teilen Sie bitte bei jeder Rechnung zu einer Veranstaltung den Anlass mit und senden bitte Teilnehmerliste und Programm mit. Bitte beachten Sie, dass von Ihnen nur entsprechend vorbereitete Rechnungen bearbeitet werden können. Sofern die genannten Anforderungen nicht erfüllt sind, wird die Rechnung zurückgeschickt.

Diese Regelung gilt nur für Mitglieder der Universität des Saarlandes.

Bitte beachten Sie, dass auch das  Dezernat Haushalt und Finanzen aufgrund der aktuellen Situation im Notbetrieb arbeitet und bei der Bearbeitung von Rechnungen, Erstattungsanträgen, Abrechnungsgutschriften sowie Beihilfe mit Verzögerungen zu rechnen ist. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bedanken sich im Voraus für Ihr Verständnis.

Wo bekomme ich eine Arbeitgeberbescheinigung im Fall von Ausgangsbeschränkungen? (NEU)

(aktualisiert 21.03.20, 17:49 Uhr)
Folgende Information hat das Personaldezernat am 21. März per Mail verschickt:

Liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Universität des Saarlandes,

wie Sie mitbekommen haben, hat die Landesregierung zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus ab dem 21.03.2020 eine Ausgangsbeschränkung beschlossen. Damit dürfen Sie ihr Zuhause nur noch im Rahmen der Ausnahmeregelungen verlassen. Als ein Ausnahmetatbestand gilt, wenn im Rahmen des eingerichteten Notbetriebs Ihrer Arbeitgeberin Ihre Anwesenheit vor Ort erforderlich ist. Da uns bislang unterschiedliche Aussagen vorliegen, ob hierzu eine Arbeitgeberbescheinigung notwendig ist, haben wir ein entsprechendes Dokument schon mal vorbereitet. Dies kann bei eventuellen Kontrollen unter Mitführung Ihres Personalausweises vorgezeigt werden. Aufgrund der Menge und des Zeitdrucks haben wir zwei unterschiedliche Verfahren für den Campus Homburg und den Campus Saarbrücken anwenden müssen.

Da uns für den Campus Homburg bereits zum jetzigen Zeitpunkt entsprechende Listen mit den vor Ort erforderlichen Personen vorliegen und auch dort die Notwendigkeit einer sofortigen Umsetzung zur Gewährleistung der medizinischen Versorgung der Kranken notwendig ist, haben wir für diesen Bereich individuelle Bescheinigungen erstellt. Diese werden den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern am Campus Homburg in einer gesonderten Email einzelnd zugeschickt. Bitte drucken Sie diese aus und ergänzen Sie Ihr Geburtsdatum sowie Ihre Personalausweisnummer. Sollten Sie im Notbetrieb arbeiten und keine Bescheinigung von uns erhalten haben, gehen Sie bitte auf Ihre/n Vorgesetzte/n zu. Diese/r soll mit dem Dekanat in Homburg, Frau Freidinger, die Situation klären. Frau Freidinger wird uns dann eine entsprechende Rückmeldung geben.

Für den Campus Saarbrücken senden wir eine Vorlage für eine Arbeitgeberbescheinigung an alle Bereichsleitungen (Dekanate, Dezernate, Zentrale Einrichtungen, etc.). Soweit Ihre Anwesenheit vor Ort im Notbetrieb erforderlich ist, erhalten Sie eine entsprechende Arbeitgeberbescheinigung durch Ihre Bereichsleitung. Bitte ergänzen Sie auf der Bescheinigung Ihr Geburtsdatum sowie Ihre Personalausweisnummer. Führen Sie die Bescheinigung und Ihren Personalausweis bitte immer mit sich, wenn Sie sich auf dem Weg zu Ihrer Arbeitsstelle befinden.

Wir möchten uns an dieser Stelle für Ihre Unterstützung bedanken und hoffen, dass wir die Krise gemeinsam gesund bewältigen.

Herzliche Grüße und bleiben Sie gesund!

Ihr Dezernat Personal

Wie ist mit Urlaub in der Krisenzeit umzugehen? (NEU)

Ein bereits genehmigter Urlaub ist auch in der Krisenzeit zu nehmen, es sei denn die Mitarbeiterin oder der Mitarbeiter ist nach dem Pandemieplan der Universität in den Notbetrieb eingebunden und kann nicht vertreten werden. Darüberhinausgehende Ausnahmefälle müssen über die Vorgesetzte oder den Vorgesetzten beim Dezernat Personal beantragt werden.

Der Notbetrieb an der Universität führt derzeit nicht dazu, dass die Beschäftigten Erholungsurlaub nehmen müssen. Der Urlaubsanspruch bleibt unberührt. Jedoch werden insbesondere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die nicht in den Notbetrieb eingebunden sind und über Resturlaub aus dem Jahr 2019 verfügen, gebeten, diesen möglichst in der Krisenzeit zu nehmen. Gleiches gilt für den Abbau von Überstunden.

Wie kann ich das medizinische System während der Pandemie unterstützen? (NEU)

Wie bereits im Schreiben des Präsidenten angekündigt, unterstützt die Universität des Saarlandes den Einsatz von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern als Helferinnen und Helfer des Universitätsklinikums oder anderer Gesundheitseinrichtung in der Bewältigung der Krisensituation.

Zur Unterstützung des Universitätsklinikums des Saarlandes können Sie sich über folgenden Link als Helferin oder Helfer anmelden: https://forms.gle/q2VgqdVUERdcaXX86 Hier wird mit einem kurzen Fragebogen geklärt, welche Unterstützung Sie leisten können und wie Sie erreichbar sind.

(Ergänzt am 1. April): Auch das Klinikum Saarbrücken auf dem Winterberg sucht dringend Helfer, nicht nur aus dem medizinischen Bereich. Interessierte Studierende finden in diesem Aufruf (pdf)  weitere Informationen. Auch andere Interessierte können sich per Mail mit persönlichen Angaben wie Name, Vorname, telefonische Erreichbarkeit und beruflichen Hintergrund melden: winterberghelfer(at)klinikum-saarbruecken.de

Darüber hinaus finden Sie hier den Aufruf des Ministeriums für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie: https://www.saarland.de/254853.htm

Eine Unterstützung über eine ehrenamtliche Tätigkeit oder eine Nebentätigkeit hinaus ist für Personen, die in den Notbetrieb der Universität eingebunden sind, nicht möglich. Nicht in den Notbetrieb eingebundene Mitarbeitende hingegen können gegebenenfalls, bei Weiterzahlung des Entgelts, von ihren Verpflichtungen gegenüber der Universität in einem mit der oder dem Vorgesetzten abgesprochenen Umfang und Zeitraum freigestellt werden, um Unterstützungsleistungen im Rahmen der Pandemiebekämpfung wahrzunehmen. Die Freistellung kann nur auf Basis von Angaben zu Art und Umfang der Unterstützung erfolgen. Eine Freistellung ist somit nur unter folgenden Rahmenbedingungen möglich:

  • Der Mitarbeiter oder die Mitarbeiterin ist nicht im Rahmen des Pandemieplans zur Aufrechterhaltung wichtiger Funktionen vor Ort an der Universität des Saarlandes erforderlich.
  • Der Mitarbeiter oder die Mitarbeiterin erledigt weiterhin wie mit der oder dem Vorgesetzten vereinbart, die im Homeoffice möglichen Tätigkeiten im Rahmen des bestehenden Arbeitsvertrages.
  • Der oder die direkte Vorgesetzte hat dem Anliegen des Mitarbeitenden zugestimmt.
  • Es wird von dem oder der direkten Vorgesetzten gegenüber dem Mitarbeitenden klargestellt und von diesem bestätigt, dass er sein Engagement im Rahmen der Bewältigung der Pandemie als Freizeitbeschäftigung oder Nebentätigkeit wahrnimmt und keine Haftungsverpflichtung der Universität des Saarlandes gegeben ist.
  • Ein Versicherungsschutz über die Universität des Saarlandes besteht während der Ausübung dieser Tätigkeiten nicht.
  • Ehrenamtliche Tätigkeiten sind in der Regel unfallversichert wie der Spitzenverband der gewerblichen Berufsgenossenschaften und der Unfallkassen, die DGUV, in einer aktuellen Pressemitteilung erläutert.
Wie wird der Notbetrieb der Gebäude sichergestellt?

Die Liegenschaften und alle Gebäude werden analog der Betriebsruhe zwischen den Feiertagen versorgt und betrieben. Fernwärme, Strom und Wasser stehen normal zur Verfügung und für die Trinkwasserhygiene wird ebenfalls gesorgt. Die gebäudetechnischen Anlagen werden auf den reduzierten Betrieb angepasst.

Diese Aufgaben werden vom Facility Management organisiert und durchgeführt. Die Mitarbeiter vom Facility Management und vom Reinigungsdienst ZB sind in Teams unterteilt, die zu unterschiedlichen Zeiten in den Gebäuden ihren Betriebsaufgaben nachgehen.

Stellen Mitarbeiter der Notbesetzung (Institute, Einrichtungen etc.) eine Störung fest, sollen diese umgehend der Störmeldezentrale (Erreichbarkeit 24 Stunden unter 0681/302-2242) mitgeteilt werden. Die Mitarbeiter vom Facility Management werden sich direkt dem Problem annehmen, um größere Schäden abzuwenden.

Bei der Beseitigung von Störungen achtet das Team des Facility Managements auf die Einhaltung aller relevanten Sicherheitsvorkehrungen bzw. stimmt diese mit den genannten Ansprechpartnern ab.

Um das leisten zu können, sollten nur die technischen Geräte und Anlagen der Forschung in Betrieb bleiben, für die ein Herunterfahren unverhältnismäßig ist. Jedes angeschlossene, sich in Betrieb befindliche Gerät/Anlage kann eine Gefahrenquelle darstellen.

Weitere Informationen und Kontaktdaten finden Sie im Pandemie-Plan der Universität, der allen Uni-Beschäftigten per Mail auf den persönlichen Account zugestellt wurde.

Wie wird die Post verteilt und wann ist die Poststelle geöffnet?

Die Öffnungszeiten der Poststelle auf dem Saarbrücker Campus werden eingeschränkt auf Montag bis Freitag von 10 bis 12 Uhr. In diesem Zeitraum kann Post in der Poststelle nach vorheriger telefonischer Anmeldung abgeholt und abgegeben werden (0681-302-3020). Es erfolgt keine persönliche Annahme von DHL-Express-Sendungen, Einschreiben, Einschreiben mit Rückschein oder Paketen. Beratungen erfolgen nur noch per Telefon.

Eine Auslieferung und Abholung der Post in die einzelnen Gebäude auf dem Campus erfolgt nicht. An den Standort Meerwiesertalweg wird die Post täglich zugestellt, auf den Campus Dudweiler und den Campus Homburg nur noch mittwochs. Die Post für die Juristen der Verwaltung (Gerichtspost, Rechtsanwaltsschreiben) wird an das Dezernat Personal gesendet und von dort aus weiterbearbeitet. Die Post für die Villa Europa und das Fraunhofer Sulzbach wird über externe Dienstleister zugesendet. Die Post für das ZeMA kann nach vorheriger telefonischer Anmeldung in der Poststelle abgeholt und abgegeben werden.

Während des Notbetriebs empfiehlt sich ein digitaler Versand. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Poststelle übernehmen jedoch keine zentralen Scandienste. Die Arbeit der Poststelle ist abhängig von mehreren Postdienstleistern. Sollten diese ihre Dienste teilweise oder vollständig einstellen, ist der Postverkehr nicht mehr gewährleistet.

Speziell zu Paketen:
Die zentrale Poststelle der Universität nimmt ausschließlich Pakete vom Vertagspartner DHL an. DHL wird die Pakete für die Universität im Notbetrieb zentral an die Poststelle liefern. Der Empfang von Paketen anderer Dienstleister (UPS, DPD, Hermes, Fedex etc.) ist durch den Empfänger abzustimmen. Es ist sicherzustellen, dass die Post/das Paket auch durch den Empfänger oder einen Vertreter vor Ort angenommen werden kann. Der Versand von Paketen ist auszusetzen bzw. auf nur im Notbetrieb erforderlichen Versand zu beschränken. 

Wie haben sich die Abläufe im Personal-Dezernat geändert?

In Abstimmung mit der Hochschulleitung hält das Personal-Dezernat folgende Service-Angebote prioritär aufrecht: Die Lohnabrechnung und -auszahlung sowie die Weiterbeschäftigung von befristet beschäftigtem Personal. Damit die genannten Dienste auch in Telehomearbeit erledigt werden können, müssen die gewohnten Prozesse teilweise an die geänderten Gegebenheiten angepasst werden. Bitte beachten Sie die geänderten Abläufe:

  • Weiterbeschäftigung von befristet beschäftigtem Personal: Weiterbeschäftigungen, sowohl im wissenschaftlichen als auch nichtwissenschaftlichen Bereich sind bitte ab sofort über den Dienstweg, d.h. über die Dekanate/Dezernate/Leiter der Zentralen Einrichtungen per Mail (ohne Unterschrift) mit digitalen Einstellungsauftrag, zu beantragen. Bitte nutzen Sie hierfür folgende Email-Adresse: personal(at)uni-saarland.de
     
  • Neueinstellungen: Über die Bearbeitung von neuen Einstellungen sowie von Aufträgen für Neueinstellungen, die bereits im Verfahren sind, wird individuell nach Notwendigkeit entschieden. Prioritär sind dabei Einstellungen, bei denen zukünftige Mitarbeitende beim alten Arbeitgeber bereits kündigen mussten, sowie solche, die unmittelbar mit Drittmittelprojekten zusammenhängen und nicht aufschiebbar sind. Verfahren wird hier wie bei der Weiterbeschäftigung.
     
  • Arbeitsverträge: Nach Prüfung der Finanzierung und arbeitsrechtlichen Voraussetzungen sowie der Einbindung der Personalräte/Gleichstellungsbeauftragten werden die neuen Arbeitsverträge dann über den Postweg direkt an die Beschäftigten, d.h. nicht mehr über den Vorgesetzten, gesandt. Diese müssen ihre unterzeichneten Arbeitsverträge dann wiederum über den Postweg zum Dezernat Personal zurückschicken, um eine Fortführung des Entgelts sicherzustellen.
     
  • Dienstantrittsmeldung: Es gilt zu beachten, dass die Dienstantrittsmeldung per Papier bis auf weiteres entfällt. Dennoch ist es unabdingbar, dass von der/dem Vorgesetzten Meldung per Email ergeht, dass der Dienst des Mitarbeitenden (auch im Home Office) angetreten wurde. Bitte richten Sie diese Meldung dann ebenfalls an die Email-Adresse: personal(at)uni-saarland.de 
    Nur so ist eine ordnungsgemäße Lohnabrechnung – auch im Notbetrieb – möglich.

Bitte beachten Sie bei allen Emails, dass in der Betreffzeile Ihrer Email jeweils der Grund (z.B. Weiterbeschäftigung, Dienstantritt, Arbeitsvertrag) und der Name des Mitarbeitenden erwähnt wird. Der Postweg ist also möglichst zu vermeiden. Dies gilt auch für Krankmeldungen oder Urlaubsanträge, die im besten Fall per Mail an unser Dezernat gesendet werden sollten. Bitte beachten Sie, dass Urlaubsanträge weiterhin über den Dienstweg (Einbindung der/des Vorgesetzten) erfolgen müssen und eine Krankheit auch nach wie vor der/dem Vorgesetzten gemeldet werden muss.

Außerdem  weist das Personal-Dezernat darauf hin, dass Lohnzettel für die Dauer des Notbetriebs nicht ausgedruckt und versandt werden. Nach Beendigung der Krise, erhalten Sie alle noch ausstehenden Lohnzettel.

Sollten Sie aufgrund einer angeordneten häuslichen Quarantäne nicht arbeiten können, sollten Sie dem Personal-Dezernat eine kurze Meldung bezüglich der Dauer geben. Sollten Sie für den Notbetrieb der Universität in den Räumlichkeiten an den Standorten der Universität eingesetzt sein, bitten wir Sie zudem uns auch über eine notwendige 14tägige Absenz (z.B. wegen Kontakt zu einer infizierten Person) zu informieren.

Weitere Informationen zum Notbetrieb hier auf der Webseite des Dezernats Personal.

 

Wie erhalte ich ausnahmsweisen Zugang zur Forschungsinfrastruktur?

Damit im Notbetrieb auch wirklich nur die allernötigsten Tätigkeiten vor Ort verrichtet werden, werden Uni-Beschäftigte gebeten, die Hinweise zur Beantragung des ausnahmsweisen Zugangs zur Forschungsinfrastruktur zu beachten

Grundsätzlich ist während des Notbetriebs der Universität ein Zugang zur Forschungsinfrastruktur (Büros, Labors, Geräte etc.) nicht gestattet. In absoluten Ausnahmefällen kann in Fällen „kritischer Forschungstätigkeiten“ eine Ausnahme von diesem Verbot gestattet werden. Als „kritische Forschungstätigkeiten“ werden definiert: Tätigkeiten, die mit der Forschung der aktuellen Coronavirus-Pandemie und der klinisch relevanten Diagnostik zu tun haben. Des Weiteren solche, die langfristig schwer zu reorganisieren sind, deren Unterbrechung zum Verlust wesentlicher, empfindlicher Daten oder zur starken Beeinträchtigung besonders komplexer wissenschaftlicher und auch klinischer Studien führen würde.

Das Antragsformular für ausnahmsweisen Zugangs zur Forschungsinfrastruktur ist auf der Webseite des Dezernats Forschung und Technologietransfer zu finden: https://www.uni-saarland.de/dezernat/ft.html

Was muss ich bei den für den Notbetrieb erforderlichen Beschaffungen beachten?

Das Dezernat Zentrale Beschaffung und Dienste gibt auf seiner Webseite aktuelle Hinweise, was bei den für den Notbetrieb erforderlichen Beschaffungen zu beachten ist. Auch auf das Thema Ausschreibungen wird dort eingegangen.

Welche Informationen und Kontaktdaten finde ich im Pandemie-Plan?

Der Pandemie-Plan der Universität wurde am 19. März an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Universität per Mail verschickt. Dieser Plan enthält auch die Notfallpläne der übergeordneten Bereiche innerhalb der Universität. Alle weiteren Bereiche haben eigene Notfallpläne erstellt. Der Pandemieplan soll nach und nach weiter angepasst werde, wenn sich die geltenden Rahmenbedingungen für die Universität erneut ändern. Falls Uni-Beschäftigte den Pandemieplan nicht über ihren persönlichen Mail-Account erhalten haben, sollten diese eine Mail schicken an: krisenstab(at)uni-saarland.de

Der uni-interne Pandemieplan enthält eine Vielzahl nützlicher Hinweise zur Aufrechterhaltung der Kernaufgaben und -prozesse in den Fakultäten, der Universitätsverwaltung und den zentralen Einrichtungen. Ebenfalls sind in dem Dokument die im Notdienst zuständigen Ansprechpartner der einzelnen Bereiche mit ihren Kontaktdaten aufgeführt. Wenn Uni-Beschäftigte bestimmte Anliegen haben und sich fragen, wen sie dazu kontaktieren können, sollten sie sich zuerst anhand des Pandemieplans orientieren.

Zu den wichtigen Aufgaben der Uni-Verwaltung während des Notbetriebs, die der Pandemie-Plan regelt, zählen der Gebäudebetrieb und die Gebäudesicherung, die Betreuung von laufenden Baustellen, die Lohnabrechnung und -auszahlung, die Weiterbeschäftigung von befristet beschäftigtem Personal, die Bearbeitung des Post- und Mailverkehrs, der Zahlungsverkehr, unaufschiebbare Drittmittelangelegenheiten zur Einhaltung von Meilensteinen in der Forschung, nicht aufschiebbare Rechtsangelegenheiten wie Gerichtsfristen, für den Notbetrieb erforderliche Beschaffungen sowie Reinigungsarbeiten.

Zu den wesentlichen Aufgaben im Bereich von Lehre und Studium, die auch im Notbetrieb fortgeführt werden, zählen unter anderem die Zulassung und Immatrikulation von Studierenden sowie die Beratung und Information von Studieninteressierten und Studierenden. Auch der IT-Notfallbetrieb, die Klärung von konkreten Grundsatzfragen zur Bewältigung der Krise, die Durchführung wichtiger Besprechungen vor allem des Präsidiums sowie die Erreichbarkeit für die Medien sind sichergestellt.

Nicht zwingend für den Notbetrieb erforderliche Aufgaben werden - soweit möglich aus dem Homeoffice - weiter bearbeitet. Hierzu gab es eine Dienstanweisung  an alle Uni-Beschäftigten. Alle wichtigen Servicestellen der Universität sind per Mail oder telefonisch zu erreichen. Weitergehende Informationen finden Sie auf den jeweiligen Webseiten.

Über welche Mailadresse erhalte ich aktuelle Mitteilungen zum Notbetrieb?

Aktuelle Mitteilungen der Hochschulleitung und des Krisenstabes zum Notbetrieb werden zeitnah als Massen-E-Mails an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Universität sowie themenbezogen auch an alle Studierenden verschickt.

In beiden Fällen erfolgt die Zustellung der E-Mail ausschließlich in das persönliche, dienstliche Postfach (Mitarbeiter-Postfach oder aber Studierendenpostfach, beides bereitgestellt vom HIZ).

Etwaige Funktionsadressen, nachgelagerte E-Mailadressen in Fakultätshoheit oder auch UKS-Adressen etc. bleiben hierbei unberücksichtigt! Es können auch keine anderen, neuen Adressen auf den Verteiler aufgenommen werden. Anfragen diesbezüglich werden nicht bearbeitet werden.

Stellen Sie daher unbedingt sicher, dass Sie Zugang zu den zur Verfügung gestellten Postfächern haben. Rufen Sie diese entweder ab oder aber richten Sie sich eine Weiterleitung auf einen von Ihnen abgerufenes Postfach ein.

Hinweise zur Nutzung des E-Mailsystems finden Sie auf folgender Webseite. In der rechten Spalte finden Sie die Informationen zur Weiterleitung von E-Mails: https://www.hiz-saarland.de/dienste/email

Wo finde ich die Dienstanweisung für Mitglieder der Universität zum Notbetrieb?

Wegen der aktuellen Ausbreitung des Coronavirus hat die Universität über Maßnahmen entschieden, zu denen alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf Basis der folgenden Dienstanweisung angewiesen wurden. Die angeordneten Maßnahmen sind zwingend zu beachten, insbesondere vor dem Hintergrund der Allgemeinverfügung des Land zur Schließung des Hochschulbetriebs vom 18. März und der Weiterführung im Sinne eines Notbetriebs entsprechend dem Pandemieplan.

Hier finden Sie die Dienstanweisung aus Anlass der aktuellen Krisensituation  (als pdf)

Click here for the english version and the service instructions of the President of the University (as pdf)

Cliquez ici pour consulter les Instructions pour les membres de l'Université de la Sarre face à la crise actuelle du coronavirus (en format pdf)

Lehre und Studium

Wie ist im Notbetrieb mit Lehrveranstaltungen und Prüfungen umzugehen?

Das Dezernat Lehre und Studium gibt Hinweise, wie im Rahmen der Pandemievorbeugung mit Lehrveranstaltungen und Prüfungen umgegangen werden soll. Dabei geht es auch um Fristverlängerungen, um das Nachholen von Prüfungen, die Fortschrittskontrolle sowie um Promotions- und Habilitationsverfahren. Zudem werden digitale Prüfungsleistungen behandelt und Hinweise zum E-Learning gegeben.

Beachten Sie dafür die laufend aktualisierten Informationen und Dokumente auf dieser  Webseite des Dezernats Lehre für Studium.

 

 

Wo erhalten ich Informationen über E-Learning-Methoden als Vorbereitung auf das Sommersemester?

Das Präsidium empfiehlt allen Dozentinnen und Dozenten sich mit den Möglichkeiten der Lernplattform Moodle  vertraut zu machen.

Auf der Projektseite zur  "Digitalisierung in der Lehre"  finden Sie zudem Anleitungen, wie man Kurzvideos mit Powerpoint erstellen kann, Tafelaufschriebe digitalisiert und anspruchsvollere Aufzeichnungstools für Online-Vorlesungen einsetzen kann.

Wo gibt es Informationen zu Lehramtsprüfungen und Schulpraktika?

Das Zentrum für Lehrerbildung an der Universität des Saarlandes informiert auf folgender Internetseite,  wie nach Einstellung des Präsenzbetriebs an der Universität und den Schulen mit diesem Thema umzugehen ist.

Wo finde ich Informationen, wenn ich internationale Studierende betreue?

Das International Office der Universität hat auf der folgenden Notfall-Webseite Empfehlungen für internationale Studierende, Austauschstudierende und Freemover  zusammengestellt. Für Studierende der Saar-Universität, die sich noch im Ausland befinden oder vorhaben, ins Ausland zu gehen, gibt es aktuelle Kriseninformationen auf dieser Notfall-Seite des International Office.

Reisen und Veranstaltungen

Wie gehe ich mit anstehenden Dienstreisen um?

Für alle Mitglieder der Universität gilt ab sofort (Stand 12.03.2020) ein generelles Dienstreiseverbot, das sich auf jegliche Dienstreisen/Fort- und Weiterbildungen, Kongressteilnahmen etc. im In- und Ausland bis auf Weiteres bezieht. Davon ausgenommen sind Dienstreisen innerhalb des Saarlandes im Zusammenhang mit Dienstgeschäften bei Ministerien, Ämtern etc. sowie die Wahrnehmung von dringenden, unaufschiebbaren Terminen innerhalb des Saarlandes.

Lehrende und Studierende der Universität, die studienbezogene Reisen, Exkursionen etc. geplant haben oder für das kommende Semester planen, müssen die Reise bis auf weiteres verschieben.

Unmittelbare Kosten, die bereits entstanden sind oder durch die Absage entstehen (Stornokosten), können über die Finanzstellen abgerechnet werden.

Was muss ich bei Veranstaltungen außerhalb des Lehrbetriebs beachten?

Sämtliche Veranstaltungen außerhalb des Lehrbetriebs sind abzusagen, sofern diese nicht für den Notbetrieb erforderlich sind. Alternative Formate für die Durchführung der Veranstaltung bzw. Sitzung sollten in Betracht gezogen werden, wie z.B. Telefon- oder Videokonferenz, etc., dazu werden aktuelle weitere Handreichungen erstellt, bis auf Weiteres können Dienste vom DFN  oder anderer kommerzieller Anbieter genutzt werden.

http://www.hiz-saarland.de/dienste/webkonferenz

Medizinische Fragen

Telefonische Corona-Sprechstunde für Uni-Beschäftigte und Studierende

Das Sportmedizinische Institut und der Betriebsärztliche Dienst der Universität des Saarlandes haben eine telefonische Corona-Sprechstunde für Universitätsangehörige eingerichtet. Uni-Beschäftigte und Studierende können dort Fragen rund um Coronavirus-Infektionen stellen: Tel. 0681/302-70400, Montag bis Donnerstag 8:00-16:30 Uhr, Freitag bis 15:30 Uhr.

Medizinische Fragen können zudem auch weiterhin per Mail gestellt werden: krisenstab(at)uni-saarland.de

 

 

 

Wo finde ich psychologische Hilfe? Notfall-Hotline der Universitätsambulanz

Die Coronavirus-Pandemie ruft bei vielen Menschen Angst- und Unruhezustände, Schlafprobleme und niedergeschlagene Stimmung hervor. Bei Menschen, die bereits psychisch belastet sind, verstärken sich vielfach die Symptome. Um Menschen, die aufgrund der aktuellen Situation belastet sind, beizustehen, haben die psychotherapeutische Universitätsambulanz und das Weiterbildungsinstitut für Psychotherapie Saarbrücken an der Universität eine unentgeltliche Notfall-Hotline eingerichtet.

Diese ist für Personen gedacht, die durch die aktuelle Situation psychisch belastet sind und ein kurzfristiges  Klärungsgespräch brauchen, in dem gegebenenfalls weitere sinnvolle Interventionen geplant werden. Auch können sich Personen melden, die bereits in ambulanter Psychotherapie sind, aber aufgrund landesweiter Einschränkungen (häusliche Quarantäne, Schließung des Praxisbetriebes etc.) im Rahmen der Corona-Pandemieaktuell keinen Zugang zu dieser haben.

Die Hotline (0681 302-71021) ist ab 26. März täglich zwischen 13 und 16 Uhr erreichbar. Im persönlichen Gespräch wird entschieden, ob eine sofortige telefonische Beratung zur Entlastung ausreichend ist oder ob weitere Kontakte sinnvoll wären. Die Art der Kontakte (Telefonat, persönliches Gespräch in den Räumlichkeiten der Ambulanzen oder Videosprechstunde) sowie deren Umfang werden individuell mit den Betroffenen je nach persönlicher Lage abgestimmt.

Weitere Informationen: Psychotherapeutische Universitätsambulanz

 

 

Wie kann ich mich vor dem Coronavirus schützen?

Aktuell geht es vor allem darum, die Ausbreitung des Virus so gut es geht einzudämmen. Dazu sollten Beschäftigte und Studierende insbesondere auf eine gute Händehygiene, ausreichend Abstand zu Erkrankten sowie auf die übliche Husten- und Nies-Etikette achten. Zu folgenden Maßnahmen wird geraten:

  1. Regelmäßig und gründlich Hände waschen und möglichst wenig ins Gesicht fassen.
  2. Zur Begrüßung auf Händeschütteln und Umarmungen verzichten.
  3. Der Abstand zu Krankheitsverdächtigen oder Erkrankten sollte ca. 1-2 Meter betragen. Darauf sollten selbstverständlich auch Infizierte und Erkrankte achten.
  4. Soweit es geht, Türklinken, Handgriffe und Haltestangen etwa in Bussen und Zügen nicht anfassen
  5. Räume sollten regelmäßig gut gelüftet werden. Die sogenannte Husten- und Nies-Etikette sollte eingehalten werden:
    • Beim Husten oder Niesen mindestens einen Meter Abstand von anderen Menschen halten und sich wegdrehen.
    • Am besten ein Einwegtaschentuch benutzen - nur einmal verwenden und anschließend in einem Mülleimer mit Deckel entsorgen. Wird ein Stofftaschentuch benutzt, sollte dies anschließend bei 60°C gewaschen werden.
    • Nach dem Naseputzen, Niesen oder Husten gründlich die Hände waschen.
    • Ist kein Taschentuch griffbereit, kann in die Armbeuge geniest werden.
Wie kann man sich anstecken?

Menschen können sich gegenseitig anstecken. Der Hauptübertragungsweg ist die Tröpfcheninfektion (direkt über die Atemwege oder indirekt über die Hände, die mit Schleimhäuten in Verbindung gebracht werden). Aber auch sogenannte Schmierinfektionen können als Ansteckungsweg nicht ausgeschlossen werden. Dabei werden Erreger über eine Kette von Berührungen weitergereicht.

Eine Infektion über importierte Waren ist sehr unwahrscheinlich, da im Vorfeld eine Kontamination –  also Besiedelung mit Erregern – stattgefunden haben müsste und dann das Virus nach dem weiten Transportweg noch aktiv sein müsste. Ob das neuartige Coronavirus in flüssigem oder getrocknetem Material mehrere Tage überleben kann, ist aktuell noch unbekannt. Aber es liegen noch keine Fälle vor, in denen das geschehen ist.

 

Wie groß ist die Gefahr im Vergleich zu anderen Infektionskrankheiten?

Die Symptome bei einer Infektion mit dem Coronavirus sind Husten und – allerdings nicht in allen Fällen – Fieber. Im schlimmsten Fall könne es auch zu einer Lungenentzündung kommen. Ungefähr ein Viertel aller Fälle verläuft laut Weltgesundheitsorganisation sehr schwer. Bei den Todesfällen in China infolge der Infektion mit dem Erreger 2019-nCoV handelt es sich vor allem um ältere Menschen mit teils schweren Vorerkrankungen.

In den meisten Fällen werden die Infizierten wieder gesund. Die Behandlung verläuft so wie bei anderen Atemwegserkrankungen. Eine spezifische, das heißt gegen das neuartige Coronavirus selbst gerichtete Therapie steht derzeit nicht zur Verfügung, so die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. Experten gehen davon aus, dass das Coronavirus nicht so ansteckend ist wie beispielsweise Influenza (Grippe) oder Masern. Nach bisherigen Erkenntnissen ist das Virus auch weniger ansteckend als der SARS-Erreger. Da die Datenlage laut Bundesgesundheitsministerium noch unzureichend ist, gibt es bisher nur Einschätzungen von Fachleuten.

Warum gibt es noch keinen Impfstoff?

Weltweit wird an einem Impfstoff gegen das Coronavirus geforscht – doch das braucht seine Zeit. Weltweit wird an einem Impfstoff gegen das Coronavirus geforscht – doch das braucht seine Zeit.

Wie kann ich andere schützen?

Generell werden die Maßnahmen empfohlen, die grundsätzlich bei ansteckenden Krankheiten ratsam sind. So sollten akut Erkrankte zu Hause bleiben, um sich auszukurieren, damit das Virus nicht weiterverbreitet wird. Dies gilt auch für enge Kontaktpersonen von Personen mit nachgewiesener Infektion. Ansonsten siehe den Punkt „Wie kann ich mich vor dem Coronavirus schützen?“.

Sind Gesichtsmasken sinnvoll?

Der Nutzen von Gesichtsschutzmasken zum Selbstschutz ist umstritten. Diese sollten Infizierte bzw. Erkrankte tragen, um das Übertragungsrisiko auf Mitmenschen zu mindern. Entscheidend sind das Material und der korrekte Sitz der Maske. Es gibt keine hinreichende Evidenz, dass das Tragen eines Mundschutzes einen Gesunden vor einer Infektion schützt.

Wer sich an Nähaktionen für Atemschutzmasken beteiligen möchte, findet hier weitere Informationen: Selbstgenähte Behelfsmasken für Mund und Nase haben einen Nutzen

Aktuelle Informationen zum Notbetrieb sowie der Coronakrise

Aktuelle Meldungen finden Sie unter Neuigkeiten für Uni-Beschäftigte auf dem Beschäftigtenportal der Universität.

Auf der Sonderseite zum Coronavirus wird zudem ein Überblick über den universitären Notbetrieb gegeben und es werden Antworten auf häufige Fragen (FAQs) von Studierenden sowie eine Linkliste mit Informationseiten und Newsticker zur Coronakrise bereitgestellt.