Häufige Fragen (FAQ) für Studierende

Lehre und Studium

Wie lange wird der Präsenzbetrieb in Lehre und Studium ausgesetzt?

Der Präsenzbetrieb in Lehre und Studium wird bis auf Weiteres ausgesetzt, um der weiteren Ausbreitung des Coronavirus entgegenzuwirken. Am 4. Mai beginnen die Lehrveranstaltungen des Sommersemesters 2020, in der Regel als E-Learning-Angebot. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter: www.uni-saarland.de/sommersemester2020

Auf Grund der durch das Präsidium beschlossenen Regelungen dürfen Studierende den Campus bis zum 24. April 2020 nicht betreten. Für studentische Angestellte gelten zudem die dienstlichen Regelungen (siehe FAQs für Beschäftigte).

Wann beginnen die Lehr- und Studienveranstaltungen im Sommersemester 2020?

Der Vorlesungsbeginn im Sommersemester 2020 wird vom 6. April auf den 4. Mai 2020 verschoben, ohne dass die Vorlesungszeit nach hinten verlängert wird. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter: www.uni-saarland.de/sommersemester2020

 

Wie erreiche ich die Servicestellen der Universität während des Notbetriebs?

Die Arbeitsfähigkeit im Notbetrieb wird sichergestellt auf Basis des Pandemieplans der Universität. Alle wichtigen Aufgaben im Notbetrieb werden von der Verwaltung vor Ort oder aus dem Home Office heraus fortgeführt. Per Mail oder telefonisch sind alle wichtigen Servicestellen weiterhin zu erreichen. Die Gebäude auf dem Campus hingegen sind geschlossen und nur für Personen zugänglich, die den Notbetrieb sicherstellen.

Zu den wichtigen Aufgaben der Uni-Verwaltung im Bereich von Lehre und Studium während des Notbetriebs zählen unter anderem die Zulassung und Immatrikulation von Studierenden  sowie die Beratung und Information von Studieninteressierten und Studierenden.

Alle wichtigen Fragen rund um die aktuelle Notfallsituation werden dafür hier auf der Coronavirus-Webseite der Universität  beantwortet und laufend aktualisiert.

Nicht zwingend für den Notbetrieb erforderliche Aufgaben werden - soweit möglich aus dem Homeoffice - weiter bearbeitet. Hierzu gab es eine Dienstanweisung  an alle Uni-Beschäftigten. Weitergehende Informationen der einzelnen Servicestellen und Fachbereiche finden Sie auf den jeweiligen Webseiten.

Wie lange sind die Bibliotheken auf dem Uni-Campus geschlossen?

Die Bibliotheken auf dem Uni-Campus sind aufgrund der Coronavirus-Pandemie vorerst bis zum 3. Mai geschlossen. Es wird darum gebeten, möglichst auf elektronische Ressourcen zurückzugreifen. Alle Mahnabläufe sind ausgesetzt. Bereits entliehene Medien können bis auf Weiteres bei den entleihenden Personen bleiben. Durch die aktuelle Situation entstehende Säumnisgebühren entfallen, das gilt auch für die Fernleihe. Am 4. Mai wird voraussichtlich die Landes- und Universitätsbibliothek (SULB) in eingeschränktem Betrieb wieder öffnen, im Laufe des Monats Mai voraussichtlich auch einige Institutsbibliotheken. Weitere Infos dazu hier.

Weitere Informationen und Kontaktmöglichkeiten bieten die Bibliotheken auf ihren Webseiten, unter anderem hier:

Saarländische Landes- und Universitätsbibliothek (SULB)

NTNM-Bibliothek

Campusbibliothek für Informatik und Mathematik

Juristische Bibliothek (Deutsch-Europäisches Juridicum)

Wirtschaftswissenschaftliche Seminarbibliothek/ Bereichsbibliothek Empirische Humanwissenschaften

Bereichsbibliothek 1 der Philosophischen Fakultät (P)

Medizinische Abteilung der SULB (Campus Homburg)

 

Werden die Abgabefristen für Hausarbeiten, Bachelorarbeiten etc. verlängert?

Die Prüfungssekretariate sind angehalten, die Bearbeitungszeiten laufender Qualifizierungsarbeiten (wie Hausarbeiten, Bachelor-, Master, Staatsexamensarbeiten) im Umfang der Schließungsdauer zu verlängern.

Wie ist mit der Teilnahme an Pflichtveranstaltungen umzugehen?

Pflichtveranstaltungen, die eine Anwesenheit der Studierenden erfordern, finden ebenso bis zum 4. Mai 2020 nicht statt. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter: www.uni-saarland.de/sommersemester2020

Finden noch Prüfungen an der Universität statt?

Sämtliche Präsenzprüfungen werden vorläufig bis zum 24. April 2020 ausgesetzt. Dies bedeutet, es finden keinerlei Klausuren, mündliche Prüfungen oder sonstige Prüfungen vor Ort bis zum 24. April 2020 statt.

Weitere Informationen hierzu finden Sie unter: www.uni-saarland.de/sommersemester2020

Am 17. April hat die Landesregierung zudem die Verordnung zur Bekämpfung der Corona-Pandemie aktualisiert und in Paragraph 8 den Umgang mit Prüfungen geregelt.

Hilfsfonds: Wo wende ich mich hin, wenn ich durch Corona in finanziellen Nöten bin?

Aufgrund der aktuellen Krisen- und Ausnahmesituation um die Corona-Pandemie hat die Universität einen Corona-Hilfsfonds für Studierende aufgelegt. Die Universität arbeitet hierbei eng mit dem Studentenwerk im Saarland e.V. und dem AStA der Universität des Saarlandes zusammen.

Ziel dieses Hilfsfonds ist es, Studierende der Universität des Saarlandes gezielt zu unterstützen, die bedingt durch die aktuelle Corona-Pandemie (etwa durch den Verlust des Nebenjobs, Einnahmeeinbußen bei den Eltern u.a.) unverschuldet in eine finanzielle Notlage geraten sind, welche die Weiterführung ihres Studiums gefährdet. Die Unterstützung erfolgt bei erfolgreicher Antragstellung als Einmalzahlung, die in der Regel 300 Euro nicht überschreiten soll.

Unterstützt werden können Studierende, die an der Universität des Saarlandes regulär eingeschrieben sind. Voraussetzung für die Unterstützung ist, dass Sie sich nachweislich in einer nicht zu vertretenen finanziellen Notlage befinden, die die Aufnahme / Weiterführung des Studiums gefährdet. Bei der Antragstellung sind sämtliche Einkünfte (BaföG, Unterhalt etc.) anzugeben.

Der Antrag muss vollständig ausgefüllt sein und als Anlage die Immatrikulationsbescheinigung enthalten; unvollständige Anträge können nicht bearbeitet werden. Generell gilt, dass Antragstellerinnen bzw. Antragsteller, die ihre Lage transparent darlegen können, denjenigen vorgezogen werden, bei denen dies nicht der Fall ist. Es besteht kein Rechtsanspruch auf die Gewährung einer Unterstützung. Eine Unterstützung kann nur im Rahmen der verfügbaren Mittel erfolgen.

Eine Antragstellung ist nur online unter Verwendung des entsprechenden Antragsformulars möglich. Hierbei werden Sie aufgefordert, die Richtigkeit und Vollständigkeit Ihrer in dem Antrag gemachten Angaben sowie übermittelten Nachweise zu bestätigen. Wurde die Auszahlung der Summe mittels vorsätzlich oder fahrlässig gemachter falscher oder unvollständiger Angaben herbeigeführt, kann die ausgezahlte Summe ganz oder teilweise zurückgefordert werden. Die Entscheidung hierüber trifft das Präsidium der Universität des Saarlandes.

Die Universität des Saarlandes nimmt die Anträge entgegen und prüft sie auf Erfüllung der formalen Anforderungen. Anschließend werden alle Anträge von der zuständigen Auswahlkommission geprüft und bewertet. Ihre Daten werden vertraulich behandelt. Bitte beachten Sie auch den Datenschutzhinweis. Die Antragstellerinnen und Antragsteller werden von der Universität des Saarlandes oder dem Studentenwerk über die Ergebnisse per Mail informiert.

Von Rückfragen zum Stand der Bearbeitung bitten wir abzusehen. Auswahlgespräche finden nicht statt. Bitte richten Sie auch keine Anfragen zum Hilfsfonds an das Studiensekretariat / die Prüfungssekretariate der Universität des Saarlandes, an das Studentenwerk oder an sonstige Stellen. Fordern Sie bitte auch keine Gutachten von Professor*innen für den Antrag an, derartige Gutachten werden nicht in die Auswahl einbezogen.

Sollten Sie zur beschriebenen Zielgruppe des Corona-Hilfsfonds für Studierende gehören, stellen Sie Ihren Antrag im Antragszeitraum vom 09.04. bis 17.04.2020 online hier über folgenden Link:

Zum Antrag

Wirken sich die Pandemie-Regelungen auf Immatrikulation oder Studierendenstatus aus?

Wichtig: Der für den Studierendenstatus relevante Semesterbeginn verändert sich durch den verschobenen Start des Vorlesungsbetriebs auf den 4. Mai nicht. Das Sommersemester 2020 beginnt regulär am 1. April 2020.

Grundsätzlich haben eine Infektion oder die Gefahr einer Ansteckung keine Auswirkungen auf die Einschreibung der Studierenden. Durch die Schließung der Universität kann es zu Verzögerungen im Bearbeitungsablauf kommen.

 

An wen können sich internationale Studierende bei Problemen oder Fragen zur Krisenlage wenden?

Internationale Studierende können sich bei Fragen oder Notfällen per Mail oder Telefon ans Welcome Center wenden.

Universität des Saarlandes
International Office | Welcome Center
+49 681 302 71128 (alternativ +49 681 302 71122 / +49 681 302 71129)
Mail: welcome(at)uni-saarland.de

Bei akuten Notfällen wenden Sie sich bitte direkt an den Rettungsdienst oder die Polizei.

Wie unterstützt mich die Universität bei der Kinderbetreuung?

Da viele Studierende mit Kindern durch die momentane Schließung von Kitas und Schulen zusätzlich belastet sind, können sie sich ab sofort wieder Unterstützung durch die Online-Babysitting-Börse suchen. Bitte beachten Sie, dass der Zugang nur vom Campus aus oder per VPN möglich ist.

Finanzielle Unterstützung für Babysitting während Studienveranstaltungen (z.B. Online-Präsenz-Kurse) gibt es wie bisher nach Anfrage beim audit-Büro: familie(at)uni-saarland.de.

Eine zusätzliche Initiative der Stabsstelle Chancengleichheit startet im Mai 2020: das Eltern-Netzwerk der UdS verbindet Familien, die Betreuung kostenlos suchen oder anbieten können. Die Regeln und Details findet man unter  Eltern-Netzwerk.

Wo kann ich meine UdS-Card validieren lassen? Bis wann muss ich das tun?

Der AStA der Universität hat am 30. März mit den saarländischen Verkehrsbetrieben vereinbart, dass wegen der Corona-Pandemie die UdS-Semestertickets vom Wintersemester 2019/20 ausnahmsweise bis zum 31. Mai 2020 als Fahrschein im SaarVV ihre Gültigkeit behalten.

Die (Re-)Validierung von UdS-Karten, Aufdruck SaarVV Logo zur Nutzung des ÖPNV, kann auf dem Saarbrücker Campus bis auf Weiteres nur an der Validierungsstation im Campus Center erfolgen. Diese Station wird von 8:00 bis 18:00 Uhr zugänglich sein.

Auf dem Campus Homburg wird die Validierungsstation im Mensa-Gebäude von 8:00 bis 14:00 Uhr geöffnet sein. Bitte beachten Sie auch hier die allgemeinen Hygienehinweise zu Ihrem Schutz.

Eine (Re-)Validierung ist natürlich nur möglich, wenn eine Rückmeldung zum jeweiligen Semester erfolgreich durchlaufen wurde. Die Universität des Saarlandes ist bemüht, die hierfür erforderlichen Prozesse im Rahmen des Notbetriebes weiterhin aufrecht zu erhalten.

Welche Einschränkungen gelten für Praktikumsaufenthalte?

Alle für das Sommersemester 2020 geplanten Praktikumsaufenthalte im Ausland müssen verschoben werden.

Studierende, die ihr Praktikum nicht durchführen können, wenden sich an ihr zuständiges Prüfungssekretariat. Bei Schulpraktika wenden sich die Studierenden an das Zentrum für Lehrerbildung.

Was ist bei studienbezogene Reisen und Auslandsaufenthalten zu beachten?

Studierende der Universität, die studienbezogene Reisen, ein Auslandsstudium, Auslandspraktikum, Exkursionen etc. geplant haben oder für das kommende Semester planen, müssen die Reise bis auf Weiteres verschieben.

Aufgrund der außergewöhnlichen Umstände können auch verkürzte bzw. abgebrochene Auslandaufenthalte als Studienleistung grundsätzlich anerkannt werden.

Studierende, die einen Auslandsaufenthalt mit Förderung durch den DAAD (UdS mobil, Ostpartnerschaften) oder Erasmus+ durchführen und diesen abbrechen, erhalten bei einer verfrühten Rückkehr, auch bei Unterschreitung der Mindestdauer, eine Kostenerstattung. Bitte setzen Sie sich dafür mit den Koordinatorinnen / Koordinatoren im International Office in Verbindung (E-Mail outgoing(at)uni-saarland.de).

Auf Grund der Reisewarnungen des Auswärtigen Amts bittet die Universität des Saarlandes Studierende, die sich aktuell im Ausland befinden, nach Deutschland zurückzukehren.

Nach der saarländischen Landesverordnung vom 9. April soll sich jeder Reiserückkehrer aus dem Ausland für eine Zeitdauer von 14 Tagen in eine häusliche Quarantäne in der eigenen Häuslichkeit oder in einer geeigneten Unterkunft begeben. Für diese Zeit sind Besuche dritter Personen nicht gestattet: https://corona.saarland.de/DE/service/medieninfos/_documents/pm_2020-04-09-ein-rueckreisen.html  Eine Teilnahme an Präsenzveranstaltungen oder die Nutzung von Service-Angeboten auf dem Campus ist in dieser Zeit nicht möglich. 

Die Universität setzt sich weiterhin für enge internationale Beziehungen ein und wird Auslandsaufenthalte wieder ermöglichen, sobald die Reisehinweise des Auswärtigen Amtes sowie die Hinweise der Gesundheitsbehörden Auslandsreisen wieder erlauben. Unter Beachtung möglicher Reisebeschränkungen können dann mit Zustimmung der Gasteinrichtung Auslandsaufenthalte wieder aufgenommen werden.

Was bietet der Hochschulsport derzeit (virtuell) an?

Wegen der Coronavirus-Pandemie werden bis auf Weiteres die Veranstaltungen des Hochschulsports ausgesetzt. Auch das Fitnesszentrum Uni-Fit muss vorerst geschlossen bleiben. Das Hochschulsport-Team bittet stattdessen Online-Kurse an, etwa Pilates oder Yoga. Diese sind kostenlos, eine Anmeldung ist aber erforderlich. In Videos und Schaubildern werden zudem Übungen beschrieben, die man auch zuhause trainieren kann. Mehr dazu auf der Webseite des Hochschulsports .

Wo kann ich mich ehrenamtlich während der Corona-Pandemie engagieren?

Universitätspräsident Manfred Schmitt hat am 26. März einen Aufruf an alle Studierenden geschickt mit der Bitte, das Universitätsklinikum des Saarlandes und andere Gesundheitseinrichtungen bei der Bewältigung der Krisensituation zu unterstützen, damit der medizinische Betrieb aufrechterhalten werden kann.

Zur Unterstützung des Universitätsklinikums des Saarlandes können Sie sich über folgenden Link als Helferin oder Helfer anmelden: 

https://forms.gle/q2VgqdVUERdcaXX86

 Hier wird mit einem kurzen Fragebogen geklärt, welche Unterstützung Sie leisten können und wie Sie erreichbar sind. 

Auch das Klinikum Saarbrücken auf dem Winterberg sucht dringend Helfer, nicht nur aus dem medizinischen Bereich. Interessierte Studierende finden in diesem Aufruf (pdf)  weitere Informationen. Auch andere Interessierte können sich per Mail mit persönlichen Angaben wie Name, Vorname, telefonische Erreichbarkeit und beruflichen Hintergrund melden: winterberghelfer(at)klinikum-saarbruecken.de

Ein Initiative um den Studenten Demian Dietrich stellt mit 3D-Druckern Teil für Gesichtschutz-Schilde für medizinische Einrichtungen her. Dafür werden Helfer benötigt, die diese Teile zusammensetzen (Pressebericht zur Intiative). Kontakt: demian.dietrich@uni-saarland.de

Darüber hinaus finden Sie hier den Aufruf der Landesregierung für Hilfeleistungen mit Links auf weitere Initiativen.

Wer sich an Nähaktionen für Atemschutzmasken beteiligen möchte, findet hier weitere Informationen: Selbstgenähte Behelfsmasken für Mund und Nase haben einen Nutzen

 

Medizinische Fragen und psychologische Hilfe

Telefonische Corona-Sprechstunde für Uni-Beschäftigte und Studierende

Das Sportmedizinische Institut und der Betriebsärztliche Dienst der Universität des Saarlandes haben eine telefonische Corona-Sprechstunde für Universitätsangehörige eingerichtet. Uni-Beschäftigte und Studierende können dort Fragen rund um Coronavirus-Infektionen stellen: Tel. 0681/302-70400, Montag bis Donnerstag 8:00-16:30 Uhr, Freitag bis 15:30 Uhr.

Medizinische Fragen können zudem auch weiterhin per Mail gestellt werden: krisenstab(at)uni-saarland.de

 

 

 

Wo finden psychisch belastete Menschen Hilfe? Notfall-Hotline der Universitätsambulanz

Die Coronavirus-Pandemie ruft bei vielen Menschen Angst- und Unruhezustände, Schlafprobleme und niedergeschlagene Stimmung hervor. Bei Menschen, die bereits psychisch belastet sind, verstärken sich vielfach die Symptome. Um Menschen, die aufgrund der aktuellen Situation belastet sind, beizustehen, haben die psychotherapeutische Universitätsambulanz und das Weiterbildungsinstitut für Psychotherapie Saarbrücken an der Universität eine unentgeltliche Notfall-Hotline eingerichtet.

Diese ist für Personen gedacht, die durch die aktuelle Situation psychisch belastet sind und ein kurzfristiges  Klärungsgespräch brauchen, in dem gegebenenfalls weitere sinnvolle Interventionen geplant werden. Auch können sich Personen melden, die bereits in ambulanter Psychotherapie sind, aber aufgrund landesweiter Einschränkungen (häusliche Quarantäne, Schließung des Praxisbetriebes etc.) im Rahmen der Corona-Pandemieaktuell keinen Zugang zu dieser haben.

Die Hotline (0681 302-71021) ist ab 26. März täglich zwischen 13 und 16 Uhr erreichbar. Im persönlichen Gespräch wird entschieden, ob eine sofortige telefonische Beratung zur Entlastung ausreichend ist oder ob weitere Kontakte sinnvoll wären. Die Art der Kontakte (Telefonat, persönliches Gespräch in den Räumlichkeiten der Ambulanzen oder Videosprechstunde) sowie deren Umfang werden individuell mit den Betroffenen je nach persönlicher Lage abgestimmt.

Weitere Informationen: Psychotherapeutische Universitätsambulanz

 

 

Wo bekommen Studierende und Uni-Beschäftigte psychologische Unterstützung?

Die Psychologisch-Psychotherapeutische Beratungsstelle im Studentenwerk bietet derzeit anstelle von Präsenzterminen eine tägliche telefonische Sprechstunde an unter: 0681 / 302-2515

Studierende und Beschäftige der Universität des Saarlandes können ohne Voranmeldung mit einem Psychologen oder einer Psychologin sprechen. Das weitere Vorgehen wird individuell mit Ihnen abgestimmt. Falls Sie die Beratungsstelle während der Telefonsprechstunde aufgrund anderer Anrufe nicht erreichen, können Sie eine Nachricht per E-Mail senden und erhalten einen alternativen Telefontermin. Mail: ppb(at)studentenwerk-saarland.de

Die telefonischen Sprechzeiten sind:

montags: 10.00 - 11.00 Uhr und 14.00 - 15.00 Uhr

dienstags: 14.00 - 15.00 Uhr

mittwochs: 12.00 - 13.00 Uhr und 14.00 - 15.00 Uhr

donnerstags: 14.00 - 15.00 Uhr

freitags: 10.00 - 11.00 Uhr

Auf der folgende Webseite finden Sie Hinweise, um welche Studienfragen oder persönlichen Probleme  es in den Einzelgesprächen gehen kann.

Die Beratungsstelle gibt zudem Tipps für den Umgang mit den Ausgangsbeschränkungen  während der derzeitigen Corona-Pandemie.

Wie kann ich mich vor dem Coronavirus schützen?

Aktuell geht es vor allem darum, die Ausbreitung des Virus so gut es geht einzudämmen. Dazu sollten Beschäftigte und Studierende insbesondere auf eine gute Händehygiene, ausreichend Abstand zu Erkrankten sowie auf die übliche Husten- und Nies-Etikette achten. Zu folgenden Maßnahmen wird geraten:

  1. Regelmäßig und gründlich Hände waschen und möglichst wenig ins Gesicht fassen.
  2. Zur Begrüßung auf Händeschütteln und Umarmungen verzichten.
  3. Der Abstand zu Krankheitsverdächtigen oder Erkrankten sollte ca. 1-2 Meter betragen. Darauf sollten selbstverständlich auch Infizierte und Erkrankte achten.
  4. Soweit es geht, Türklinken, Handgriffe und Haltestangen etwa in Bussen und Zügen nicht anfassen
  5. Räume sollten regelmäßig gut gelüftet werden. Die sogenannte Husten- und Nies-Etikette sollte eingehalten werden:
    • Beim Husten oder Niesen mindestens einen Meter Abstand von anderen Menschen halten und sich wegdrehen.
    • Am besten ein Einwegtaschentuch benutzen - nur einmal verwenden und anschließend in einem Mülleimer mit Deckel entsorgen. Wird ein Stofftaschentuch benutzt, sollte dies anschließend bei 60°C gewaschen werden.
    • Nach dem Naseputzen, Niesen oder Husten gründlich die Hände waschen.
    • Ist kein Taschentuch griffbereit, kann in die Armbeuge geniest werden.

Informationen zum Tragen einer Mund-Nasenschutzmaske gibt es hier: https://www.zusammengegencorona.de/informieren/masken-mund-nasen-schutz-kann-bei-der-eindaemmung-der-epidemie-hilfreich/

Wie kann man sich anstecken?

Menschen können sich gegenseitig anstecken. Der Hauptübertragungsweg ist die Tröpfcheninfektion (direkt über die Atemwege oder indirekt über die Hände, die mit Schleimhäuten in Verbindung gebracht werden). Aber auch sogenannte Schmierinfektionen können als Ansteckungsweg nicht ausgeschlossen werden. Dabei werden Erreger über eine Kette von Berührungen weitergereicht.

Eine Infektion über importierte Waren ist sehr unwahrscheinlich, da im Vorfeld eine Kontamination –  also Besiedelung mit Erregern – stattgefunden haben müsste und dann das Virus nach dem weiten Transportweg noch aktiv sein müsste. Ob das neuartige Coronavirus in flüssigem oder getrocknetem Material mehrere Tage überleben kann, ist aktuell noch unbekannt. Aber es liegen noch keine Fälle vor, in denen das geschehen ist.

 

Wie groß ist die Gefahr im Vergleich zu anderen Infektionskrankheiten?

Die Symptome bei einer Infektion mit dem Coronavirus sind Husten und – allerdings nicht in allen Fällen – Fieber. Im schlimmsten Fall könne es auch zu einer Lungenentzündung kommen. Ungefähr ein Viertel aller Fälle verläuft laut Weltgesundheitsorganisation sehr schwer. Bei den Todesfällen in China infolge der Infektion mit dem Erreger 2019-nCoV handelt es sich vor allem um ältere Menschen mit teils schweren Vorerkrankungen.

In den meisten Fällen werden die Infizierten wieder gesund. Die Behandlung verläuft so wie bei anderen Atemwegserkrankungen. Eine spezifische, das heißt gegen das neuartige Coronavirus selbst gerichtete Therapie steht derzeit nicht zur Verfügung, so die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. Experten gehen davon aus, dass das Coronavirus nicht so ansteckend ist wie beispielsweise Influenza (Grippe) oder Masern. Nach bisherigen Erkenntnissen ist das Virus auch weniger ansteckend als der SARS-Erreger. Da die Datenlage laut Bundesgesundheitsministerium noch unzureichend ist, gibt es bisher nur Einschätzungen von Fachleuten.

Sind Mund-Nasenschutz-Masken sinnvoll?

Das Robert-Koch-Institut empfiehlt: Um sich selbst und andere vor einer Ansteckung mit respiratorischen Erregern zu schützen, sind eine gute Händehygiene, Einhalten von Husten- und Niesregeln und das Abstandhalten (mindestens 1,5 Meter) die wichtigsten und effektivsten Maßnahmen.

Durch einen Mund-Nasen-Schutz (MNS) oder bei der gegenwärtigen Knappheit eine textile Barriere im Sinne eines MNS (sogenannte community mask oder Mund-Nasen-Bedeckung) können Tröpfchen, die man z.B. beim Sprechen, Husten oder Niesen ausstößt, abgefangen werden. Das Risiko, eine andere Person durch Husten, Niesen oder Sprechen anzustecken, kann so verringert werden (Fremdschutz). Hingegen gibt es keine hinreichenden Belege dafür, dass ein MNS oder eine Mund-Nasen-Bedeckung einen selbst vor einer Ansteckung durch andere schützt (Eigenschutz).

Das Tragen von einfachen Mund-Nase-Bedeckungen ist nicht verpflichtend vorgeschrieben. An den Standorten der Universität wird das Tragen dieser sogenannten Alltagsmasken als Mund-Nasen-Bedeckung jedoch für bestimmte Situationen dringend empfohlen, siehe Pandemieplan (nur uni-intern).

Das Tragen von einfachen Mund-Nase-Bedeckungen ist im Saarland nicht verpflichtend vorgeschrieben. An den Standorten der Universität wird das Tragen dieser sogenannten Alltagsmasken als Mund-Nasen-Bedeckung jedoch für bestimmte Situationen dringend empfohlen (siehe Pandemieplan).

Weitere Informationen: https://www.zusammengegencorona.de/informieren/masken-mund-nasen-schutz-kann-bei-der-eindaemmung-der-epidemie-hilfreich/

Wer sich an Nähaktionen für Atemschutzmasken beteiligen möchte, findet hier weitere Informationen: Selbstgenähte Behelfsmasken für Mund und Nase haben einen Nutzen

Aktuelle Informationen zum Notbetrieb sowie der Coronakrise

Aktuelle Meldungen finden Sie unter "Neuigkeiten für Beschäftigte" auf dem Beschäftigtenportal der Universität.

Auf der Sonderseite zum Coronavirus wird zudem ein Überblick über den universitären Notbetrieb gegeben, es werden häufige Fragen von Uni-Beschäftigten beantwortet.