Wege zu einer grenzüberschreitenden deutsch-französischen Fremdsprachendidaktik

Sektionsleitung: Dr. Julia Putsche (Straßburg), Dr. Christina Reissner (Saarbrücken), Prof. Dr. Claudia Polzin-Haumann (Saarbrücken)

Sektionsbeschreibung

Das Lehren und Lernen der Sprache des Nachbarn entlang der deutsch- französischen Grenze hat aus bildungspolitischer Sicht wie aus der Forschungsperspektive heraus einen besonderen Stellenwert.

2013 veröffentlichte die Oberrheinkonferenz ihre Charta für Mehrsprachigkeit, in welcher sie vor allem die Wichtigkeit des Lehrens und Lernens der deutschen und französischen Sprache in den Regionen des Oberrheins unterstreicht. Die aktuelle "Frankreichstrategie" des Saarlandes verfolgt mit ihrer sprachenpolitischen Ausrichtung ein ambitioniertes Ziel auf dem Weg zu einer gesellschaftlichen, deutsch-französischen Mehrsprachigkeit.

Im Anschluss an die Agenda 2020 der deutschen und französischen Regierungen erscheint es uns sinnvoll und notwendig, die wissenschaftliche Arbeit und den Austausch über die bildungspolitische Rolle voranzutreiben, welche die Grenzregionen in einem geeinten, aber nicht krisenfreien, Europa einnehmen können,. Gerade in "Krisenzeiten" der europäischen Einheit erscheint das Erlangen einer "europäischen Identität" ein weit entferntes Ziel. Von der These ausgehend, dass Grenzregionen eine Vorreiterrolle in diesem Prozess spielen können, ist es umso notwendiger, den Kontakt zum unmittelbaren Nachbarn und zu dessen Sprache ab dem frühesten Alter zu fördern und ihn für die Lernenden konkret werden zu lassen, nicht zuletzt, um ihnen den Sinn des Erlernens der Nachbarsprache vermitteln zu können.

Einzelne wissenschaftliche Arbeiten zur Thematik liegen bereits vor. Allen voran betonen schon seit vielen Jahren die Arbeiten von Raasch (u.A. 2002, 2008) die Notwendigkeit einer Fremdsprachendidaktik für Grenzregionen.

Die Arbeit in unserer Sektion verfolgt das Ziel, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der betroffenen geographischen Räume zu vereinen, einen état des lieux der Situation zu ermöglichen und gemeinsam über eine mögliche deutsch- französische Grenzdidaktik zu reflektieren.

Sektionssprachen sind Deutsch und Französisch.

 

Eine detaillierte Sektionsbeschreibung inklusive Vorträge finden Sie hier. (Stand: 22.09.16)

Den Zeitplan der Sektion können Sie unter diesem Link herunterladen.

Aktuelles


 

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