EDV-Einsatz im LEI-Projekt

 

1. EDV-Einsatz zu Sicherungszwecken

Bevor die Belegzettel zur Redaktion an die verschiedenen Arbeitsstellen nach Italien versandt werden, wird von ihnen in der Saarbrücker Arbeitsstelle eine digitalisierte Sicherungskopie erstellt, die auf einem Server gespeichert wird.

 

2. EDV-Einsatz bei der Redaktion der LEI-Artikel

An der Universität Bari (Italien) und in der LEI-Arbeitsstelle an der Universität des Saarlandes sind Bemühungen im Gange, für die Redaktion der LEI-Wortartikel in noch stärkerem Maße die EDV einzusetzen.


Zurzeit werden die Wortartikel noch mit Hilfe des Textverarbeitungsprogramms Word nach folgendem jahrelang erprobten und bewährten mehrstufigen Verfahren erstellt:


a) Erstredaktion: Der jeweilige Wortartikel in der zu bearbeitenden Wortstrecke wird von der wissenschaftlichen Mitarbeiterin/dem wissenschaftlichen Mitarbeiter auf der Basis der Belegzettel in Word redigiert. Aktuell kommen vor allem Word 2007 und Word 2010 zum Einsatz. Die zahlreichen phonetischen und auch sonstige Sonderzeichen werden direkt bei der Artikelredaktion in die Word-Datei eingegeben.


b) Korrekturphase: Anschließend wird der Rohartikel anhand eines Papierausdrucks und der benutzten Belegzettel gemeinsam mit dem Projektleiter Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Max Pfister überprüft, korrigiert, gegebenenfalls grundlegend überarbeitet und ergänzt. Die Korrekturen und Ergänzungen werden anschließend in die Word-Datei eingearbeitet.


c) 1. Revision: Die überarbeitete Word-Datei wird sodann zur kritischen Durchsicht Dr. Thomas Hohnerlein übergeben, der ebenso wie der Projektleiter auch für Kürzungen innerhalb der LEI-Artikel zuständig ist.


d) Kritische Überprüfung und 2. Revision: Nach der kritischen Durchsicht durch auswärtige Experten ("osservatori") wird der Artikel vom Projektleiter Prof. Pfister einer 2. Revision unterzogen.


e) Druckvorlage: Schließlich wird der durchgesehene Artikel nach den Formatierungsvorgaben des Dr. Ludwig Reichert Verlags von Word in eine PDF-Datei überführt, die dem Verlag als Druckvorlage dient.


In den Jahren 1991 bis 1996 wurde für die Artikel-Redaktion das Programm CHI-Writer benutzt.

 

3. EDV-Einsatz bei der Erstellung des "Supplemento bibliografico"

Der im Frühjahr 2011 beim Dr. Ludwig Reichert Verlag erschienene bibliographische Ergänzungsband "Supplemento bibliografico 2011" wurde erstmals mit Hilfe einer 4D-Literaturdatenbank erstellt, die von Antonio Lupis in Bari entwickelt wurde.


Die vorangegangenen Supplementbände waren dagegen ab dem Jahr 1989 mit Hilfe des von Michele Linciano in Lecce (Italien) entwickelten Programms Clipper  hergestellt worden.