Materialbasis

 

Die Redaktion der LEI-Wortartikel erfolgt auf der Grundlage von Belegzetteln, die in einem Zettelarchiv in der an der Universität des Saarlandes angesiedelten LEI-Arbeitsstelle der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz aufbewahrt werden.

 

Ein LEI-Belegzettel enthält in der Regel folgende Angaben:

  • Lemma (Stichwort), in der Mehrzahl der Fälle aus dem Lateinischen, aber auch aus anderen Sprachen, z. B. aus dem Germanischen
  • Beleg
  • Lokalisierung: interne Nummer, Region und/oder Ort
  • Datierung
  • Quellensigle

 

Beispielsweise folgende Quellengattungen finden Eingang in das Zettelarchiv:

  • Historische Quellen, auch literarische
  • Dialektwörterbucher
  • Dialektmonographien
  • Wörterbücher des Standarditalienischen
  • Etymologische Wörterbücher
  • Sprachatlanten
  • Forschungsliteratur, auch namenkundlicher Art

 

Bereits fünf Jahre nach Beginn des LEI-Projekts hatten sich die für die Redaktion der Wortartikel zur Verfügung stehenden Materialien verdoppelt. Bis zum jetzigen Zeitpunkt umfasst das Zettelarchiv etwa 5 Millionen Belegzettel. Hierbei handelt es sich um ein offenes Corpus, das laufend durch Auswertung neu erschienener Primär- und Sekundärquellen erweitert wird; diese sind in den LEI-Supplementbänden verzeichnet. Der stark erweiterte 4. Supplement-Band erschien im Frühjahr 2012.