31.01.2014

BWL einmal anders: Vernissage bwlKUNSTseminar

Vernissage am Freitag, 31. Januar, 16 Uhr, N.N. Nauwieser Neunzehn (Nauwieser Straße 19, 66111 Saarbrücken)

 

Personalmanagement mal anders darzustellen: Das war das Ziel eines Seminars von Professor Christian Scholz. Die Studenten sollten die Arbeitswelt mit eigenen Augen betrachten, interpretieren und in Foto-Collagen reflektieren, sich also mit der eigenen beruflichen Zukunft kritisch auseinandersetzen. Gefeiert wird die künstlerische Leistung der BWL-Bachelorstudenten der Universität des Saarlandes im Rahmen einer kleinen Vernissage an diesem Freitag, 31. Januar, ab 16 Uhr: Die Seminarteilnehmer präsentieren ihre Collagen in den Räumen des N.N. Nauwieser Neunzehn (Nauwieser Straße 19, 66111 Saarbrücken) und stehen den Besuchern Rede und Antwort.



„Staubtrockene Vorlesungen, langweilige Dozenten und stures Auswendiglernen sind out, gefragt sind dagegen kritische Reflexionsfähigkeit, Engagement, Kreativität und der berühmte Blick über den Tellerrand“, sagt Professor Christian Scholz. Genau diese Fähigkeiten konnten dreizehn Studenten in ihrem Bachelorseminar an seinem Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre (BWL), insbesondere Organisation, Personal- und Informationsmanagement unter Beweis stellen: Gemäß dem diesjährigen Thema „Die Arbeitswelt im Wandel der Zeit. Gestern – Heute – Morgen“ setzten sich die Bachelorstudenten kritisch mit der Arbeitswelt auseinander. Das Ergebnis dieses individuellen Reflexionsprozesses war die Schaffung eines Kunstobjektes.

„Betriebswirtschaftslehre ist mehr als Buchführung und Gewinnmaximierung“, erläutert Professor Scholz. „Die Aufgabe einer zeitgemäßen Betriebswirtschaftslehre besteht darin, die Rolle des Menschen in der aktuellen Arbeitswelt zu thematisieren, zu hinterfragen und auch zu verändern“. Hierbei hilft der Medienwechsel, also der Sprung heraus aus Lehrbüchern und Powerpoint-Folien hinein in die Perspektive der Kunst. Während es im letzten Seminar vor zwei Jahren formatfrei um „Kunstinstallationen“ ging, wurde in diesem Semester eine reduktionistisch-minimalistische Vorgabe gesetzt: Die Studenten sollten eine Collage mit drei kleinen Fotos konzipieren, die jeweils einen Aspekt aus dem Blickwinkel der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft darstellen. Die drei Fotos mussten jeweils genau in der Größe 20 x 20 Zentimeter angefertigt werden. Weiterhin wurde die Vorgabe gemacht, dass genau eine frei zu wählende Alternativfarbe herausgestellt werden musste und der Rest des Fotos in schwarz-weiß zu erstellen ist.

Das Seminar findet am Freitag, dem 31. Januar, ab 16 Uhr seinen Abschluss: Die Seminarteilnehmer präsentieren im Rahmen einer kleinen Vernissage in den Räumen des N.N. (Nauwieser Neunzehn) ihre Collagen und beantworten Fragen von Besuchern. Soviel vorab: „Es sind tolle Collagen entstanden, die beweisen, dass BWL-Studenten ein hohes Maß an kritischer Reflexion und Kreativität besitzen“, sagt Professor Scholz.

Informationen zum Projekt:
Alle Arbeiten aus dem „bwlKUNSTseminar“ sowie Videointerviews mit den Kunstschaffenden finden sich auf der Homepage
http://orga.uni-sb.de/bwlkunstseminar/.

Informationen zum Lehrstuhl: www.orga.uni-sb.de
Kontakt für die Presse:
M.Sc. Emanuela Becker, Lehrstuhl für Organisation, Personal- und Informationsmanagement, (Univ.-Prof. Dr. Christian Scholz)
Universität des Saarlandes, Tel.: +49/681-302-4120,
E-Mail: scholz@orga.uni-sb.de