Editorial

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Liebe Leserinnen und Leser,

vier neue Master-Studiengänge gehen im Wintersemester an den Start. In den Altertumswissenschaften vereinen sich verschiedene Fächer wie zum Beispiel Alte Geschichte und Klassische Archäologie zu einem neuen Fächerkanon. Im Master-Studiengang Psychologie können die Studenten aus sieben verschiedenen Schwerpunkten wählen und so ihr Studium individuell gestalten. Der an der Schnittstelle von Biologie und Medizin angesiedelte Master Human- und Molekularbiologie baut, wie die beiden anderen Studiengänge auch, auf dem entsprechenden Bachelor-Studiengang auf. Er lehnt sich inhaltlich an die biomedizinischen Forschungsschwerpunkte der Saar-Uni an. Ganz neu ist der Master-Studiengang Educational Technology. In diesem sollen Absolventen aus Informatik, Erziehungswissenschaft und Psychologie neue Lernumgebungen schaffen. Von der klassischen Kreidetafel sind die Bildungstechnologen dabei weit entfernt. Sie arbeiten beispielsweise mit Künstlicher Intelligenz. Lesen Sie mehr über die neuen Studiengänge ab Seite 4.
Etwas älter, aber deswegen nicht weniger faszinierend, ist der Master-Studiengang amase. Die Saar-Uni hat den internationalen Studiengang der Materialwissenschaft gemeinsam mit Universitäten in Spanien, Frankreich und Schweden ins Leben gerufen. Auf Seite 16 schildert eine mexikanische amase-Studentin, wie es ihr in Saarbrücken gefällt.
Gefallen findet auch Jens Rettig an seinem Job. Der Physiologe ist Sprecher des Sonderforschungsbereiches 894 der Deutschen Forschungsgemeinschaft. »Viele Kollegen sind neidisch auf uns«, sagt er. Warum das so ist, erfahren Sie ab Seite 10.
 Eine völlig andere Disziplin ist die Leidenschaft von Sikander Singh. Der Literaturwissenschaftler ist seit Mai Leiter des Literaturarchivs Saar-Lor-Lux-Elsass. Der Rheinländer bewegt sich virtuos zwischen der universitären Forschung und der Arbeit im Literaturarchiv, übrigens dem einzigen dieser Art an einer deutschen Universität. Wie Sikander Singh diesen Spagat meistert, erklärt er ab Seite 18.
Aber was nützt alle Brillanz, wenn man seine Ergebnisse nicht vermarkten kann? Daher gibt es an der Saar-Uni das Zentrum für Schlüsselkompetenzen. Dort können Studenten und Wissenschaftler die vielbeschworenen Soft Skills lernen: Rhetorik, Verhandlungsgeschick, Präsentationstechniken und viele andere nützlichen Dinge. Das ganze Spektrum des Zentrums schildert der Text ab Seite 12.

Viel Spaß beim Lesen wünscht
Ihr Universitätspräsident Professor VOLKER LINNEWEBER