Editorial

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Liebe Leserinnen und Leser,

die Universität des Saarlandes ist viel mehr als eine Universität nur für Saarländer. Gut ein Drittel ihrer Studentinnen und Studenten kommt aus anderen Bundesländern, 16 Prozent aus dem Ausland. Bundesweit ist das Spitze, liegt der Ausländeranteil an deutschen Hochschulen doch im Schnitt bei etwas über elf Prozent. Auch für Wissenschaftler aus dem Ausland ist unsere Universität attraktiv. Exzellente Forscher aus aller Welt kommen mithilfe internationaler Netzwerke wie der Alexander von Humboldt-Stiftung ins Saarland und sind überall auf dem Campus in den Laboren und Bibliotheken zu finden. Lesen Sie dazu die Titelgeschichte über den Chemiker und Humboldt-Stipendiaten Luke Simmons aus den USA sowie Mohamed Abdelati, Professor für Elektrotechnik an der Gaza-Universität und ebenfalls Humboldt-Stipendiat an der Saar-Uni, ab Seite 4.

Um international zu sein, muss man allerdings nicht zwangsläufig in andere Erdteile reisen oder von dort kommen. Die Saar-Uni hat ihren Standortvorteil in den vergangenen Jahren genutzt und gemeinsam mit sechs weiteren Universitäten aus Frankreich, Luxemburg, Belgien und Deutschland das Projekt Universität der Großregion ins Leben gerufen. Einen Einblick in grenzüberschreitende Forschungsvorhaben erhalten Sie ab Seite 10.

Bevor Wissenschaftler jedoch mit der Forschung beginnen können, brauchen sie in der Regel Geld, und das kommt immer häufiger von der Deutschen Forschungsgemeinschaft sowie von Bund und Ländern. Die Saar-Uni unterstützt ihreWissenschaftler dabei nach Kräften, an die begehrten Drittmittel zu kommen. In der »Koordinationsstelle Nationale Forschungsförderung« stehen drei Expertinnen den Forschern mit Rat und Tat zur Seite. Über die Arbeit und das Dienstleistungsspektrum der Koordinationsstelle informieren Sie sich auf Seite 19.

Wer so viel forscht, braucht Energie. Und die liefert das Team der Uni-Mensa in bester Qualität. Die Campus-Redaktion hat einen Tag lang hinter die Kulissen und in die Töpfe und Öfen der Großküche schauen können. Welche Eindrücke die Autorin dabei gewonnen hat, lesen Sie ab Seite 14.

Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihr Universitätspräsident Professor Volker Linneweber