Editorial

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Liebe Leserinnen und Leser, 





Vielfalt ist eine der Stärken unserer Universität. Das internationale Profil der Saar-Uni beispielsweise spiegelt sich neben internationalen Studiengängen, Austauschprogrammen und Vernetzungen mit Hochschulen nah und fern des Saarlandes auch im Angebot des Sprachenzentrums wider. Dort halten Peter Tischer und sein Team eine Fülle von Sprachkursen und weiteren Fortbildungsangeboten bereit, die im Vergleich zu anderen deutschen Unis ähnlicher Größe konkurrenzlos ist. Lesen Sie ab Seite 12, welche Einblicke die Campus-Redaktion ins Sprachenzentrum der Uni gewonnen hat. 

Vielfalt ist auch Trumpf in der Wissenschaft. Derzeit arbeiten rund 1600 junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an ihrer Doktorarbeit an der Saar-Uni. 1600 Arbeiten bedeuten 1600 unterschiedliche Themen und Interessen. Hier ist Kreativität gefragt. Wie finanziere ich meine Doktorarbeit? Wie kann mir mein Professor oder meine Professorin möglichst passgenau zur Seite stehen? An der Saar-Uni macht man sich über die intensive Betreuung von Doktoranden viele Gedanken, und das nicht erst seit dem Fall Guttenberg. Der Text ab Seite 10 bietet den angehenden Doktorinnen und Doktoren Hilfestellung. Er beschreibt exemplarisch die strukturierte Doktorandenausbildung der Naturwissenschaftlich-Technischen Fakultät III und gibt darüber hinaus einen Überblick über die weiteren Fördermöglichkeiten. 

Vielfältig geht es auch innerhalb der Hochschulgruppen zu. Eine davon, die Queer-UdS-Hochschulgruppe, ist seit einigen Monaten verstärkt aktiv. Hier finden homosexuelle Studentinnen und Studenten, aber auch Uni-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter ein Forum. Die Campus-Redaktion hat sich die Frage gestellt, ob im 21. Jahrhundert überhaupt noch explizit über Homosexualität gesprochen werden muss oder ob der Umgang mit ihr inzwischen endlich zur Normalität geworden ist. Fazit: An der Saar-Uni wird das Thema viel normaler gehandhabt als an manch anderer Hochschule. So ganz vom Ruf des Unnormalen befreit ist sie jedoch noch nicht. Welche wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Erkenntnisse es über Homosexualität auf dem Campus gibt, können Sie in der Titelgeschichte ab Seite 4 lesen. 


Viel Spaß beim Lesen wünscht 
Ihr Universitätspräsident Professor Volker Linneweber