Studieren auf Pump: Die besten Darlehen für Studenten

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Es hat schon seinen Grund, warum es im Kino, im Museum beim Italiener ums Eck häufig Studentenrabatt gibt: Studenten sind eine der finanziell prekärsten Gruppen der Gesellschaft. Denn neben einem Vollzeit-Studium bleibt wenig Zeit, ordentlich Kohle zu scheffeln und sich damit einen Lebensunterhalt zu finanzieren, wie man ihn noch von Mama und Papa kennt. Geschichten wie „Ich habe mich eine Woche lang nur von Toastbrot ernährt“ klingen witzig, sind es aber nicht. Und manche können sich ein Studium aus eigener Tasche überhaupt nicht leisten. Hier kommen die Studienkredite ins Spiel: Sie decken die finanziellen Bedürfnisse während Bachelor und Master und der Student zahlt sie erst ab, wenn er im Job gefestigt ist. Dieser Artikel stellt die besten Kredite vor.

Kredite: abbezahlen oder aufstocken

Ein Wort zu Beginn: Auch reguläre Kredite sind dank der andauernden Niedrigzinsphase für Studenten interessant, da sie viel leichter abzubezahlen sind als noch zuvor und mitunter sogar zu 0% Zinsen angeboten werden. Daher kommen sie gerade gelegen, wenn man eine punktuelle Finanzspritze, zum Beispiel für die Anschaffung eines Laptops, benötigt. Das Geld reicht doch nicht aus? Kein Problem, denn bei Banken wie der Targobank kann man problemlos seinen Kredit aufstocken. Infos zu diesem Verfahren gibt es auf Portalen wie kredite.org, auf denen man sich unverbindlich einen Überblick schaffen kann.

Der KfW Studienkredit

Dieser Studienkredit ist insofern interessant, dass er eine vergleichsweise hohe Höchstrate bietet. Man kann von ihm mit bis zu 650 Euro monatlich gefördert werden – die Vergabe ist dabei unabhängig vom bestehenden Einkommen und vom Vermögen der Eltern. Kleiner Haken: Die Zinsrate ist mit 3,62% relativ hoch. Man sollte also abwägen, ob man die hohe Rate auch zuverlässig wieder abbezahlen kann oder sich doch mit einer kleineren Finanzspritze zufrieden gibt.

Der Bildungskredit des Bundesverwaltungsamtes

Verlockend an diesem Kredit ist vor allem sein niedriger Zinssatz: Nur 0,80% muss man bei seinen Rückzahlungen zugeben. Die Obergrenze liegt hier bei 300 Euro monatlich, allerdings sind auch Einmalzahlungen von bis zu 3.600 Euro möglich – ideal, wenn auf einen Schlag mehrere Zusatzkosten auf einen zukommen, wie etwa Mietkaution, Semesterticket, Studiengebühren und technische Geräte. Insgesamt werden an den Kreditempfänger jedoch maximal 7.200 Euro ausgezahlt.

Die Deutsche Bildung Studienfinanzierung

Auch die Deutsche Bildung Studienfinanzierung bietet einen Studienkredit an. Neben einer monatlichen Höchstzahlung von 1000 Euro tut sie sich vor allem hervor durch eine flexible Gestaltung und ein miteinbegriffenes Trainingsprogramm: Die Kreditgeber wollen damit dafür sorgen, dass die Studenten für die berufliche Zukunft bestens aufgestellt sind – sicher auch, damit diese später keine Schwierigkeiten haben, den Kredit abzubezahlen.

Finanzierung der Studiengebühren

Manchen Studenten geht es nur darum, bei der Finanzierung der Studiengebühren ein wenig Unterstützung zu bekommen. Hierzu werden häufig von den Ländern Studienbeitragsdarlehen angeboten, die genau diese Kosten decken sollen. Diese sind zwar mittlerweile an den staatlichen Universitäten abgeschafft, jedoch werden sie von privaten Unis weiterhin erhoben. Auch staatliche Unis erheben zumindest eine Semestergebühr, die sich in der Regel zwischen hundert und zweihundert Euro bewegt.

Wie man sieht, muss ein spartanisches Leben als Student nicht sein. Ein Kredit sorgt dafür, dass zumindest die Grundbedürfnisse gedeckt werden und ab und an auch noch Geld für Freizeitvergnügen übrig ist.

(Quelle: Bafoeg-Aktuell)