Erkältungssymptome - die Checkliste

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Im Hörsaal sitzen die Studierenden teils wie die Hühner auf der Stange. Umso leichter haben es Viren, die beim Husten und Niesen durch die Luft fliegen. Schnell haben Studierende sich so eine Erkältungskrankheit, auch grippaler Infekt genannt, eingefangen. Wie findet man heraus, was hinter dem Schnupfen steckt? Erste Hinweise bietet die folgende Checkliste für Erkältungssymptome.

Symptome einer Erkältung? Ja oder nein?

Erkältungssymptome wie Husten, Schnupfen und Heiserkeit hat gewiss jeder Studierende schon einmal am eigenen Körper zu spüren bekommen. Aber wie genau verlaufen sie im Fall einer Erkältungskrankheit?

Checkliste für Symptome einer Erkältung:


-    Langsam einsetzender Schnupfen mit wässrigem, klarem Sekret.
-    Später wird das Nasensekret dickflüssiger.
-    Die Nasenatmung ist erschwert, da die Schleimhaut geschwollen ist.
-    Eventuell stellt sich ein Druckgefühl an den Ohren ein.
-    Man fühlt sich abgeschlagen und müde.
-    Ein weiteres Erkältungssymptom ist schleimiger Husten.
-    Hals- und Gliederschmerzen sowie Heiserkeit können ebenso vorkommen.
-    Eine erhöhte Temperatur oder leichtes Fieber bis 38,5 Grad Celsius kann auftreten.
-    Die Symptome von Erkältungskrankheiten sollten innerhalb einer Woche abklingen.

Bei diesen Anzeichen handelt es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um eine Erkältungskrankheit. Weitere wichtige Informationen zum Thema gibt es auf erkaeltungs-ratgeber.de.

Erkältungssymptome bekämpfen ….

Eine Erkältung kann von alleine verschwinden. Während der Krankheit sollten sich Betroffene vor allem ausruhen. Man sollte sich nicht stark erkältete in die Vorlesung schleppen, sondern stattdessen beispielsweise einen Kommilitonen um seine Mitschriften bitten. Außerdem sollte der Erkältete genug Flüssigkeit in Form von Wasser oder Kräutertees zu sich nehmen. Beschwerden können zusätzlich mit Hausmitteln gelindert werden. Dazu bieten sich gegen die verstopfte Nase Inhalationen an, zum Beispiel mit einem Aufguss aus Kamille. In der Apotheke gibt es außerdem eine große Auswahl an pflanzlichen Präparaten gegen Husten, Schnupfen und Heiserkeit. Nasensprays, zum Beispiel mit Meersalz, befeuchten außerdem die Schleimhaut und erleichtern die Nasenatmung.

… böse Folgen vermeiden

Verschwinden die Erkältungssymptome nach einer Woche nicht oder verschlimmern sie sich, sollte der Patient zum Arzt gehen. Denn auch wenn ein grippaler Infekt an sich harmlos ist, kann es zu Komplikationen kommen. Häufigste Folge einer Erkältung ist die Sinusitis, die Entzündung der Nasennebenhöhlen. Aber auch eine Infektion der Bronchien, die sogenannte Bronchitis, kann entstehen. Sieht das Sekret aus der Nase gelb oder grünlich aus? Das kann auf eine bakterielle Superinfektion hinweisen. Das heißt, Bakterien haben sich auf den viralen Infekt gesetzt – ebenso ein Fall für den Doktor.

Erkältungskrankheit oder Grippe: Der Unterschied

Bei triefender Nase und Kratzen im Hals ist oftmals eine Erkältung schuld. Aber hinter den vermeintlichen Symptomen einer Erkältung, können unter Umständen schwerwiegendere Ursachen stecken – etwa eine Grippe. Es ist wichtig die Symptome einer Grippe (Influenza) von einer Erkältungskrankheit zu unterscheiden. Denn eine Grippe, die von Influenzaviren ausgelöst wird, kann unbehandelt einen schweren Verlauf nehmen. Besonders für Menschen mit einer Immunschwäche oder Senioren kann eine Grippe gefährlich werden. Typisch für die Influenza ist ein plötzlicher Krankheitsbeginn mit hohem Fieber (bis zu 41 Grad Celsius). Bei diesen Anzeichen sollte ein Arzt aufgesucht werden.