Arbeiten während des Studiums: So kommen Studenten über die Runden

Mittlerweile haben viele Studierende nicht nur tägliche Vorlesungen und Seminare zu bewältigen. Auch ein Nebenjob ist bei vielen Studenten ein Muss für die Finanzierung.

Heutzutage sind Hochschüler, die sich wirklich nur auf ihr Studium konzentrieren, echte Glückspilze. Im Regelfall sind Lernen, Vorbereiten und Hausarbeiten nur ein Bestandteil des täglichen Studentenlebens.

Ein Nebenjob ist für viele ein Muss, um das Studium, Mietkosten oder Lebensmittel zu finanzieren. Zu den Klassikern unter den Aushilfs- und Minijobs zählen immer noch Kellnern in Café, Bar oder Restaurant, Nachhilfe geben sowie Flyer verteilen. Dass aber noch weitere Möglichkeiten bestehen, um als Student über die Runden zu kommen und gleichzeitig etwas zu machen, das sich sogar noch positiv auf das Studium auswirkt, wissen nicht alle, die auf der Jobsuche sind.

Welche Kosten kommen im Studium zusammen?

Das Studium ist für viele Abiturienten und Abiturientinnen der erste Schritt in die Unabhängigkeit. In der Regel liegt der Studienort etwas entfernt von der Heimat, sodass ein Umzug nötig ist. Dadurch kommen allerdings die ersten Kosten auf den zukünftigen Studenten oder die Studentin zu. Neben den Umzugskosten ergeben sich die Miete für eine monatliche Unterkunft, die Lebenserhaltungskosten sowie Semesterzahlungen und im schlimmsten Fall kommen die Studiengebühren dazu, sodass die Angst vor der Schuldenfalle nicht unbegründet ist. Wer diese Summe allein tragen muss, benötigt nicht nur eine Unterstützung in Form eines Studienkredits oder einer Förderung, sondern auch einen Nebenjob.

Im Marketing-Bereich nach Jobs als Werkstudent suchen

Online-Marketing ist ein umfassender und vielseitiger Bereich, der erfüllende und spannende Tätigkeit verspricht. Auch für Studierende gibt es hier Möglichkeiten beispielsweise als Werkstudent.

Sehr aufregend ist beispielsweise ein Job, der mit dem Studium harmoniert und erste Eindrücke in der Branche vermittelt, die zukünftig das jobtechnische Zuhause ist. Online-Marketing Jobs wie z.B. bei Effektiv in Hannover und Stuttgart vermitteln Studenten beispielsweise, wie entspannt die Arbeit in einer gut funktionierenden Agentur mit flachen Hierarchien, spannenden Projekten und flexiblen Arbeitszeiten von der Hand geht. Als Werkstudent ist es beispielsweise möglich, vor Ort erste Online-Marketing-Erfahrung zu sammeln, die Branche kennenzulernen und sogar Unterstützung für die Bachelorarbeit zu erhalten. Das bietet sich natürlich vor allem für alle Studenten an, die ihre Zukunft in dieser Branche sehen. Allerdings sind inzwischen in so gut wie jedem Bereich solche Verbindungsmöglichkeiten von Studium und Nebenjob möglich, um nicht nur das Budget aufzustocken, sondern auch gleichzeitig etwas zu tun, das Spaß macht, herausfordert und die eigene Persönlichkeit formt.

So finden Studenten einen Nebenjob, der individuell passt

Es ist nicht leicht, einen Job während des Studiums zu finden, der individuell auf die Bedürfnisse und Talente zugeschnitten ist. Aber es ist möglich. Eine Idee ist es beispielsweise, bei der studentischen Jobvermittlung, wenn die Universität über eine solche Stelle verfügt, nachzufragen. Der Vorteil ist, dass Studenten hier nur seriöse Jobangebote bekommen und ein Berater zur Seite steht, der bei Bedarf sogar bei der Auswahl unterstützt. Wer auf eigene Faust nach einem Nebenjob sucht, der stellt sich zunächst die Frage, ob es lediglich darum geht, das Budget schnellstmöglich aufzustocken oder gleichzeitig auch ein praktischer Einblick in die aktuellen Lehrinhalte an der Uni stattfinden soll. Letzteres ist im Regelfall meistens ab dem zweiten oder dritten Semester ein Gedanke, wenn die ersten Erfahrungen in anderen Aushilfsjobs erfolgten und der Spaß an eintönigen, langweiligen Arbeiten schon längst vorbei ist. Studenten, die sich selbst nach einer Arbeitsstelle umsehen, benutzen meistens das Internet. Letzteres ist voll von Portalen, Plattformen und Stellenbörsen, wo verschiedene Jobs verfügbar sind. Spezifische Tätigkeiten sind jedoch besser über Apps der Hochschule zu finden, wo häufig Stellen am eigenen Lehrstuhl angeboten werden.

Klassische Aushilfsjobs zum Aufstocken des Budgets 

Ob Kellnern in Café oder Restaurant, diese Aushilfsjobs gehören zu den Klassikern. Vorteilhaft ist in solchen Jobs in jedem Fall das Trinkgeld der Gäste, welches zum Gehalt in jedem Monat hinzukommt.

Um das Budget im ersten Studienjahr aufzustocken, empfehlen sich die klassischen Aushilfsjobs. Diese reichen vom Kellnern in Restaurant, Café oder Bar über Nachhilfe geben bis hin zu Flyer verteilen oder sich bei Umzügen als Helfer anbieten. Der Kellner-Job bringt dabei noch einen weiteren finanziellen Vorteil, denn bei dieser Tätigkeit ist es möglich, sich nebenbei noch etwas auf das Gehalt zu verdienen. Sowohl im Restaurant als auch im Café oder in der Bar geben die Gäste sehr gerne Trinkgeld, das dann entweder mit anderen Servicekräften geteilt oder im besten Fall sogar ganz einbehalten werden kann. Dadurch lässt sich die Haushaltskasse gut aufstocken.

Zusätzliche Finanzierungskonzepte für Studenten

Zur Finanzierung der akademischen Ausbildung reicht allerdings ein Nebenjob nicht. Deshalb nehmen viele Studierende unterschiedliche Bildungsfinanzierungen in Anspruch. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung spricht hier vom Dreiklang aus BAföG, Bildungsdarlehen und Stipendium.
•    BAföG-Leistungen sind schriftlich zu beantragen. Allgemeine Voraussetzungen für diese finanzielle Förderung sind die deutsche Staatsangehörigkeit oder ein entsprechender aufenthaltsrechtlicher Status, die Eignung für das Studium und die Erfüllung der Altersvorgaben. Bemessen wird der Förderungsgrundsatz an verschiedenen Faktoren.
•    Der Bildungskredit ist für Studierende interessant, die trotz BAföG nicht ausreichend finanzielle Mittel zur Verfügung haben.
•    Ein Stipendium ist eine besondere Förderung, die auf finanzieller Unterstützung eines Sponsors beruht. Dieser leistet dann die Studienfinanzierung. Häufig sind Stipendien nur sehr schwer zu erhalten.

Wichtige Hinweise für Nebenjobs jeglicher Art

Auch, wenn es ganz verschiedene Modelle zum Jobben für Studenten gibt, sind folgende Hinweise für jede Tätigkeit zu beachten. Zu Beginn des Studiums schätzen die meisten Studenten den Lern- und Arbeitsaufwand dieses neuen Lebensabschnittes noch nicht richtig ein. Schnell fehlt es an Freizeit im Studium oder aufgrund des neuen Nebenjobs bleibt keine Zeit zum Lernen nach den Seminaren. Aus diesem Grund ist es ratsam, die Jobtätigkeit auf einen niedrigen Stundensatz mit der Möglichkeit zum Aufstocken festzulegen.

Bei allen Tätigkeiten und Finanzierungskonzepten gilt es darauf zu achten, dass die Verdienstgrenze nicht überschritten wird. Für BAföG-Empfänger liegt diese monatlich bei ungefähr 450 Euro durchschnittlich. Arbeitet ein Student mehr als 20 Stunden in der Woche, gibt es auch kein Kindergeld mehr, das die Eltern eventuell zusätzlich vorher überwiesen.

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