Berufe werden zunehmend internationaler

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In den letzten Jahren ist der Trend zur Internationalisierung deutlich vorangeschritten. Viele akademische Berufe, die vor zehn oder fünfzehn Jahren vor allem eine gute und langfristige Festanstellung in Deutschland boten, erfordern heute eine weitaus höhere Flexibilität was die Wahl des Arbeitsplatzes und die Dauer der jeweiligen Beschäftigung angeht.

Um die Jahrtausendwende hatten zum Beispiel Studenten die gerade davor standen ihr BWL-Studium erfolgreich zu beenden gute Chancen auf einen Job bei einem großen oder mittelgroßen Konzern. Wobei sich das Stellenangebot in der Regel auf eine feste Verwendung innerhalb eines Standortes bezog. So war es natürlich problemlos möglich in aller Ruhe die weitere Lebensplanung in Angriff zu nehmen. Nach dem der Arbeitsplatz gesichert war konnte man dann auch an weitere Eckpunkte, wie dem Kauf eines Hauses und der eigenen Familienplanung denken. Mittlerweile hat sich allerdings in den letzten fast zwanzig Jahren einiges verändert. In einem Maße wie niemals zuvor wurde die Internationalisierung von Politik und Wirtschaft vorangetrieben. Unternehmen bildeten internationale Lieferketten und bauten Vertriebs- und Produktionsstandorte überall auf der Welt auf, mit dem Ziel auf einem globalen Markt den bestmöglichen Stand zu haben. Diese Erweiterung betrat dabei bei weitem nicht nur große Konzerne. Vielfach bauten auch mittlere Unternehmen ihre Aktivitäten und Filialen im Ausland massiv aus. Mit der Errichtung neuer Standorte wurde natürlich auch zusätzliches Fachpersonal vor Ort gebraucht. Ein Umstand der auch heute noch genauso aktuell ist wie in den letzten Jahrzehnten.

Wachsende Herausforderungen für Studenten

Darauf müssen sich auch angehende Absolventen von Universitäten einstellen, denn genau dieser Umstand ist es der von vielen beruflichen Neueinsteigern vermehrt eine weitaus höhere Flexibilität fordert. Dabei ist es völlig gleichgültig wie groß das Unternehmen ist oder wie sehr es im Ausland vertreten ist. Egal ob man für ein internationales Wettportal wie Betsson Wetten auswertet oder für ein Unternehmen das Gabelstapler wartet tätig wird - Als akademisch geschulter Neueinsteiger muss man sich darauf einstellen, dass man – will man den neuen Job ergattern – genau da eingesetzt wird wo man gebraucht wird. Vorausgesetzt man erfüllt die erforderliche Qualifikation! Zudem muss man anerkennen, dass durch die Globalisierung auch in akademischen Bereichen eine Internationalisierung stattgefunden hat. Man kann sich also nicht mehr darauf verlassen das ein deutsches Unternehmen sein Fachpersonal aus Deutschland bezieht. Vielmehr stehen Studenten heute zunehmend im Wettkampf mit Kommilitonen aus anderen Ländern

Gute Chancen durch Qualifizierung und Flexibilität

Studenten die den Weg ins Berufsleben planen sollten schon während Ihres Studiums versuchen sich optimal für den Start in den Beruf vorzubereiten. Eine Möglichkeit dabei sind zum Beispiel Auslandsemester, die - sofern sie angeboten werden - unbedingt genutzt werden sollten. Eine weitere Möglichkeit ist es sich auf Nischenbereiche während des Studiums zu spezialisieren. Das erhöht die Chance auf eine Einstellung bei Unternehmen die Kenntnisse in diesen Bereichen benötigen. Eine der wichtigsten Voraussetzungen die Studenten mitbringen sollten ist aber gerade nach Abschluss des Studiums besonders wichtig. Die Flexibilität! Viele Unternehmen besetzen Stellen heute nur noch für kurze Zeiträume von einigen Jahren. Vielfach wird dann angeboten in andere Unternehmensstandorte, zum Teil auch außerhalb Deutschlands, zu wechseln. Denjenigen für die das keine Option darstellt bleibt dann oftmals nur noch ein Unternehmenswechsel. Doch ob der immer in die unmittelbare Nachbarschaft gelingt ist auch ungewiss. Studenten werden sich somit darauf einstellen müssen das von Ihnen auch in Zukunft ein sehr hohes Maß an Flexibilität gefordert wird.