Mehr Konzentration im Studium: Entspannung, CBD & weitere Tipps

Mit der richtigen Konzentration sind die Aufgaben im Studium schnell erledigt
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Die Schule ist vollendet und mit dem Beginn des Studiums steht eine völlig neue Zeit im Leben eines jungen Menschen an. Sie beginnt für viele mit der Suche nach einer geeigneten Wohnung, der Führerscheinprüfung und einem ersten Job. Daraufhin beginnt der Universitätsalltag. Jene Zeit steckt voller Herausforderungen, die nur mit Disziplin, Motivation, einem großen Verantwortungsbewusstsein, Selbstbewusstsein und mit einem hohen Maß an Energie und Konzentration zu meistern sind.

Daher ist diese Zeit für einen Studienabbruch nahezu prädestiniert. Schließlich verlangt die Aufnahme eines Studiums eine gut strukturierte Selbstorganisation, um den Stoff in der vorgegebenen Zeit erledigen zu können, wichtige von unwichtigen Informationen zu trennen und sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Wer hierbei Schwierigkeiten hat, sich aber das Absolvieren des Studienganges fest vorgenommen hat, braucht ein paar gute Tipps. Der folgende Artikel widmet sich einigen zielführenden Methoden, unter deren Einsatz jeder sein Studium konzentriert durchziehen kann.

Entspannungsverfahren auf dem Prüfstand – diese sind die besten

Entspannung ist bei langfristigen Zielen wie der Vollendung eines Studienganges von essenzieller Bedeutung, um sich auch an erreichten Teilzielen zu erfreuen und die nächsten Hürden mit innerer Harmonie zu meistern. Wer den ganzen Tag zu Hause lernt und sich keinerlei Freizeit gönnt, der schafft das Studium aller Wahrscheinlichkeit nach mit links. Allerdings nimmt ein solches Vorgehen kontinuierlich die Energie, Perfektionismus ist kontraproduktiv und kann sogar die Entstehung von Depression, Burnout oder Panikattacken begünstigen.

Eine Auszeit mit Freunden einlegen

Eine Möglichkeit die Energie auch mal in eine andere Richtung zu lenken, sind regelmäßige Verabredungen mit Freunden. Partys, Kinobesuche, gemeinsames Schwimmen oder Spielen. Yoga, Meditation, Progressive Muskelentspannung und Atemtechniken helfen auch in schwierigen Momenten dabei, seine innere Mitte zu finden, wieder neue Energie für den Tag zu haben.

Meditieren – hilft in vielen Situationen

Die Meditation kostet nichts, viele Videos auf Online Plattformen wie Youtube stehen ohne Anmeldung zur Verfügung. Einfach an den Ort der Entspannung gehen und in eine meditative Geschichte eintauchen. Das regelmäßige Meditieren bringt nicht nur langfristig Entspannung. Es führt auch stärker zum eigenen Selbst, zeigt Schatten auf und hilft bei der Problembewältigung.

Progressive Muskelentspannung lässt sich überall durchführen

Progressive Muskelentspannung ist hingegen etwas für Studenten, die große Schwierigkeiten dabei haben sich gänzlich zu entspannen. Diese Methode wirkt deshalb bei Anfängern so gut, weil sie es verlernt haben, die eigenen Muskeln, den eigenen Körper richtig zu spüren. Dieses Entspannungsverfahren unterstützt sie dabei wachsam, achtsam und sorgsam mit sich umzugehen.
Mit der Atemtechnik im Sinne eines Autogenen Trainings verhält es sich ebenso. Langes Ein- und Ausatmen stellt den Bezug zur Innenwelt her, schafft einen inneren Ausgleich und ist an jedem Ort durchführbar. Ob in der Diskothek, während einer Vorlesung, im Rahmen des Führerscheinunterrichts, im Bus, in der Straßenbahn oder sogar innerhalb von Prüfungen – das mehrfache Einatmen und Ausatmen neutralisiert angestaute Energien.

CBD – innere Ausgeglichenheit ohne Chemie

Cannabis hat eine lange Geschichte, die bis weit in die Uhrzeit zurückgeht. Bereits damals kannten die zu der Zeit lebenden Völker die Wirkung der Pflanze. Besonders die alten Chinesen nahmen sich der Pflanzenteile an und waren gewillt Cannabis zu erforschen. Zu dieser Zeit stand jedoch nicht der High-Faktor an oberster Stelle. Viel wichtiger war die medizinische Wirkung.
Denn schon damals suchten die Menschen nach schnellen Lösungen für körperliche, psychische und geistige Schwierigkeiten. In der Mongolei und in Sibirien konnten Archäologen Teile der Pflanze in Gräbern und Körpern finden, die bereits seit 12.000 Jahren bestanden. Die medizinische Wirkung entdeckten die Menschen – so vermuten Wissenschaftler heute – schon vor ungefähr 4.000 Jahren.
CBD oder auch Cannabisöl ist ein hochwertiges Produkt, das beim Lernen hilft und gleichzeitig die innere Ruhe im Körper herstellt. Anders als von vielen Menschen vermutet, handelt es sich hierbei nicht um eine illegale Droge. CBD enthält weniger als 0,0002 % THC.

Dieser Wert entspricht der in der EU festgelegten legalen Menge, sodass die Einnahme nicht zur Euphorisierung führt wie bei anderen mit mehr THC versetzten Produkten und gleichzeitig nicht rechtswidrig ist. Die Herstellung ist kompliziert und bedarf zahlreicher Fachkenntnisse. Daher bietet es sich an das Produkt bei einem seriösen Fachhändler zu erwerben. Mittlerweile können Studenten das Öl auch im Internet erwerben.

Zitronenmelisse und ätherische Öle

Eine weitere von Studenten gerne in Anspruch genommene Option zur Entspannung ist der Zitronenmelissen-Tee. Dieser Tee ist von vielen Bio-zertifizierten Händlern wie etwa Sonnentor erhältlich. Der Tee hat einen angenehmen Geschmack, der nur entfernt an Zitrone erinnert. Je nach Menge entfaltet er seine stark beruhigende Wirkung, wobei er nicht einschläfernd wirkt und auch keine gefühlte Schwere mit sich bringt.

Ob am Morgen vor dem Gang in die Universität oder am Nachmittag nach getaner Arbeit, der Zitronenmelissentee schmeckt immer. Kleiner Tipp: Immer darauf achten, dass der Tee aus losen Blättern besteht. So ist er unbehandelt, lässt sich besser dosieren und bringt einen natürlicheren Geschmack mit sich.

Die wohltuende Wirkung ätherischer Öle ist seit vielen Jahrhunderten bekannt. Doch nur bestimmte Öle eignen sich während des Studiums. Wer so richtig relaxen will, sollte sich zudem einen Zerstäuber anschaffen. Dieser verbreitet den Duft des Öls in der Luft. Die Partikel gelangen in die Atemwege und beruhigen auf diese Weise.

Besonders geeignet ist Palmarosa. Palmarosa unterstützt das Nervenkostüm, hat eine antibakterielle und antivirale Wirkung. Sein angenehmer Geruch macht sich auch im Badewasser gut. Mit dem Zusatz von Mandelöl macht sich Palmarosa auch als Deo, als Creme und Pflegelotion sehr gut. Weitere tolle entspannende Düfte: Neroli, Orange, Patchouli und Lavendel. Schon gewusst? Lavendel wirkt auch gegen Kopfschmerzen und hilft bei Migräne.

Einfach mal abschalten – mit Bewegung

Bewegung bereichert das gesamte Wesen. Für sportlichen Tatendrang sollte daher immer Zeit sein. Bereits kleine tägliche oder wöchentliche Trainingseinheiten bereiten nicht nur Freude, sie verringern negative Emotionen, kanalisieren innere Unstimmigkeiten, geben Grübeleien keine Chance und machen den Kopf auch für das Lernen frei.

Viele Studenten joggen, um sich stille Momente innerer Einkehr zu schaffen und dabei fit zu bleiben. Der Sport an der frischen Luft ist sowieso besser als im Raum und kostet nichts - im Gegensatz zur Clubkarte des Fitnessstudios. Auch im Winter macht das Laufen dank spezialisierter Kleidung wie Thermo-Hosen Spaß. Die frische Luft versetzt die Zellen in Aktion, steigert das Immunsystem und ist allein schon deshalb eine Bereicherung. Wichtig: Anfänger benötigen neben der passenden Ausstattung zunächst nur kleine Trainingseinheiten, um sich nicht zu demotivieren oder einen mehrtägigen Muskelkater zu erleiden.

Wandern kann befreiend wirken

Echte Abenteurer sehnen sich nach noch mehr Bewegung. Diese erhalten sie im Rahmen von Wanderungen. Das Wandern im Gebirge wie in den Schweizer Alpen hinterlässt viele Eindrücke. Immer wieder bringt sich der Körper an die eigenen Grenzen. Schwierige Wanderrouten bleiben jedoch Zeit eines Lebens in Erinnerung.

Ein solches Event kann sogar mehrtägig sein und kostet nicht einmal viel. Die Übernachtung auf dem Campingplatz ist noch günstiger, wenn Studenten in einer Gruppe reisen. Semesterferien sind dafür bestens geeignet. Doch dieser „Urlaub“ ist nichts für schwache Nerven. Immer wieder fördern derartige Routen die inneren Ängste zu Tage, die nun aufzulösen sind.
Die Heilung des inneren Kindes steht im Vordergrund und kann manchmal zum Streit mit Wanderfreunden führen. Hierbei gilt es sich den inneren Zuständen zu stellen, ihnen friedlich zu begegnen. Jede Wanderung hinterlässt das Gefühl etwas geschafft zu haben, bringt Frieden mit sich und macht Lust auf weitere Herausforderungen.

Auch in Deutschland gibt es tolle Routen: Schrecksee, Dahner Felsenland, Harz und der Schwarzwald sind nur einige, die sich absolut lohnen und meist lediglich eine Tagestour darstellen. Wer es ausgedehnter möchte, versucht sich an Fernwanderwegen. Für Anfänger geeignet: der E5 von Oberstdorf nach Meran.