5 Tipps, um den Lernerfolg im Schlaf zu steigern

Ob in der Bibliothek oder am WG-Schreibtisch, Studenten sind beim Lernen häufig von äußeren Faktoren beeinflusst. Umso wichtiger ist ein erholsamer Schlaf, damit Leistungsfähigkeit und Konzentration langfristig vorhanden sind.

Wer viel leistet, benötigt ausreichend Erholung. Gesunder Schlaf ist die Basis für mehr Wohlbefinden, eine dauerhaft konstante Konzentration und somit ebenso die Grundlage für die eigene Leistungsfähigkeit. Doch ausreichend Schlaf ist nicht nur von frühem Zubettgehen abhängig. Es gibt verschiedene Faktoren, die maßgeblich zur Förderung des Schlafverhaltens beitragen. Allen voran eine Umgebung, in der sich der Mensch wohlfühlt. Störende Einflüsse, grelle Farben und ein schlechtes Raumklima führen unweigerlich zu Rückenschmerzen, Abgeschlagenheit und nächtlichen Wachphasen. Um am Morgen gut gestärkt aufzuwachen, mit neuer Motivation in den Uni-Alltag zu starten und nachhaltigen Lernerfolg zu generieren, helfen die folgenden fünf Tipps.

Die Symbiose aus Bett, Matratze und Co.

Schon in der Vergangenheit waren die Menschen überzeugt, dass Schlaf und Traum einen hohen Einfluss auf die Gesundheit haben. In der heutigen Zeit hat sich an dieser Auffassung nicht viel geändert. Im Gegensatz zur Antike haben sich die Möglichkeiten jedoch stark erweitert. Das 21. Jahrhundert kann als Zeitalter der Betten-Vielfalt betrachtet werden, denn neben dem klassischen Modell aus Matratze, Lattenrost und Rahmen gibt es inzwischen zahlreiche Varianten, die für individuelle Bedürfnisse geschaffen sind. Ob unterstützende Boxspringbetten oder rückenschonende Wasserbetten, die persönlich bevorzugten Eigenschaften stehen im Vordergrund. Um ein passendes Exemplar zu finden, sind Körpergewicht und -größe genauso zu berücksichtigen wie Schlafposition, körperliche Beschwerden und bevorzugter Härtegrad der Schlafunterlage.

Die Einrichtung im Schlafzimmer

Eine abgestimmte Schlafzimmereinrichtung sorgt für ein harmonisches Raumklima und lädt zum Wohlfühlen ein.

Bekanntlich fördert ein aufgeräumter und strukturierter Arbeitsplatz die Produktivität bei der Arbeit und beim Lernen. Gleiches gilt auch für das Schlafzimmer, wo durchschnittlich ein Drittel der Lebenszeit verbracht wird. Aus diesem Grund ist es wichtig, auf eine harmonische Einrichtung an diesem Ruheort zu achten. Preiswerte Komplett Schlafzimmer sorgen dafür, dass das Interior nicht nur ideal zueinander passt, sondern stimulieren auch das Wohlbefinden. Eine harmonische Einrichtung beeinflusst die Schlafdauer, denn nur, wer sich wirklich in seinem Schlafgemach wohlfühlt, regeneriert die benötigte Lebenskraft für den kommenden Tag und alle wichtigen Herausforderungen.

Wer maximale Erholung generieren will, setzt jedoch nicht nur auf eine neue, abgestimmte Schlafzimmereinrichtung, sondern auch auf eine harmonische Umgebung ohne Störfaktoren. Dazu gehören beispielsweise der Verzicht auf grelle Farben im Schlafzimmer sowie ein Technik-Verbot in der persönlichen Ruheoase. Anstatt des Smartphone-Weckers bietet es sich beispielsweise an, auf ein klassisches Modell zu setzen. So vermeiden Studenten die unwillkürliche Verführung, zu später Stunde noch einmal den Nachrichteneingang zu prüfen. Auch der Fernseher gehört zu den digitalen Störfaktoren, denn laute Geräusche und das Flackern der LED-Lichter sind nicht förderlich für einen gesunden und erholsamen Schlaf. Wer genügend Platz in der Wohnung hat, verzichtet auf die Arbeitsecke im Schlafzimmer, denn dieser Raum ist wirklich nur zum Schlafen gedacht. Oft assoziiert der Körper unterbewusst eine Home-Office-Ecke mit Arbeit und Studium, sodass der Organismus nicht zu ausreichend Entspannung gelangt.

Die Temperatur im Raum

Besonders im Sommer ist es oft schwierig, die Temperatur in der Wohnung auf ein angenehmes Maß herunter zu kühlen. Das ist allerdings ein maßgeblicher Faktor für erholsamen Schlaf. Steigt die Raumtemperatur über einen idealen Wert von 19 Grad Celsius, ist unruhiger Schlaf vorprogrammiert. Die warme Luft gibt dem Körper keine Chance zum Durchatmen. Eine Lösung ist tägliches und regelmäßiges Lüften. Insbesondere Dachgeschosswohnungen sind von dieser Problematik betroffen. Empfehlenswert ist es daher, am Tag für Dunkelheit durch geschlossene Jalousien und / oder Vorhänge zu sorgen. Sobald die Sonne untergegangen ist, sollten die Vorrichtungen und Fenster sowie Balkontüren geöffnet werden.

Das Essverhalten am Abend

Keine Frage: Ein leckeres, stärkendes Abendessen sorgt im ersten Moment für ein angenehmes Wohlgefühl. Allerdings ist ein schweres, reichhaltiges Menü am Abend schwerer zu verdauen, sodass der Magen die Arbeit in der Nacht verrichtet. Das gilt besonders für ein kohlenhydrathaltiges Abendessen. Kohlenhydrate beliefern den Körper mit Energie. In der Nacht ist diese aber unnütz, da der Organismus zur Ruhe kommt und nicht mehr auf Hochtouren arbeitet. Aus diesem Grund ist es ratsam, zum Abend hin auf große Mahlzeiten zu verzichten. Lebensmittel mit viel Eiweiß sorgen dafür, dass der Körper sich entspannt und der Stoffwechsel stimuliert wird.

Die Aktivitäten vor dem Zubettgehen

Wer gerne vor dem Zubettgehen einen Absacker mit Freunden genießt, kennt das Phänomen: Denn je näher der Einnahmezeitpunkt vor dem Schlafgehen liegt, desto schwieriger ist es, in die Tiefschlafphase zu kommen. Dazu gehören nicht nur Alkohol, sondern auch andere Genussmittel. Nikotin, Koffein und Medikamente können eine ähnliche Wirkung erzielen. Raucher sollten daher die letzte Zigarette nicht direkt vor dem Schlafgehen rauchen. Koffein gehört ebenfalls auf die No-Go-Liste, bevor es ins Bett geht. Der Körper kennt die Wirkung von der morgendlichen Dosis Kaffee, sodass er dementsprechend reagiert und den Organismus wachhält. Gleiches gilt übrigens auch für bestimmte Medikamente.

Auch, wenn es verlockend erscheint: Ein Drink vor dem Schlafengehen ist nicht empfehlenswert für alle, die in der Nacht ohne Unterbrechungen durchschlafen wollen.

Statt dem alkoholischen Schlummer-Drink empfiehlt es sich auf andere routinierte Tätigkeiten zurückzugreifen. Dazu gehört beispielsweise ein regelmäßiger Schlafens-Zeitpunkt. Auch der Verzicht auf einen Mittagsschlaf bewirkt wahre Wunder für das Einschlafen am Abend. Sportliche Betätigung ist gut für den Körper, um sich auszulasten. Allerdings gehört das Sportprogramm nicht in die späten Abendstunden.

Fazit

Gesunder Schlaf ist sehr wichtig. Zu wenig Schlaf führt zu verschiedenen körperlichen und geistigen Problemen. Zum einen ist dauerhafter Schlafmangel oft mit Depressionen verbunden, zum anderen begünstigt zu wenig Schlaf Übergewicht und Erkrankungen wie Diabetes. Außerdem erwächst daraus eine Lern- sowie Konzentrationsschwäche, die sich sowohl im Privaten als auch im Uni-Alltag bemerkbar macht. Daher ist eine ausgeglichene Balance zwischen Schlafen, Wachen und Aufmerksamkeit sehr wichtig, um dauerhaft leistungsfähig zu bleiben.

In der 2017 durchgeführten TK-Schlafstudie wird darauf hingewiesen, dass sieben bis acht Stunden Schlaf der benötigte Durchschnitt sind. Um diese Stundenanzahl zu gewährleisten, ist es für einen Uni-Tag, der um 08:00 Uhr beginnt, empfehlenswert, spätestens um 23:00 Uhr schlafenzugehen. Laut der Studie stimmt diese Zubettgehzeit mit 40 Prozent der Befragten überein.

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