Balearen für jeden Geschmack: Welche Insel passt zu welchem Urlauber?

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Das Paradies ist manchmal nur ein paar Flugstunden entfernt – und zwar dann, wenn es in Form einer spanischen Mittelmeerinsel daherkommt. Aufgrund ihrer unkomplizierten Erreichbarkeit gehören die Balearen immer noch zu den beliebtesten Reisezielen der Deutschen – und schön ist jede einzelne der Inseln, keine Frage. Doch jede von ihnen besitzt auch ihren ganz eigenen Charakter, der Urlaubern gefallen muss, wenn sie hier ihr Reiseglück finden wollen. Zum Glück sind die meisten touristisch gut erschlossen, sodass auf vielen angenehme Unterkünfte wie Interhome Ferienhäuser verfügbar sind. Besucher können sich damit noch schneller wie zu Hause fühlen. Dieser Artikel gibt einen Überblick über die Stärken der fünf Ziele – und zu welchem Geschmack sie am besten passen.

Cabrera: Klein aber fein

An manchen Orten leben die Menschen noch so gut es geht im Einklang mit der Natur – und zu diesen Orten gehört die kleinste der Baleareninseln, Cabrera. Lange war sie nur für Tagesbesucher geöffnet, denn nur 20 Einwohner bevölkern die spärlichen sechzehn Quadratkilometer. Heute kommen Touristen zumindest in bescheidenen Gästezimmern unter. Eine Übernachtung lohnt sich auf jeden Fall, denn in den Morgenstunden lassen sich besonders gut die einheimischen Vogelkolonien beobachten. Zudem bietet es einen atemberaubenden Anblick, bei Sonnenuntergang seine Blicke über das umgebende Archipel schweifen zu lassen.

Formentera: Ruhig und doch lebendig

Mehr als ein paar Nächte werden selbst zurückgezogene Reisende wohl kaum auf Cabrera verbringen. Sie können einfach nach Formentera umziehen, die ähnlich viel Flair, aber ein wenig mehr Bevölkerung verspricht. Und damit sind nicht Touristen gemeint – viele Urlauber sparen sich die Anreise mit der Fähre, versäumen dafür allerdings auch großartige Strände und edle Tropfen, denn auch ohne den Tourismus kann die Insel sich mit ihrer ausgezeichneten Weinproduktion über Wasser halten.

Menorca: Natur pur

Es ist der Unesco zu verdanken, dass diese Insel herrlich naturbelassen ist und die Tourismusströme keine allzu groben Spuren hinterlassen haben. Denn 1993 erklärte sie Menorca zum Biosphärenreservat. Seitdem kommen hierher vor allem Touristen, die gerne wandern und umweltbewusst baden – rauschende Partys suchen Besucher hier ebenso vergeblich wie unansehnliche Betonklötze, die als Massenhotels fungieren. Für Familien ist dieses Reiseziel deshalb ideal: Die Kinder können in Ruhe am Strand spielen, ohne dabei Gefahr zu laufen, über Alkoholleichen zu stolpern. Die Städte gereichen wunderbar zu Fotos historischer Gebäude und in gediegenen Restaurants werden kulinarische Highlights serviert.

Mallorca: Nicht nur für Partymäuse

Wer Mallorca hört, sieht vor allem Feierwütige vor seinem inneren Auge tanzen, mit langen Strohhalmen Litercocktails schlürfen und anschließend auf der Partymeile von Club zu Club stolpern. Für manche ist das ein wahr gewordener Traum – für andere eher der Albtraum schlechthin. Doch Mallorca hat in Wirklichkeit viel mehr zu bieten als nur die Freuden des Ballermann: Wer sich ein Auto oder einen Roller mietet, kann spielend leicht die entlegeneren Ecken der Insel erkunden, an denen die Natur noch unberührt und die Fincas geräumig sind.

Ibiza: feiern und protzen

Auch Ibiza ist als Partyinsel bekannt und inspirierte schon so manchen Popkünstler zu einem seichten Tanzbeat. Jedoch ist im Gegensatz zum Ballermann das Feiern hier der selbsternannten Elite vorbehalten – denn alles ist hier etwas schöner und etwas teurer. Frühaufsteher machen hier etwas falsch; erst bei Dämmerung kriechen die Besucher hier aus ihren Löchern, um anschließend die Nacht zum Tag zu machen. Das Publikum hat etwas von modernen Hippies – ein ähnliches Faible für Batikklamotten, aber deutlich weniger haarig. Perfekt für den Insta-Feed!

Jede der Inseln hat etwas ganz Besonderes zu bieten – wer sich nicht entscheiden mag, stattet einfach allen einen Besuch ab!