Frischgebackene Techniker: In diesen Sektoren werden sie fündig

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Ein Studium bedeutet in der Regel fünf bis sieben Jahre Gaudi und Lernstress in reger Abwechslung, welche die meisten Studierenden sehr genießen. Doch irgendwann hat auch der letzte Sandler den Abschluss in der Tasche und dann ruft der Arbeitsmarkt. Geisteswissenschaftler plagen häufig schlaflose Nächte während dieser Phase. Doch für Studierende technischer Studiengänge sieht es eigentlich ganz rosig aus. Betriebe suchen händeringend nach technikbegabten Nachwuchstalenten und die Bereiche, in denen Abgänger solcher Fachrichtungen Jobs finden, sind meist auch überdurchschnittlich interessant. Dieser Artikel stellt die vielversprechendsten und spannendsten Sektoren vor.

Top-Job-Sektor #1: der Gaming-Sektor

Allein das rasante Wachstum der eSports in den letzten Jahren ist wegweisend dafür, welchen Stellenwert Gaming langsam in unserer Gesellschaft einnimmt. Manche Beobachter sagen sogar voraus, dass es bald Netflix und Co. als Zeitvertreib Nummer eins ablösen könnte. Und damit der Sektor mit seinen eigenen hochtrabenden Entwicklungen Schritt halten kann, sind jede Menge kluge Köpfe nötig, die regelmäßig Innovationen beisteuern. Das können Ideen sein, wie das Erlebnis in Online Casinos für die User noch mitreißender gestaltet wird, oder wie Klassiker wie World of Warcraft auch an die ältere Generation herangetragen werden können. Anschluss finden hier vor allem Programmierer und Game Designer, aber auch für kluge Marketingstrategien werden technikaffine Absolventen gebraucht.

Top-Job-Sektor #2: virtuelle und augmentierte Realität

Diese Technologie wird einerseits für das Gaming immer relevanter. Sie ist aber auch in allerlei anderen Bereichen anzutreffen. Die Businesswelt erkennt langsam das Potential, das Programme mit virtueller und augmentierter Realität beispielsweise bei der Schulung von Mitarbeitern hat, und auch in der Medizin findet VR vielfältigen Einsatz. Einer der größten Gewinner ist außerdem die Psychotherapie. Hier kann VR beispielsweise verwendet werden, um Angststörungen zu therapieren – wie etwa Höhenangst oder Agoraphobie. Bei der Technik selbst ist allerdings noch viel Luft nach oben: Es müssen noch einige Herausforderungen überwunden werden, bis die Scheinrealität auf die User täuschend echt wirkt. Hierfür sind talentierte Programmierer benötigt, die gleichzeitig auch Fachwissen zu den unterschiedlichen Einsatzbereichen mitbringen – wie eben Medizin, Psychologie oder Wirtschaft.

Top-Job-Sektor #3: Künstliche Intelligenz

Unser gesamtes Leben ist immer stärker vernetzt – Allein an Kreationen wie Alexa, welche die letzten Jahre hervorgebracht haben, wird das deutlich. Auch der Traum von menschenähnlichen Robotern, die sich in unseren Alltag eingliedern, lebt weiter. Zwar sind Saugroboter Aussehens technisch vom Menschen noch weit entfernt, ihre Absatzraten sprechen aber Bände: Im Sektor der künstlichen Intelligenz besteht große Nachfrage. Wer dort arbeiten möchte, hat gute Chancen auf einen hochdotierten Job mit attraktiven Entwicklungsmöglichkeiten. Übrigens kommen nicht nur Techniker hier unter: Die Entwicklung der künstlichen Intelligenz begleitet die brennende Frage nach ethischer Verantwortlichkeit – Deshalb könnte es durchaus auch für die sonst benachteiligten Geisteswissenschaftler in diesem Bereich geben.

Eines ist klar: Wer eine Karriere in den Technik-Sektoren anstrebt, arbeitet später am Puls der Zeit. Denn sie bestimmt mehr und mehr den Alltag der gesamten Menschheit und wird in immer kürzeren Abständen immer neue Entwicklungen hervorbringen. Ganz abgesehen von Job-Chancen der ersten Sahne gibt sie den Absolventen damit die Gelegenheit, das menschliche Zusammenleben der Zukunft mit eigenen Händen mitzugestalten.