Kosten sparen während des Studiums - So funktioniert‘s

Ein Studium kostet Geld, denn: Das Leben kostet Geld. Das ist vermutlich die erste Lehre, die die Studenten der Universität des Saarlandes erfahren, wenn sie ihr Studium antreten. Meist kommt das Thema Finanzen bereits weit im Vorfeld zur Sprache. Möglicherweise finanzieren die Eltern das Studium. Oder der Student erhält Bafög. Viele finden auch in der Nebenjob- und Praktikumsdatenbank der Universität einen Job, der Geld einbringt und zudem noch prima zum gewählten Studienfach passt.

Wenn zu den Quellen, die Geld bringen, noch die folgenden Kostenspartipps befolgt werden, muss am Ende des Monats nicht mehr chronische Flaute im Portemonnaie herrschen.

1.) Die günstigste Form des Wohnens 

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Die WG ist die günstigste Form des studentischen Wohnens. Dabei wird nicht nur der Wohnraum geteilt. Auch Energiekosten und vielleicht sogar die klassischen Konsumkosten (für Lebensmittel) können minimiert werden.

Es gibt unzählig viele Möglichkeiten, in und um Saarbrücken eine Bleibe zu finden. Doch die Herausforderung ist nicht die Suche nach einer Wohnung, sondern auch die finanzielle Seite. Grundsätzlich gilt hier: Wer teilt, fährt am günstigsten. So schneidet die Wohngemeinschaft deswegen besonders gut ab, weil dort nicht nur Wohnraum geteilt wird, sondern auch Energiekosten, Kosten für Telekommunikation und sogar die Kosten für den Einkauf. Da größere Chargen auch im günstigsten Supermarkt meist noch günstiger sind, als die Mini-Packung für eine Person, kann ein cleverer Einkaufsplan dabei helfen, monatlich Geld zu sparen.

Übrigens: Auf Rang 2 der Liste der günstigsten Wohnformen als Student rangiert das Wohnheim. Dieses wartet mit denselben Vorzügen auf wie eine Wohngemeinschaft, nur ist das Wohnheim deutlich größer dimensioniert. Letztlich muss jeder für sich entscheiden, ob er der Wohnheim- oder WG-Typ ist. Dieser Artikel auf Zeit.de liefert die nötigen Entscheidungshilfen.

2.) Die günstigste Form des Shoppens

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Bei Mein-deal.com muss keiner auf spezielle Rabattaktionen wie den Black Friday warten. Hier ist jeder Tag ein Schnäppchen-Tag.
Natürlich ist der Schlussverkauf die beste Zeit, um Schnäppchen zu machen. Allerdings ist dieser längst nicht mehr auf einen festen Monat festgezurrt. Und wie die Ironie des Schicksals es manchmal so will, ist meist dann etwas kaputt oder nicht mehr voll funktionsfähig, wenn gerade keine Sale-Angebote locken. Tipp: Mein-deal.com kennt keinen klassischen Schlussverkauf, sondern präsentiert sich als Schnäppchen-Community mit Produkten von A bis Z. Ob elektronische Geräte, Schuhe, Sportequipment oder Mobiliar – unabhängig von der Branche gibt es hier diverse spannende Angebote. Wer hier genau liest, was es zu tun gibt, um den Rabatt zu bekommen, kann beim Shoppen richtig Geld sparen.

3.) Die günstigste Form des Essens 

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Ausgewogen in der Mensa zu essen, kann deutlich günstiger sein, als tagtäglich beim teuren Lieferservice zu bestellen.

Wer nicht den Vorteil hat, sich die Wohngemeinschaft mit einem ambitionierten Koch zu teilen, der steht häufig vor der Frage: Wie kann die Essensfrage schnell und vor allem günstig geklärt werden? Falsch wäre in jedem Fall, tagtäglich beim Lieferservice anzuklingeln. Die Mensa Saarbrücken wartet mit einem ausgewogenen Speisenangebot für kleines Geld auf. Auch in der Mensa Homburg zu speisen, belastet den Geldbeutel weit weniger als die Lieferung vom Pizzaservice. Tipp: Diese Gastronomiebetriebe auf dem Campus sorgen für die Verköstigung untertags. Wer mittags Zeit hat, ausgiebig (und trotzdem für kleines Geld) in der Mensa zu essen, kommt abends mit einer Brotzeit zurecht, die preisgünstig ist.

4.) Die besten Studententarife 

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Mit der ISCI-Karte können Studenten sogar weltweit sparen. So ist trotz kargem Urlaubsbudget der eine oder andere Kurztrip sicherlich realisierbar.

Studenten können mächtig viel sparen, wenn sie ihren Studentenausweis zücken. Das beginnt beim Zeitungsabo und endet mit dem Fahrschein für Bus, Zug und Bahn noch lange nicht. Grundsätzlich gilt: Nachfragen ist in jedem Fall erlaubt. Im öffentlichen Nahverkehr sind Studententarife längst keine Seltenheit mehr. Auch Banken bieten Studententarife, die vor allem eine kostenlose Kontoführung ermöglichen. Doch auch bei anderen Dienstleistern – beispielsweise beim Friseur oder beim Imbissstand – gibt es regelmäßig Angebote explizit für Studenten. Tipp: Der ISCI, ein internationaler Studentenpass, kann sogar den Urlaub deutlich günstiger machen. Die Karte lässt sich unter isci.de beantragen.

5.) Die günstigste Art, Lernmaterialien zu ergattern

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Wer Zeit in der Bibliothek verbringt, um dort zu lernen, spart doppelt: Einerseits wird Geld gespart, weil die Bücher nicht gekauft werden. Zum anderen wird Zeit gespart, denn wer direkt vor Ort lernt, muss keine Zeit ins Kopieren investieren.

Bücher sind eine meist teure Anschaffung. Die erste Option, um sie günstiger zu ergattern, ist auf die digitale Variante auszuweichen. Vor allem Bücher, die im Demand-Verfahren erst dann gedruckt werden, wenn sie bestellt werden, sind günstiger in der Online-Variante. Darüber hinaus kann es auch günstiger sein, ein paar Stunden in der Bibliothek zu verbringen, um die Inhalte der Lehrbücher direkt aufzubereiten. Wer aus der Fachliteratur nachvollziehbare Notizen oder Mindmaps macht, spart sich die Anschaffung der Bücher und das unendlich lange Kopieren – was letztlich Zeit kostet. Darüber hinaus hilft es auch, sich mit den Kommilitonen der eigenen Fakultät auszutauschen. Natürlich können hier Bücher geliehen werden – oder sogar Notizen. Bücherflohmärkte, das Schwarze Brett der Uni oder andere Tauschoptionen ermöglichen ebenfalls eine günstige Form des Materialaustauschs.